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Donnerstag, 9. September 2021

Glaubst du an Gott?

 

Der Glaube des Christentums.

 Christen die ihren Glauben bewusst leben wollen führen gerne das Argument: Der christliche Glaube sei eben keine Religion, sondern der lebendige Glaube an einen, an den einzig lebendigen Gott.

Ist das so?

Aus atheistischer Sicht wird das mehrfach abgelehnt, weil schon die Existenz eines Gottes, besonders eines allmächtigen Gottes abgelehnt wird. Und somit alle damit zusammenhängenden Ansichten Fundamente und Argumentationen. 

Doch wie ist das aus der Sicht Anderer, aus der Sicht glaubender Menschen die eine andere Glaubensvorstellung haben, andere Götter anbeten oder eben ihnen opfern?

Heiden und Christen, der Glaube

Ich frage niemals jemanden, An was glaubst du? Ich finde diese Fragestellung zum ersten zu ungenau und zweitens beantwortet es keinesfalls was ich wissen will.

Wenn mir jemand diese Frage so stellt, antworte ich das Ernährung nur ausgewogen sein sollte, man könne essen was man will, es muss nur ausgewogen sein. Sex mit Frauen find ich immer besser als mit Männern, nun ja ich bin heterosexuell, da ist das wohl fast zwangsläufig so. Ich glaube das Hipp-hopp nichts mit Musik und Rap nicht wirklich mit Gesang zu tun hat. Und wenn ich Lust habe und es auf die Spitze treiben will, sag ich noch, Ich glaube an eine Existenz des Göttlichen.

Habe ich gelogen? Nein, ich sprach komplett die Wahrheit. Ist dem Frager geholfen? Nein überhaupt nicht. Er hätte auch fragen können glaubst du an Gott?

Würde ich ja sagen wäre das ebenso gelogen wie auch die Wahrheit, hätte ich gesagt Nein, wäre es ebenso eine Lüge und die Wahrheit.

Als Heide oder Paganer glaube ich an Gott, nicht nur an einen an mehrere sogar.

Als Heide oder Paganer glaube ich nicht an einen einzigen wahren, allmächtigen Gott als den Gott Abrahams.

Wie ich auch antworte ist es ebenso falsch wie richtig? Nein es ist irreführend weil der Frager einfach die Frage falsch stellt. Er fragt aus seiner christlich geprägten Vorstellung. Diese besagt es gibt nur einen Gott der allwissend, vollkommen und allseiend ist, der Schöpfer des Himmels und der Erden und alles was ist. Also muss das jeder auch so sehen. Alles andere ist auszuschließen 

Das sehe ich als Anhänger des germanischen Heidentums ein wenig anders, das sieht auch der indische Hindi anders, der peruanische Azteken Anhänger siehst das anders, selbst viele die sich dem Christentum zugewandt haben sehen das anders.

Was wäre also die richtige Frage?

Glaubst du an den Gott Abrahams, an Jesus Christus als unseren Rette und den Heiligen Geist? Klingt ein wenige Klerikal-katholisch oder? Nun, tatsächlich fragen einige sehr konservative Christen so, oder sehr ähnlich.

Natürlich gibt es hier, für mich, nur ein deutliches Nein!

Doch ist die Frage, sofern sie nicht um des Fragers Willen und des Fragers Glauben geht, nicht gänzlich beantwortet. Wohl genügt sie dem Christen, denn für ihn gilt es nun den Befragten zu missionieren. Damit er den einzig wahren glauben folgt. Ebenso halten es die Muslime. Beide glauben nun das du ohne Gott lebst. 

Ich halte es anders, ich glaube in dieser Frage einfach tatsächlich ein besserer Mensch zu sein. Meine Frage ist anders formuliert. Welchen Göttern opferst du?

Der Hindi antwortet wahrscheinlich ich opfere (frei einsetzbar 1 - unendlich viele indische Götternamen), der Anhänger der Azteken gibt eine ähnliche Antwort, ein jeder Gläubige, der nicht dem abrahamitischen Gott folgt eine entsprechend kompatible Antwort.

Interessant ist die Antwort der Christen im allgemeinen Tenor. Im günstigsten Falle antworten sie: Ich diene dem Gott Abrahams und Israels und meinem Herrn Jesus Christus der für meine Sünden starb.

Meistens aber lügen sie in ihrer Antwort und das nicht mal bewusst. Sie wissen es einfach nicht besser 

Die häufigste Antwort aber ist.

Ich opfere nicht, ich glaube an Gott und Jesus Christus als meinem Herrn, der sich aller Menschen Sünden opferte damit wir in Gemeinschaft mit Gott sein können.

Was für eine arrogante bigotte und dummdreiste Antwort!

Warum ich so reagiere?

Nun tatsächlich, denke ich das nur, denn ich weiß nun was derjenige glaubt, und wie wenig er seinen eignen Glauben versteht und eben nur einer Religion folgt.

Er opfert nicht? Nennt diesen Jesus aber seinen Herrn. Wenn er nach seiner eigenen Auslassung nun Jesus dient und will das dieser durch ihn wirkt, hat er dann nicht sich selbst zum Opfer gemacht, zum Nutzen eben dieses Jesus? Und nennt er ihn nicht seinen Herrn? Wenn das kein Opfer ist, dann was?

