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Samstag, 20. Februar 2010

Erkenne den Gott in dir!

Erkenne den Gott in dir! - Was, bei allen Göttern, soll das heißen?

Unsere "lieben" Freunde der Esoterik und anverwandter Philosophien und Ideologien haben dieses Satz nahezu ständig auf den Lippen.

Er ist fast eine Heilsbotschaft, aber auch Rundumschlag wenn man selbst in eine Sackgasse gerät und eben keine Antworten mehr findet im Gespräch mit anderen. Dieser Satz ist das Evangelium der Esoterik. Zusammenfassung aller Fragestellungen in der Esoterik.

Wie kommt es denn nun zu dieser Aussage? Was beinhaltet sie? Was ist ihr Ziel?

Der Ursprung dieser Aussage liegt wohl in der Annahme das ausnahmslos in jedem Menschen der sog. Göttliche Funke liegt, welcher erst, auf welche Art auch immer wahr genommen, dazu führt Gott als (Alles ist Gott) in sich zu entdecken.

Alles ist Gott ist ebenso eine Phrase wie entdecke den Gott in dir aber auch zugleich der Ausgangspunkt als Fakt für entdecke den Gott in dir. Begeben wir uns also in diese Aussage

Alles ist Gott ist die esoterische Formulierung für eine Aussage die allen absolutistischen Religionen gemein ist. Der Glaube an einen allmächtigen, unfehlbaren und vollkommenen Gott, aber unter Ausschluss der Ansicht eines auch strafenden oder gar willkürlichen handelnden Gottes.

Aber auch Nicht-absolutistische Religionen haben, in esoterische Sichtweisen interpretierbare, Aspekte

Ursache hier ist zum einen das jeweilige Gottesverständnis, zum anderen die begrifflichen Gemeinsamkeiten aber eben nicht die philosophischen Verwandtschaften.

"Alles ist Gott", "Gott ist Alles", "Alles ist in Gott", "durch Gott ist alles Gott", "Alles ist in Allem", "Alles ist Gott". Diese eher sinnfreie Phrasendrescherei ist der Versuch aus einer These eine sich selbst bestätigende Art Ur-Wahrheit zu kreieren.

Das gibt es auch in der Bibel. "Ich bin der ich bin", diese Aussage, die eben dem Gott der Bibel zugeschrieben wird lässt sich genauso variieren wie die Phrasen "Alles ist Gott" und "Entdecke den Gott in dir".

Wenn man Phrasen wie "Entdecke den Gott in dir" und "Alles ist Gott" im Zusammenhang mit den anderen Pseudo-Weisheiten in ihrem eigenen Kontext sieht –

Wenn man die christliche Lehren wie "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als durch mich" in seinem Kontext sieht –

Wenn man sonstige Religionen dieser Welt, ob an einen oder viele Götter in ihrem Kontext betrachtet kommt am Ende immer dasselbe raus...
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Erkenne dich selbst, lerne das was du erkennst zu akzeptieren und schliesslich ändere was du glaubst ändern zu müssen und liebe dich selbst damit du andere auch lieben kannst.
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Diese simplen Erkenntnisse ist all den ach so hochtrabenden Weisheiten enthalten.

Es gibt keinen inneren Gott in dir? Der göttliche Funke, oder ganz simpel deine Seele ist von den Göttern gegeben das ist alle Erkenntnis die dabei rumkommt. Nicht mehr und auch nicht weniger.



Mittwoch, 10. Februar 2010

Grundlagen der Moral - Ein Zeitungsbericht

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DER 100. Artikel (hätte ich selber nicht gedacht oder erwarte. Von Sept. 2006 - Feb. 2010)
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Wie kam die Moral in die Welt?
Von Ch. Weber 09.02.2010, 09:26

Wissenschaftler bezweifeln, dass Religion das Gerüst für die Moral bildet. Einige halten den Glauben eher für ein schädliches Nebenprodukt der Evolution.

Bereits hier kommt einem, jedenfalls mir, doch schon so ein Juckreiz, der mich immer befällt wenn ich ein wirklich saublödes Argument, nein saublöde und unhaltbare These höre oder lese. Aber gut wir wollen fair sein und weiter lesen.