Apropos Opfer! Jesus, der angebliche Sohn Gottes, geboren durch eine Menschenfrau

gezeugt durch den heiligen Geist etc. etc. Tatsächlich wäre Jesus dann ein Halbgott gewesen, zumindest solange er auf Erden wandelte.

Doch nehmen wir mal die christliche Lehre als Grundlage. 

  1. Jesus ist der Sohn Gottes
  2. Jesus ist auch das Wort, Johannes 1.1 – ff
  3. Jesus wusste also ebenso viel wie der Vater
  4. In wieweit brachte Gott dann ein Opfer wenn er selbst wusste wie es ausgeht und das ihm keiner Zeit Gefahr drohte.
  5. Wenn das Opfer also kein echtes Opfer war, was war es dann? Eine Symbolik?
  6. Ist die angebliche Ursünde dann auch nur Symbolik?

Christen glauben dass ihr Gott sich selbst in Jesus geopfert hat. Für ihre Sünden für ihre Ferne von ihm die durch Adam begründet wurde mit dem Rauswurf aus dem Paradies.

Ist diese Ursünde denn nicht schon mit der Flut bei Noah weggespült worden? Wo angeblich alles Leben das nicht auf jener Arche war, hinweggefegt wurde? Ich empfinde diesen Gott, dessen angebliche Macht ich eh bezweifle als hochgradig Eigensinnig wie Loki dem Gott de Schabernacks, ein Titel den ich letztendlich auch für fragwürdig halte, aber das ist ein anderes Thema. Die Egozentrik der sich auch in der Selbstdarstellung behauptet wie Christen sie verstehen und der Eigenanspruch des Absoluten wie auch Einzigartigkeit ist im Vergleich zu allen anderen Göttermythen geradezu lächerlich. So jedenfalls empfinde ich das. Und da dürfte ich nicht der Einzige sein.

Dieses Ursünden-Geschwafel dient keinem Gott, sehr wohl aber einer damit arbeitenden Priesterschaft. 

Ein allmächtiger, all seiender, allwissender Gott bestraft seine Geschöpfe immerwährend weil sie ihm nicht dienen wollen? In meinem eignen Götterverständnis reicht das bestenfalls einen drittklassigen Gott eher noch für einen kleinen fiesen Troll.  Aber nicht für Götter wie ich sie verehre.

Allein der Anforderungskatalog um als Kinder Gottes zu gelten ist enorm. Es geht darum eine Art Kadavergehorsam an den Tag zu legen, sich ihm zu unterwerfen. Alles an zunehmen wie er es dir “serviert“ absolutes unzweifelhaftes Vertrauen und Dankbarkeit Was soll das für ein Leben sein? Was ist das für ein Gott der mein Leben komplett einfordert und dem ich dann auch noch Dank schulde für alles was mir geschenkt und auch widerfährt. Übrigens ist nirgendwo der Gotteszweifel größer als bei den Christen.

Nee, nee auf einen solchen Gott kann ich verzichten. Weder bin ich der Sklave noch der Spielball eines Anderen, auch nicht eines Gottes. An einem Gott zu wenden bedeutet entweder um Beistand zu bitten oder Dank zu sagen für einem, diesem Gott eben zugeschriebenen Umstand. Aber sicher nicht per se für Alles. Wie kommen die Christen nur darauf? Eine Antwort hab ich nie wirklich erhalten, oder wenn, dann eine lächerliche pseudo- Antwort. Der Mensch könne Gottes Wege nicht verstehen. Und der Nicht-Christ schon gleich gar nicht, weil er nicht beseelt ist vom Geiste Gottes. Diese Antwort erhält man für alles und jedes was man nicht so versteht, wie es eben Christen tun. Ich finde das arrogant überheblich und vor allem sich selbst erhöhend und soweit ich weiß ist das eine der schlimmsten Sünden. Das mangelnde Selbstverständnis für das Leben, die Natur. Dem Respekt dafür ist den Christen zu Eigen.

Wem das Irdische nichts Wert der ist des Himmlischen auch nicht Wert. Doch wie sollte ein Christ das verstehen wenn er glaubt dass ihm die Erde von Gott untertan gemacht wurde?

So gibt es noch unzählige Behauptungen des Christentums die sie ihrem Gott zurechnen die völlig unsinnig gegen alles verstößt was man natürlich nennen mag. Meines Erachtens die widersprüchlichste und dem Leben feindlichste Religion überhaupt. Aber die anderen abrahamitischen Religionen Judentum und Islam kommen gleich dahinter. Mit all ihren Sekten Abspaltungen und sonstigen Varianten. Es gibt in Deutschland allein mehr diverse  christliche Abspaltungen als heidnische Gruppierungen des weltweiten Heidentum.

Von der Gewalt der christlichen Kirchen und ihren Beauftragten der letzten 1800 Jahre ist dabei noch nicht mal gesprochen.

Freitag, 2. Juli 2021

Glaube und Wissenschaft

 

Der Glaube und die Wissenschaften

Wo der Glaube anfängt hört die Wissenschaft auf. Ernst Haeckel. (1834 – 1919)

Ist das so? 

Ich hab auch schon gehört. Wo die Wissenschaft anfängt hört der Glaube auf.

Ist das so? 

Nun ja, Jeder hat das Recht meiner Meinung zu sein, ich bin da tolerant, du kannst sogar ganz anderer Meinung sein, obwohl das natürlich Quatsch ist. (Scherz beiseite) Ich finde beide Standpunkte über Glaube und Wissenschaften mit den hier aufgestellten Übergängen für Blödsinn. Warum?

Beide Thesen gehen davon aus das Glaube und Wissenschaft in Konkurrenz stehen, wahrscheinlich weil sich wenige dessen bewusst machen, dass Wissenschaft erklärt, was Glaube mythologisiert. Soll heißen, beide ergänzen einander.

Natürlich klappt das selten bis gar nicht bei dogmatischen Religionen, wo feste, ja  absolutistische Dogmen das Glaubensleben bestimmen. Und anderes nicht gelten lassen wollen. Alles ist wortwörtlich zu nehmen. Nun selber schuld. Glaube stellt auch Thesen auf  in den Mythen die erzählt werden. Doch stellen diese keine Absolutistischen Forderungen wie die abrahamitischen Religionen. Und dadurch können Glauben und Wissenschaft einander ergänzen bis hin zur wechselseitigen Beweisführung. Natürlich kommt es auch vor das Glaube und Wissenschaft Diskrepanzen aufweisen, die der Atheist für Widersprüche hält, ebenso wie der religiöse Dogmatiker. Der Nicht- dogmatisierte Gläubige aber für lediglich ungeklärtes was noch keinen Konsens ergibt. Einfach weil man nicht genug weiß oder was nicht zu erklären vermag. Ich gehe sogar so weit zu sagen. Wo Wissenschaft und Glaube sich allzu offensichtlich widersprechen hat der Mensch das eine oder andere nicht verstanden, oder eben falsch interpretiert. Wer Glaube und Wissenschaft als sich ergänzend ansieht der hat auch keine wirklichen Probleme wenn mangels ausreichendem Wissen etwas nicht passt.

Das Glaube und Wissenschaft grundsätzlich widersprechen, ist die Ansicht von geistig armen Menschen die sich nur das eine ohne das andere vorstellen können und denen unendlich viel entgeht. Die werden auch nie verstehen das Musik ebenso spirituell wie mathematisch ist.

Sonntag, 13. Juni 2021

Die drei Nornen und was sie mich lehrten

 Die drei Nornen

 Die germanische Mythologie spricht in ihren Mythen von drei Schicksalsgöttinnen, die eigentlich gar keine Göttinnen sind, sondern zu den Riesen gerechnet werden. Skuld, Urd und Verdandi. Auch andere Götter Glauben kennen drei Schicksalsgöttinnen die römischen Parzen oder die griechischen Moiren zum Beispiel.

 Zusammenfassung des Hauptmythos der drei Nornen: Alle drei sitzen unter einer der Wurzeln Yggdrasils wässern diese und spinnen den Teppich des Schicksals. Jedes Lebewesen sei es Tier, Mensch Zwerg Albe oder Gott hat seinen Faden, aufgenommen durch die Nornen , geführt und letztendlich abgeschnitten. Sie sind unbestechlich und auch durch Opfergaben nicht beeinflussbar.

 Das ist der Grundmythos der dann variiert in regionale Mythen und Sagen. Eine davon, dass die drei Nornen sich erfüllen und entspringen in Frigg, die Frau des Odin

 Doch lassen wir den Grundmythos und seine regionalen Varianten einfach mal so stehen, auch mit allen Widersprüchen die sich ergeben könnten.

 Was hat uns der Mythos der Schicksalsgöttinnen und ihrer Werke sonst noch zu sagen? Was lässt sich daraus lernen? 

 Durch, auch dem starken christlichen, und einem griechischen patriarchischen Einfluss leben wir in einer umkämpften Gesellschaft in der das Patriarchat eine Art sinkender Stern der Jahrhunderte einfach falsch gelebter Dominanz am Sterben ist und zu weiten Teilen durch einen fehlgesteuerten Emanzen-Matriarchat ersetzt wird. Das aber ist der gleiche Müll nur mit Birkenstock und alternativen Wickelrock oder Unisexueller Kleidung der meist linken Szene.

 Das lernen wir nicht aus den Mythen der Nornen das findet nirgendwo in den germanischen Mythen seine Grundlage. Verankern lässt sich das bestenfalls im Wesen von krankhafter Rache und alttestamentarischem Aug um Aug.

 Mich jedenfalls lehrt der Mythos der die Nornen umgibt, etwas gänzlich anderes.

 Die Zahl drei hat in vielen Bereichen eine besondere Bedeutung in der Mythologie wie auch in anderen Bereichen. Bevor alles begann gab es 3 Welten Muspelheim. Niflheim und die großen Leere. Ginnungagap 3 Götter schufen aus Ymirs Leib, das herrliche Midgard. In der germanischen, und auch anderen Mythologien spielen Zahlen (Numerologie) eine nicht unbeachtete Rolle. Auch andere Zahlen 2,4,7,9, und 12 haben hohe Bedeutungen.

 Für mich nahm die 3 nochmal eine besondere Bedeutung an, als ich erkannte das eben eine Münze nicht nur zwei Seiten hat Vorder- und Rückseite sondern drei eben noch den Rand auf dem eine Münze durchaus fallen kann wenn auch selten. Die Münze wieder symbolisiert wieder viele andere Dinge. Sie sagt mir das Alles drei Seiten hat. (willst du mit mir gehen? Ja, nein, vielleicht) Ok, das ist vielleicht ein nicht ganz so gutes Beispiel;-) Doch wir können uns für, oder gegen etwas entscheiden oder einen Kompromiss eingehen. Nur zwei Seiten wählen zu können ist extrem selten, und so ergibt sich, die Ausnahme bestätigt die Regel. Das ist das erste was mich die Nornen lehren

 Ein weiteres ist das die Vollkommenheit in der Unvollkommenheit vollkommen ist. Der dauert einen Moment:-). Das Universum, das Sonnensystem, Alles was ist, lebt von der Veränderung. Und wieder die drei. Die Schöpfung, der Wandel, Ragnarök. Geburt Leben Tod usw. 