Zu den unsterblichen Gerüchten der menschlichen Geistesgeschichte gehört, dass man Kirche und Religion zumindest für die Moral brauche. Kein Kapitel aus der Gewaltgeschichte des Christentums - von den Kreuzzügen bis zu den aktuellen Missbrauchs-Fällen - konnte daran etwas ändern.

Ja was denn nun? Geht’s darum der Glauben ansich ein schädliches Nebenprodukt der Evolution ist. Sowie die Religion eben kein Gerüst ist für die Moral. Oder geht’s hier um die junge nicht mal 2000 Jahre alte Religion des Christentums? So als gab es zuvor nie irgendwelche moralischen Werte oder eben Religionen die auf diesen basieren.

Selbst knochentrockene Atheisten und Soziobiologen erklären den Fortbestand des Glaubens mit der Tatsache, dass erst die gemeinsam geteilte Religion eine Kooperation unter den Menschen erzwungen habe, aus der Angst nämlich vor dem allmächtigen und allwissenden Bestrafer dort oben im Himmel, der regelwidriges Verhalten ahndet - und sei es auch erst in einem Leben nach dem Tode. Demnach sei Religion nur deshalb so erfolgreich geworden, weil die von ihr bewirkte Kooperationsbereitschaft sich zu einem adaptiven Selektionsmerkmal entwickelt habe, welches das Überleben von Mensch und Gemeinschaft befördert habe. Kurz: ohne Religion keine Moral.

Was für eine wirklich abstruse Argumentation: Gut wenn ich das allein auf das Christentum beziehe dann mag das unter Umständen zutreffen, was allerdings auch stark in Zweifel ziehe wegen zu starker Verallgemeinerung eines spezifischen Themas

Diese Haltung wird schon länger von verschiedenen Seiten ergänzt und kritisiert. Vor allem der französischstämmige Anthropologe Pascal Boyer vertritt die Ansicht, dass Religion nur ein Nebenprodukt der Evolution sei: Menschen seien eben seit Urzeiten darauf geeicht, hinter jedem Rascheln einen Angreifer zu vermuten. Das habe die Überlebenswahrscheinlichkeit in der Savanne erhöht. Wegen solcher kognitiven Grundeinstellungen neige Homo Sapiens dazu, hinter allen nicht sofort erklärlichen Vorfällen übernatürliche Agenten und Götter zu vermuten statt die simple Kontingenz der Natur.

Au Backe, das wird immer abenteuerlicher die Argumentation. Wenn ich mir nicht erklärbare Ereignisse den Göttern (welchen auch immer) zu ordne dann muss ich ja bereits an Götter glauben. Nicht ein Ereignis schafft einen Glauben an Götter und schon gar keine Religion sondern die Erfahrungen vieler Ereignisse und deren Beurteilung können einen Glauben schaffen. Damals wie heute das ist nicht viel anders.

Ähnlich argumentiert der publizistisch führende Atheist Richard Dawkins: Er sagt, dass Kinder im Laufe der Evolution gelernt hätten, dass es prinzipiell hilfreich ist, den nächsten Autoritätspersonen - vulgo: Eltern - zu folgen. Diese Haltung führe dazu, dass sie intuitiv auch an einen Gott zu glauben bereit seien. Anders als die Adaptionstheoretiker behaupten also Boyer und Dawkins, dass Religion nicht unbedingt Kooperation und Moral hervorbringe, sondern eher ein schädliches Nebenprodukt sei.

Ahhh. Der Autor der diesen Artikel verbrochen hat, hat dann letztendlich doch ein ganz klein wenig recherchiert. Wenn auch nicht sehr erfolgreich. Denn die Ausgangssituation ist hier die Voraussetzung der Nicht-Existenz des individuellen sich selbst bewussten Göttlichen und somit nicht mehr im bereich einer neutralen Analyse der Umstände. Und doch, natürlich bringt eine kooperative Religiöse Moralwerte hervor, denn eine Religion ist ein Kooperative verschiedener Gläubiger die in eine Kooperative gehen.