 Etwas mag einen Anfang haben, hat es aber keine Veränderung kann es auch kein Ende haben. Nichts aber im Universum ist Ewig. Daran glauben nur die Anhänger abrahamitischen Religionen. Ein ewiger unveränderlicher Gott ist aber auch dieser Gott nicht. War doch der Gott des Alten Testaments ein Rache und Kriegsgott. Von seinen anderen Eigenschaften will ich gar nicht erst schreiben da ich da wenig bis gar nichts Positives zu sagen habe. Der neutestamentliche Gott ist anders er ist …. wenn man so will ein versöhnlicher Gott, ein Gott der den Menschen die sich ihm anschließen die Möglichkeit eröffnet der Aussöhnung. Aus ihrer Urschuld. Ein Konzept dem ich weder folgen will noch kann. Wenn nun sich dieser Gott dergestalt verändert hat dann kann er auch nicht ewig sein. Denn eine einmalige grundlegende Veränderung die schon immer da gewesen war? Also jetzt wird’s dann doch lächerlich. Auch das lehren mich die Nornen. Die Vollkommenheit liegt in der Unvollkommenheit der Vollkommenheit. Für mich ist das ganz klar. Daraus wieder ergeben sich unzählige andere Rückschlüsse.

 Nicht zuletzt die Kosmologie des Waldes. Aber das ist ein eigenes komplexes Thema hier zu empfehle ich ein Studium der Yggdrasil und Bücher von Störl.

 

Montag, 31. Mai 2021

Ragnarök is coming soon


Ragnarök wird kommen, daran zweifle ich keine Sekunde.

 

Wann? Wie? Was? Wo? Unerheblich, alles – nahezu Alles und Jedes wird ausgelöscht, vernichtet zerstört. Wenige Götter, und nur 2 Menschen überleben das Inferno. Ich jedoch bin ein alter Mann und mein Name ist nicht Lif noch Liftharsir. Ein Gott,  was einige überraschen mag, bin ich auch nicht. Also werde ich wohl nicht überleben. Macht mir dies Sorgen?

 

Nein, sollte es? Ich wüsste nicht warum. Solange es Leben gibt, gibt es Sterben, Wir werden geboren, leben und sterben Das einzige Ewige ist die Wandlung, die Veränderung. Die Variable ist nur die Zeit, doch selbst die Götter sind nicht ewig, auch wenn die abrahamitischen Religion das immer wieder predigen um ihren Gott über allem zu erheben. Alles was ist spricht jedoch dagegen.

 

Wenn ich nun akzeptieren kann, das nicht nur mein Leben, sondern Alles was Ist enden wird in seiner jetzigen Form. Warum soll ich mich dann noch kümmern. Kümmern um irgendwas was ist. Es wird doch eh vergehen.

 

Martin Luther, ein meiner Ansicht nach insgesamt übler Zeitgenosse hat aber unter anderen einen mir viel bedeutenden Satz geprägt: “Und wüsste ich das morgen die Welt untergeht, würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen. Ich weiß nicht ob dieser Satz tatsächlich von Luther je gesagt oder geschrieben wurde noch was ihn genau dazu bewegte oder was er damit zum Ausdruck bringen wollte.

 

Für mich aber kommt folgendes zum Ausdruck. Auch wenn Alles vergeht ist das kein Grund es jetzt gehen zu lassen. Es liegt nicht an mir auf zu geben was mir Anvertraut. Es ist nicht an mir zu wissen wann genau alles vergeht. Wenn alle, Alles liegen lassen vergeht Alles sofort. Und mir das Schöne versauen, was mir die Welt in der ich lebe so bietet?

 

Mir das Schöne versauen lassen das die Welt bietet? - Ähhhm..Nee, nee .nee, Neee geht gar nicht!

 

Dieser Planet den wir Erde nennen, Midgard, Heimatwelt oder wie auch immer, ist von unvergleichlicher Schönheit in einfach allen sich uns dar bietenden Formen. Ob ich ihn von einer Raumstation im All beobachte. In einem Segelflieger. Vom Rücken eines Pferdes oder auf dem Bauch liegend mit der Nase auf der Grasnarbe. Außer da wo der Mensch geballt lebt. Da finden sich bestenfalls einige nett aufgemachte Örtlichkeiten.

 

Mutter Natur, Menschen die die Erde und das auf ihr beherbergte Leben achten, benutzen dieses Wort. Mutter Natur schuf unvergleichliche Landschaften als hohe Berge und tiefe Täler weite Ebenen und Wälder deren Anmut nicht beschreibbar sind und wenn von wenigen. Die Erde hat alles, ausnahmslos alles, was jedes Leben benötigt. Und viel mehr darüber hinaus.

 

Darum kämpfen Menschen für diesen Planeten, Einzeln und in Gruppen in Organisationen und wo immer sie stehen. So kämpfen sie noch immer im Hambacher Forst in Deutschland. Im Amazonas Regenwald auf den Meeren und überall auf der Welt. Sie kämpfen mit Blockaden, Märschen, In Liedern Gedichten und Reden durch Pflanzungen und Gestaltung. Keiner will Ragnarök verhindern Du kannst sie fragen. Sie wollen Leben erhalten und eventuell Neues schaffen. Keiner versteht sich als moralische Instanz dieser Welt, auch eine Greta Thunberg nicht. Auch Hans Jänicke würde das nie in Anspruch nehmen. Nein diese beiden prominenten Menschen kämpfen für die Welt und sich selbst als Teilhaber dieser Welt.

 

Wir alle sind Teilhaber dieser Welt und mit unserer Teilhaberschaft auch mit allen Teilhabern mit verantwortlich.

 

Wir müssen nicht große Umweltaktionen im ständigen Fluss organisieren, es gibt Andere die das gut können, Wir müssen nicht auf jeder Demo dabei sein. Es reicht auf einigen in deiner unmittelbaren Umgebung zu sein. Was uns aber zur Ehre gereicht, was der Umwelt hilft was sozial bedeutet die kleinen Dinge, die man alltäglich selbst leisten kann.

 

Indem ich z.B. Produkte meide die eben genau dagegen sprechen. Indem ich keine jährliche Kreuzfahrt buche mir in Malle die Birne weg knalle oder zum Bäcker 300 m weiter mit dem SUV fahre. Wenn machbar ganz oder teilweise aufs Rad umsteigen, statt aufs Standard im Fitnesscenter. Oder einfach nur nicht meine FFP2 Maske in die Botanik schmeiße. Das ist ein Anfang unzähliger Möglichkeiten Mutter Natur zu ehren und zu erhalten.

 

Wenn wir uns auf Politik und Wirtschaft verlassen sind wie verlassen: Keiner von beiden hat ein Interesse daran. Nicht weil sie einfach böse sind, das auch aber das bewirkt anderes, Nein, weil es nicht in ihrem Interesse liegt weil die einen damit meinen keine Gewinne zu erzielen und die anderen, weil es ihrem Machthunger eher abträglich ist. Würden beide dazu fähig sein, langfristig und global zu denken wär es durchaus empfehlenswert die Richtung zu wechseln. Und somit Mutter Natur Ehre zu erweisen.

 

Doch wie lehrt es die ihnen genehme Religion? Geht hin und machet euch die Erde untertan, na pfui Teufel. Welch niedrige Gesinnung. Das Streben nach Macht und Geld ist allen drei gleichermaßen verflechtend gegeben.

 

Aber wir wissen aus den Prophezeiungen der Vulva von sehr frühen Zeiten die Odin kündigte was da kommen werde. Wolfszeit, Beilzeit ….. Brudermord Ragnarök, wenn selbst die Götter fallen.

 

Doch wissen wir auch das es wieder aufwärts geht eine neue Welt, in der die leben die überlebten.

 

Diese Hoffnung bleibt und lässt uns einen Apfelbaum pflanzen, statt zu verzweifeln.

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Anklopfen an Hels Tür

 Anklopfen an Hels Tür

 

  1. Die Vorgeschichte

 

Manchmal fängt eine Woche ganz harmlos an,

 

Es war eine Woche ohne besondere Ereignisse. Am Freitagabend dann hast du einen Termin.  erledigst Diesen und fährst mit deinem neuen E- bike, wie es heute so heißt gen heimatlichen Herd. Unterwegs siehst du eine alte Dame, die ihre Einkäufe über die Straße schleift, Nun bin ich zwar kein Fähnlein Wiesenschweif (Disneys, Donald Ducks Neffen) aber hier galt es zu helfen. Also der Dame ihre Einkäufe auf das Rad geladen und mit ihr, in ihrem Tempo, zu ihrer Wohnung. Fix die Einkäufe nach oben geschleppt wieder runter das Rad genommen eine Entlohnung für die kleine Leistung selbstverständlich abgelehnt. Sowas mindert ja auch die Freude daran jemanden uneigennützig zu helfen, Es ist echt ein tolles Gefühl mit wenig Aufwand eine große Hilfe für den  Anderen zu sein. Also zog ich fröhlicher Stimmung meines Weges.

Inzwischen fing es an zu pieseln. Kurz bevor ich die eigene Wohnung erreichte knallte es im Getriebe des Rades. Und nochmal, ich hielt an guckte im Dunkeln und fahlem Lichte der Taschenlampe, was denn da an dem zwei Wochen alten E-Rad passiert sein könnte. Zu sehen war natürlich nix. Also das Rad nehmend und ein wenig verärgert nach Hause schieben, Auf der  Feuerwehrzufahrt musste zur Steigerung meines Verdruss noch ein Pkw so rücksichtslos geparkt stehen das ich, um vorbei zu kommen, den vom Regen nassen Randstreifen betreten musste. Was natürlich, wie sich nächsten Morgen herausstellte Dreck in die Wohnung brachte. Ich war eh schon stinkig. Aber nun Zuhause. Am nächsten Morgen bemerkte ich einen leichten Hustenanfall. Nichts Aufregendes, im Laufe des Tages musste ich noch einige Male husten aber nicht so das sich daraus Auffälligkeiten ableiten ließen.