Tatsächlich suchen Forscher schon seit langem nach außerreligiösen Erklärungen für das Entstehen von Moral. Bekannt wurde damit vor allem der niederländische Primatologe Frans de Waal, der mit zahlreichen Studien nachzuweisen versucht hat, dass auch nichtmenschliche Primaten moralische Intuitionen haben. So ließ er etwa Schimpansen dabei zusehen, wie Versuchspersonen vergeblich versuchen, an einen Stock zu gelangen. In den meisten Fällen standen die Tiere auf und brachten den Stock dem Menschen, selbst dann, wenn sie keine Belohnung erhielten.

Das find ich fast schon witzig aus einer instinktiven Moralität, die ich sicher nicht abstreiten will, die aber aufgrund der Lebensumstände der Versuchsaffen eher fraglich ist. Daraus eine Begründung menschlicher Moralwerte zu ziehen das ist schon sehr mutig, um es mal freundlich zu umschreiben.

De Waal zieht von solchen Experimenten eine direkte Linie zu den Moralgesetzen der Menschen - und wurde dafür von Philosophen gescholten: Reichen solche ersten, entwicklungsgeschichtlichen Ansätze von Mitgefühl tatsächlich, um moralische Urteile zu erklären, die auf dem Gebrauch eines reflektierenden Verstandes beruhen?

Eben nicht.

An dieser Stelle setzen Überlegungen ein, die von dem finnischen Religionswissenschaftler Ilkka Pyysiäinen und dem Psychologen Marc Hauser von der Havard University soeben im Fachmagazin Trends in Cognitive Science (online) veröffentlicht wurden. Hauser ist ein wichtiger Vertreter der sogenannten experimentellen Moralpsychologie, die belegt hat, dass die meisten Menschen klassische moralische Dilemmata intuitiv anders beurteilen als Fachphilosophen.

Ein Beispiel: Ein Zug ist außer Kontrolle geraten und eine Person muss handeln. Fall 1: Die Person steht an einer Weiche und rettet eine Gruppe von fünf Menschen, indem sie den Zug umlenkt, so dass dieser nur einen Menschen umfährt und tötet. Fall 2: Die Person rettet wiederum eine Gruppe von fünf Menschen, diesmal aber, indem sie einen Menschen vor den Zug wirft. Die meisten Befragten hielten nur das Verhalten in Fall 1 für moralisch. Logisch ist das nicht.

Die beiden Forscher haben nun eine Handvoll Studien durchforstet, in denen Tausende Menschen mit ähnlich konstruierten Entscheidungssituationen konfrontiert wurden, wo die Religionen keine Standardantworten haben. Dabei zeigten sich kaum Unterschiede in den Ansichten atheistischer und gläubiger Studienteilnehmer. Die Forscher vermuten daher, dass der Mensch mit einer Art moralischer Grammatik geboren wird, vergleichbar dem Sprachinstinkt: Die groben Regeln der moralischen Entscheidungsfindung sind vorgegeben, nur Feinheiten kulturell und religiös geprägt.

Oh weh, oh weh was für atemberaubende Rückschlüsse auf ein bestimmtes Verhalten. Wo bin ich hier ? in der 1: Klasse einer Grundschule? (Wenn ich zwei zahlen habe 1 und 2. Und nun ausrechnen soll was 1+1 = ? und weiss das 1 falsch ist .... und so rückschliesse das die richtige antwort 2 sein muss) Das mag in der ersten Klasse funktionieren nicht aber in einem Bereich wie diesen hier.

Das hat nun Konsequenzen für die Debatte in der evolutionären Religionstheorie: "Der Befund unterstützt die Annahme, dass Religion ursprünglich nicht als biologische Adaption für Kooperation entstanden ist, sondern als separates Nebenprodukt von früher existierenden kognitiven Funktionen evolviert ist, die nicht-religiöse Aufgaben hatten", erläutert Pyysiäinen. Allerdings könne "Religion die Kooperation zwischen Gruppen stabilisieren und erleichtern."
Das ist ja auch schon etwas.

Das ist gar nichts überhaupt nichts, der ganze Artikel ist nichtmal für den Papierkorb geeignet so schlecht ist er zusammengeschustert. Einem Volontär hätte ein Chefredakteur nach so einem Artikel empfohlen es mal als Autor für leckere Backrezepte zu versuchen.