 Um neun Uhr dann mit dem Rad und faktisch mir durchschnittlich 7 – 9 km/h zum Fahrradladen wo ich vor zwei Wochen mein Rad erstanden hatte. Dort abgegeben wollte man sich meines Rades annehmen. Eine Stunde Wartezeit. Nun sind wir ja zurzeit einigen behördlichen, zum Teil guten und vernünftigen, zum Teil völlig von Sinn befreiten, Regeln unterworfen. Diese, gepaart mit eigenen Befindlichkeiten zwangen mich nun das Stündlein, mit einem großen warmen Kakao bewaffnet an einer Straßenbahnhaltestelle, auf einer überdachten Bank zu verbringen. Nach etwa 50minütigem Aufenthalt und dem aufsteigenden Gefühl von 'mir wird langsam kalt' machte ich mich wieder auf in den Fahrradladen. Dort angekommen wurde mir mein wieder funktionierendes Rad ausgehändigt. Ich erfuhr es lag ein Fabrikationsfehler vor und das komplette Hinterrad wurde ausgewechselt und die Gangschaltung neu eingerichtet. Tja, wie sagt der Volksmund? Der Teufel steckt im Detail. Aber nun war ja alles wieder in Ordnung und ich fuhr nach Hause. Dort dann  angekommen löste sich meine Spannung und ich zog mich irgendwie leicht erschöpft auf die Liegestatt wo ich zwei Stunden erst mal wegschlief.

  1. Die Entwicklungsgeschichte

 Ich erwachte, man hat ja auch Bedürfnisse, doch will ich hier natürlich jetzt nicht eine Liste altersbedingter Probleme ablegen, sagen wir also alte Probleme stellten sich wieder ein. Nun ist es meine Art kleinere gesundheitliche Diskrepanzen einfach weg zu schlafen. Gesagt – getan. Ja. von wegen, diesmal nicht mir ging es zunehmend schlechter. Nicht so schlecht das ich mir ernstlich Sorgen machte, doch altersbedingte Fitness sah dann doch anders aus. Ich wartete bis Freitagmorgen. Besagte altersbedingte Probleme hatten sich schmerzhaft verschlimmert und weitere waren hinzugekommen, Es war an der Zeit den Arzt zu rufen. Tees und Schlaf allein reichten nicht mehr. Der Arzt stellte dann fest Blutdruck, derb über 200, das ist sehr viel und Zucker bei 400 das ist wirklich sehr viel. Temperatur keine. Die Folge, Krankenhaus möglichst zügig. Ich also Koffer packen, was man halt so braucht, Laptop natürlich auch, geht ja nix mehr ohne heute. Dann wurde der Krankentransport gerufen.

Es folgte das übliche Prozedere einer Krankenhausaufnahme und erst Medikationen und das verbringen auf die Station.

  1. Krankengeschichte und Anklopfen an Hels Tür

 Es ist Samstag früher Nachmittag ich richte mich in meinem Krankenzimmer ein. Klamotten, Nachtisch usw. Jeder kennt das. Danach an den Tropf Antibiotika und all das was die da so machen dann werde ich voll Chemie gekloppt. Das wird Monate dauern bis ich den Dreck wieder raus habe. Im Moment soll es aber helfen. Natürlich hilft es auch kurzfristig, Blutdruck wird halbiert, den Zuckerwert kriegen sie gesenkt aber nicht wirklich in den Griff, mir geht es soweit gut. Ein zweiter Patient kommt dazu seine ersten Worte Corona negativ, ich schmunzle. Nicht weil ich ein Coronaleugner wäre, Nein weil ich einfach beobachte wie der Umgang mit dem Virus, das Verhalten der Menschen ändert. Der Tag geht vorbei.

 Es ist Sonntag. Geschlafen hab ich mit den üblichen Unterbrechungen gut. Aber ich bin nicht wirklich fit. Die fortgesetzten Behandlungen mit der ganzen Medikation zeigen Spuren. Ich bin aber immer noch geistig fit allerdings ist auch ein bisschen unwohl. Am Nachmittag kommt der Oberarzt vorbei seine, noch fast jugendliche, Erscheinung verwirrt mich etwas, Was seine Befragung betrifft bin ich etwas irritiert, jedenfalls wird noch ein Corona Schnelltest gemacht der sich mit dem Befund negativ zeigt (nix Corona) Nun sind diese Schnelltest vielleicht ein Indikator aber kein Beweis ich werden also trotzdem verlegt in den Isolationsbereich, der junge Oberarzt hat anscheinend Befürchtungen wegen meines gelegentlichen Hustens der übrigens zur Vorwoche eher noch abgenommen hat. Aber nun ja, Ich völlig Sorgenfrei Corona betreffend (ich hab einfach zu wenig Kontakte um mich “vernünftig“ anstecken zu können.