Doch nun mal ernsthaft zu dem Thema: Natürlich ist die Moral der Spezies Mensch von vielerlei Komponenten geprägt. Und ihre Quellen überschneiden und kreuzen sich allenthalben.
Insgesamt aber sind die Quellen menschlicher Moralwerte.

1. Natürliche aber nicht erklärbare Ereignisse

2. Soziale Gegebenheiten innerhalb der Gemeinschaft

3. Soziale Begegnungen mit anderen Gemeinschaften

4. Der Selbsterhaltungstrieb

5. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft

6. Erziehung

Diese sechs ausgewählten Komponenten sind in variabler Kreuzung zueinander die Grundlagen jedweder Moral der gesamten Menschheit zu allen Zeiten. Unabhängig ob der Mensch nur einer Schöpfung oder der Evolution oder einem Gen-Projekt Ausserirdischer entspringt.

Die Religion als Organisation. Als Kooperative des Glaubens Einzelner baut natürlich auf dieser Grundmoral auf und formt daraus seine moralischen Gesetzmässigkeiten. Ob die dann so umsetzbar sind ist wieder eine andere Thematik. Auch die Veränderung der Moral im gesellschaftlichen Kontext ist ein anderes Thema. Fakt aber ist, Ohne das große Forschungen herangezogen werden müssen, Die Religion als kooperative bastelt sehr wohl die Moralischen Grundsätze der Menschheit und tat dies über viele Jahrtausende.

Unser Grundgesetz, die amerikanische Verfassung, auch die franz. Revolution baute genau auf diesen Grundsätzen auf. Darum hat man ja das pervertierte Pfaffentum im damaligen Frankreich gleich mit auf die Goullitine ß (Rechtschreibfehler dürfen belächelt aber hier nicht angemahnt werden) geschickt

Meine Moralischen Werte, so wie ich sie mir verinnerlicht habe finden sich hauptsächlich in meinem Glauben wider. Ihre Anpassung an unser Gesellschaftssystem entsprechen mindestens vier der oben sechs genannten Punkte.

Womit der Artikel gänzlich widerlegt sein dürfte in seinen Ausführungen.

Sonntag, 7. Februar 2010

Spiritualität /Spirituelles Leben

Ein Begriff, mehr noch eine nicht allen Menschen gleichermaßen zugängliche Lebensart bestehend aus zwei Worten, Spiritualität und Leben, wurde zusammen gesetzt zu Spirituelles Leben, zu einem Modebegriff degradiert.

Die Grundbedeutung wurde zerpflückt, individualisiert, zur subjektiven Erkenntnis umgemodelt bis sie eben in die eigene Weltanschauung als "DAS" Nonplusultra und Beweis der eigener Erkenntnisstufe genügte.

Spiritualität ist nicht das Rücken von Gläsern, Spiritualität ist auch nicht Handlesen, Kartenlegen, mit irgendwelchen Geistern reden, mit Engeln reden, auch nicht Zauberei oder Magie, Hexerei. Spiritualität ist auch nicht die Sichtung von Elfen oder Feen oder was sonst auch immer es an Grenzwissenschaftliche Bereiche so gibt oder geben soll.

Was aber ist denn Spiritualität?

Wie so oft gibt es auch hier keine absolute und in klaren Grenzen auf Quellen basierende Definition für den Begriff Spiritualität für alle geltend ist. Wenn man versucht eine mehrheitlich annehmbare Definition auf den kleinstmöglichen gemeinsamen Nenner zu bringen. Ist eine Definition möglich die wie folgt:

Spiritualität damit ist das höhere geistige auch geistliche gemeint welches über den mehr oder weniger logischen Verstand hinausgehend, ihm sogar teilweise widersprechende, auf nicht materielle Erfahrung beruhende Erleben und Wissen sich begründet. In die Spiritualität können aber auch andere Aspekte wie Emotion und Verstand, Bauch Kopf Herz in harmonischer Ganzheit hinein wirken.