 Die Behandlungen gehen weiter meinen Blutdruck über 200 bekommen sie einfach nicht runter. (persönliche Annahme: Mein Körper wehrt sich dagegen ist mir in jungen Jahren öfters passiert, Ich kann den Chemischen Mist einfach nicht ab). Mir geht’s immer schlechter Fieber kommt, nicht gefährlich steigend dazu, ich merke wie ich abbaue. Ich kann aber noch wohl relativ normal sprechen. Doch ich merke meine Seele richtet sich auf eine Reise ein. Ich habe absolut keine Angst. Wie hoffte ich darauf nicht in Angst zu sterben. Mit der Zeit wechselte ich zwischen Wach und Halbdämmerung hin und her. Ich sendete ein Gebet zu Eir, der Göttin der Heilung mich zu halten. Dann sah ich eine Holztür nah einem Fluss, ein Stück weiter seitlich auf einem anderen heran führenden Weg zwischen einem Wurzelwerk war Nidhöggr zu sehen Gift ins Wurzelwerk hauchend. Gram sah ich aber nirgends. Jedenfalls da war sie, die Holztür mit schimmliger Oberfläche die ich schon immer vor Augen hatte, dachte ich an Das Reich von Hel. Ich war geneigt an zu klopfen und um Einlass zu bitten. Überzeugt an Hels weißer Seite zu sitzen bei Baldr und viele meiner Ahnen. Darum wohl hatte ich auch keine Furcht.

  1. Zwischenspiel

 Montagmorgen 6:00 Uhr ich erwache fit wie ein Turnschuh, gut, sagen wir wie ein gebrauchter Turnschuh. Aber schmerzfrei, Fieberlos, Blutdruck 160 nur der Zuckerwert war noch korrekturbedürftig. Alles in Allem, ich fühle mich wohl.

Inzwischen ist es 10:30 Uhr die Ärztin ist gerade durch und ich warte nur noch auf das blöde Testergebnis des Corona-voll-Tests. Dann geht es zurück auf die Normalstation wenn der negativ ist, wovon ich ausgehe. Das Testergebnis werde ich wohl erst nach 18:00 Uhr erfahren, das nervt etwas. Der Blutdruck ist wieder auf 200, Scheiße Nitrospray und abwarten. 200 zu 110 das nervt nun echt, wieder Antibiotika.

 Es 19:10 Uhr, endlich das Ergebnis des Corona -Tests natürlich Negativ wie erwartet. Rückführung auf die Normalstation. Wie es weiter geht warten wir es ab der Blutdruck ist immer noch hoch aber nicht extrem 160 der Zucker bei knapp 200 es geht runter ich fühl mich recht wohl.

 Dienstag: kaum noch Schmerzen, allgemeines Wohlbefinden, nachträgliche Untersuchungen. allgemein soweit in Ordnung. Am internen Informationsfluss muss aber noch mächtig gearbeitet werden. Jedenfalls mein Eindruck. Ich hoffe eine baldige Entlassung. Mein Vertrauen in die sog Klassische Medizin wurde jedenfalls nicht erneuert.

 Mittwoch, nach einer guten Nacht bin ich wohl auf dem Weg der Besserung alle Werte tendieren nach nun, sagen wir mal, für mich Normal.

  1. Rückbesinnung

 Die Vision, Erscheinung, Weg Begleitung die ich hatte, als ich merkte es wir eng, oder wie immer man es auch nennen möchte, die ich hatte, betrachte ich jetzt, drei Tage später nicht weniger bedeutend. Am stärksten beschäftigt mich, begeistert mich noch immer das Fehlen jedweder Angst. Zu keiner Zeit war auch nur eine Spur von Unsicherheit zu spüren. Die Bilder die ich sah waren beruhigend, zumal sie recht nah an meinen Vorstellungen eines “Sterbeszenarios“ kamen. Das dies kein Tagtraum war, kein Fieberwahn oder dergleichen war ergab sich daraus das mein Fieber nicht in einem Bereich war der eben mal bei hohem Fieber auftreten kann, ich lag unter 39,7

 Der zweite Punkt ich war mir in diesem Bildnis meiner selbst stets bewusst. Ich schwebte nicht über mir in einem Beobachterstatus wie es auch vorkommen kann, unter anderem bei Transzendentalen Reisen genauso wie in nicht ungefährlichen Wahnvorstellungen. Nein, ich war in mir selbst, ich war mit mir, in dieser Vision und das Gefühl war weder berauschend noch negativ, ich war einfach nur ich.

 Die innere Sicherheit und Ruhe, die ich die ganze Zeit hatte begeistert mich noch immer. Ich war mir in dieser Situation der Vision einfach auch im Reinen, Es gab keine Bedürfnisse kein – das muss ich noch erledigen, regeln, zum Abschluss bringen. Es gab nichts was auch nur ansatzweise in Richtung Angst zu deuten gewesen wäre.

 Ich bin sehr dankbar für das was ich erfahren durfte während dieser Reise, da waren noch 2-3 andere Dinge die aber wirklich nur meine Sache sind, die diese wunderbare Erfahrung vervollständigen. Heil den Göttern, Heil den Diesen und den Ahnen, Heil allem Leben in allen Welten. Heil auch uns.

  1. Abschluss

 Mittwochabend, meine Werte sind nun ja, weiter bessernd. gut ist aber was anderes. Doch wird es wohl reichen dass ich morgen wohl wieder nach Hause kann.

 Donnerstag: Nach dem Mittagessen geht’s endlich heimwärts. Soweit bin ich wieder fit und denke dass ich ab Dienstag wieder arbeiten kann. Aber das muss mit den kommenden Arztterminen abgestimmt werden.