Spirituelles Leben bedeutet dann alles wo das Leben, das alltägliche Leben, der Tagesablauf dem Spirituellen, den spirituellen Erkenntnissen und Wissen unterworfen ist. Ergo führt jeder Mönch, jeder Priester, jeder Eremit, und viele Andere in Glaubensgemeinschaften lebende oder auch Einzelpersonen wie Eremiten eben, unabhängig ob Er oder Sie Christ, Buddhist, Hindi, Moslem, Heide ist ein spirituelles Leben.

Ein Mensch der aber ein überwiegend *bürgerliches Leben* lebt (hier ist nicht irgendein Spießbürgertum gemeint) also täglich sich in beruflichen Dingen und Familie, Sport und Unterhaltung integriert. In dem auch spirituelle Aspekt gelegentlich, meist durch Rituale, Einzug finden. Der führt im eigentlichen Sinne kein spirituelles Leben. Sondern da spricht man von einem mehr oder weniger starken spirituellen Einfluss innerhalb des materiellen Lebens. Reine Spiritualität, rein spirituelles Leben ist sogar kaum umsetzbar auch Personen wie der Papst, der Dalai Lama, muslimische Mystiker und was es sonst noch so gibt, leben kein rein spirituelles leben.

Es mag einige sehr zurückgezogene Stammesdörfer kleiner im Wald lebender Völker geben bei denen ein Schamane oder Schamanin noch rein spirituell lebt. Aber diese werden dann von der dazu gehörigen Gemeinschaft auch rundRum versorgt und geschützt vom alltäglichen Unbill gesellschaftlicher und politischer Querelen.

Spiritualität ist also kein Zeugnis geistiger Reife und Beweis einem allgöttlichen Sein nahe zu sein wie es einige esoterisch angehauchte Gutmenschen gerne glauben machen würden. Sondern,

Spiritualität ist etwas das wie erfahrend lernen können uns selbst und dem göttlichen, ob in individueller, realer Existenz oder geistigem Bewusstsein, erfahrend erleben können. Völlig unabhängig davon ob es sich um eine reale Gottheit oder um uns Selbst handelt. Denn alles was wir erfahrend erleben und lernen innerhalb des Spirituellen fällt ja irgendwie wieder auf uns zurück. Wird zum Teil von uns.

Weder Intellekt, noch körperliche Leistungen, noch äussere Schönheitsmerkmale oder hohe moralische Werte sind Bedingung um Spiritualität zu erfahren. Das einzige was dies braucht ist der Wille es zu tun, es erleben zu wollen. Aber weder kann es indoktriert werden, noch logisch-verstandsbezogen erfasst werden.

Spirituelles ER-Leben kann sein, in der Meditation, im Gebet, im rezitieren geistlicher Verse oder Mantras beim singen oder in Predigten. Aber auch bei den Unterschiedlichsten religiösen Ritualen und Feierlichkeiten. Was nicht bedeutet das dem auch immer so sein muss oder das jeder dasselbe spirituelle Erlebnis hat, Spirituelles Erleben ist immer und bei allen ein individuelles Erleben.

Eines aber bin ich mir zutiefst sicher, in einem Chatraum, oder in einem Internet-Forum, oder am Fernseher herrscht weder ein spirituelles Erleben noch kann man da einen spirituellen Fluss verspüren. Solche angeblichen Fähigkeiten sind schlichtweg Blödsinn und gehören in die Eso-Abzock-Ecke für (einsame Hausfrauen die enttäuscht das ihnen der Mann weglief und sie mit 3 Kindern sitzen ließ) <--überzeichnetes Bild eines mehr oder weniger häufigen Bildes über die esoterischen Firlefanz Abzock Methoden meinen ihre wahre Glückseligkeit zu finden.

Montag, 1. Februar 2010

Demut

Der Ausdruck Demut kommt aus dem mittelhochdeutschen Begriff diomuoti und bedeutet dem Sinne nach sich dienstwillig, dienen wollend zu erweisen. es beschreibt die Ausrichtung die Gesinnung des Dienenden.

Durch Martin Luther wurde es im Zusammenhang mit der Bibelübersetzung aus dem griechischen tapeinophrosyne <---(Übersetzung übernommen nicht gesichert) als Anerkennung des unzulänglichen Menschen zum allmächtigen Schöpfer interpretiert. Unterwerfung vor der Allmacht Gottes.

Demut im klassischen Altertum reichte von einer Art Sklavengesinnung Unterwerfung des Niedren vor dem Höheren im Sinne eines Knechtschaftsverhältnisses.
Demut setzt fast immer Achtung voraus oder aber Gewalt Achtung ist etwas das man gewinnt und dem man sich "hingibt" sie kommt von innen nach Außen, Demut durch Gewalt kommt immer von Außen nach innen. Muss aber trotzdem nicht "Böse" sein.

Die rein religiöse Demut ist immer Unterwerfung, freiwillig oder durch Zwang ...Sich Gott unterwerfen ist gleich demütig vor Gott, dasselbe gilt für den Islam hier sogar noch wesentlich ausgeprägter im Erscheinungsbild nach außen.

Demut in "Perfektion" ist die totale Selbstaufgabe wobei hier Perfektion nicht gerade erstrebenswert ist sonder eine Art Verneinung des Ichs beinhaltet
Demut im heutigen säkularem nicht zwingend religiösem Denken ist die freiwillige Akzeptanz und Anerkennung vor etwas Höherem Besserem indem man selbst allenfalls ein Teil des Ganzen ist.

Beispiel: Die Natur als Ganzes als universelles Ganzes einheitliches geschlossenes betrachtend von einem Berg über die weiten Landschaftlichen Niederungen sehend. Ohne Straßen, Paläste und sonstiger vordergründig erkennbarer menschlicher Eingriffe. dabei seine eigne Geringfügigkeit erkennend und sich dessen bewusst werdend das sehende zu empfinden als schön und vollkommen, das ist "moderne" Demut.

By the Way, diese moderne Demut ist allen Menschen seid vielen Jahrtausenden weltweit zu Eigen die in der Natur eben das sehen wie es oben beschrieben ist.
Auch ein Gebäude, ein Kunstwerk, ein Mensch kann diese Demut empfinden lassen.
Wenn Menschen vor Stonhenge stehen, vor der Sphinx, vor den Fresken des Michelangelo in der sixtinischen Kapelle, wenn sie vor den Häuserschluchten New Yorks stehen und dann loslassen allen Alltag alle Sorgen sich frei dem hingeben was sie sehen. dann werden sie auch demütig in fast allen Fällen.Demut ist heute oftmals die Bewunderung vor etwa Großem das uns selbst unerreichbar erscheint

Und doch, muss Demut gelernt werden, Gelernt werden im Sinne von ....
mit dem Großen angemessen umgehend
mit dem Willen das Einzigartige zu bewahren ohne ihm seiner Würde zu beraubenmit der Bereitschaft sich dem Ganzem, dem Großen, dem Natürlichem einzufügen als Teil des Ganzen
Nicht der dienstbeflissene gute Bürger der nach Vorsätzen lebt wie...

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht

Frage nicht was der Staat für dich tun ´kann, sondern was du für den Staat tun kannst

Du bist Deutschland

und all diesen schwachsinnigen machterhalten dem Geschwätz der Inhaber staatlicher Macht.
Sondern dem wirklichem dem Echten der ganzen Schöpfung dem natürlichen in sich Vollkommenen. Angefangen vom Teil der Familie über die Sippe und den freunden bis hin über die Natur bis zum winzigsten Rädchen das man im Universum ist.

Du brauchst nicht das Universum um Demut zu finden um deine Demut zu findengeh einfach mal in den nächsten Wald, auf das nächste Feld ja auch in den nächsten Park und dann schweig still und höre zu. So kannst du Demut erfahren.
Meine, individuelle, subjektive Ansicht...

Demut ist nicht sich auf die Knie werfend einen fernen ungreifbaren vollkommenen unendlichen ewigen allwissenden Gott zu huldigen, weil er ist, wie er ist.... und mich vor diesem Gott selbst zu negieren. Nein das ist ein sich bist zur Selbstaufgabe reichendes UnterwerfenDemut ist die Götter unter den Seinen in die Gemeinschaft einladend das mit ihnen zu teilen an Gaben an Früchten und Fleisch und an Brot was sie uns gaben. Und die zu ehren mit dem ersten Toast (Trinkspruch)