 Ich bin zu Hause… Trotz eines emotionellen Nachschlags, Verlust und Wiedergewinnung der Geldbörse inklusive Ausweis und Krankenkarte und mehr als 100 Euro innerhalb von 2 Stunden

Aber jetzt ist erstmal Ruhe und ich stelle den Artikel hier Online

 Andreas

Freitag, 27. November 2020

Das Geheimnis Vom glücklich sein

 

Das Geheimnis des Glücklichseins

 Das Geheimnis des Glücklichseins ist kein Geheimnis, weil es kein solches Geheimnis gibt. Es gibt, und hier enttäusche ich dich vielleicht ein weiteres Mal, auch keine Formel zum Glücklich sein. Keine Regel, keine Anleitung. Bestenfalls ein paar Ratschläge die dir helfen deinen eigenen Weg, vielleicht auch zum glücklich sein zu finden.

 Das Glück, ob es nun plötzlich über dich kommt oder sich aufbaut ist wie ein Aggregatzustand und unterliegt unbestimmten unbestimmbaren Veränderungen.  Es ist niemals   auch nur mittelfristig andauernd.

 Etwas, was einen Beinahe – Dauerzustand aber erreichen kann ist Zufriedenheit. Zufriedenheit kommt nicht von irgendwo, Zufriedenheit kann man sich erarbeiten. Es ist sicher nicht jedem gegeben Zufriedenheit zu erlangen. Aber auch der Versuch schon allein bringt doch weiter als es ganz zu lassen. Und auch für Zufriedenheit gibt es keinen Masterplan, es braucht weder eine besondere Spiritualität, noch einen höheren Bildungsgrad, kein Philosophiestudium, oder Psychologisches Fachwissen. Was aber braucht ist sich selbst annehmen mit all seinen dazugehörigen Feinheiten. Wie du das aber erreichst? Ich habe es für mich gefunden. Du hast vielleicht weniger, oder mehr, oder andere Probleme dabei. Die aber musst du lösen.

 Zufriedenheit ist auch davon abhängig wie du mit dir umgehst. Es ist nicht so einfach sich nicht selbst zu belügen. Zufriedenheit wird nicht herbeigeredet sie wird erarbeitet. Glück aber fällt dir meist zu.

 Allen selbsternannten Lehrer und Gurus des Weges zum Glücklichsein, die machst du glücklich wenn du ihnen folgst und ihnen ihren Mist abkaufst psychisch und Physisch Guru oder Esoterikhandel. All denen zeige den Stinkefinger, am besten in Verbindung mit einem Lächeln der Zufriedenheit. Das wird sie unglücklich machen. :-)

 Der einzig wirkliche Rat  den ich weiß ist der; Nehme das Glück wo es zuschlägt, versuche aber stets ein Stück Zufriedenheit zu erlangen. Wenn diese Stücke dann ein Bild geben erfreue dich daran. Alles andere ist Selbstbetrug.

Montag, 16. November 2020

Der Glaube an Gott, Götter, das göttliche

 

In verschieden vorangegangenen Artikeln dieses Blogs hatte ich mein Verständnis von “Was ist Glaube?“ definiert

Eine Definition von “Was ist Glaube?“, ist gebunden an das Verständnis von Glauben, was sich wieder baut sich auf der Art des Glaubens.

Das Verständnis untereinander, der Respekt und die Anerkennung des Glaubens, des Anderen – allein daraus kann als Ergebnis, ein fruchtbarer Austausch entstehen und schließlich zu einer Bereicherung führen. Eine sogenannte win/win Situation.

Ist es wirklich möglich durch den Glauben des Anderen für sich eine Bereicherung zu erfahren ohne zu konvertieren? Ja unter eben oben genannten Voraussetzungen. Was aber bedeutet das in der Praxis?

Alle beteiligten müssen, ja müssen, denn sonst klappt das nicht, müssen Glaube und Religion voneinander trennen. Müssen ein differenziertes Verständnis dieser beiden Begriffe aufzeigen.

In meinem Falle erklärt sich das wie schon bekannt wenn man meinen Blogs folgt:

Glaube ist die persönliche Beziehung zu jenen die du Gott / Götter /göttlich nennst

Religion ist die gemeinsame Anrufung mehrerer Person, mit kompatiblen Glaubensvorstellungen. Im günstigsten Falle ein Christ, ein Moslem, ein Jude – ein keltischer Heide, ein Germanischer Heide, ein slawischer Heide – ein Buddhist, ein Hindu.

Die Realität aber ist oft eine andere.

Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.

Je absolutistischer die Religion, je kleiner der Glaube, je geringer die Toleranz, je weniger Freude im Glauben – siehe Bild

Das ist ein Bild aus einem möglicherweise völlig anderen Zusammenhang, ich meine aber es visualisiert sehr schön was ich zum Ausdruck bringen möchte





Wenn, wie ich behaupte, Glaube vor Allem eine Beziehung ist, dann braucht sie weniger Dogmen als Freiheit, Vertrauen, Hingabe. Nicht Unterwerfung und diverse Regularien wie Du sollst, du sollst nicht. Das sind die Attribute einer Religion.

Ethisch, emotionell, wahrhaftiger, aufrichtiger ist immer der Glaube vor der Religion. Und das ist für mich ein Dogma dem nicht entgegenzustellen ist.

Wer Glauben als nicht Wissen versteht, als philosophische Überzeugung. Wer dazu überredet wurde, der mag vielleicht religiös sein, aber Glauben ist das nicht. Es steht ihm oder ihr natürlich frei sich und seinen Glauben nach seiner Sicht zu benennen. Doch ebenso steht es mir frei den Kopp zu schüddeln und zu sagen, der weiß nicht was Glauben ist, hat glauben nie erfahren. Seine Religiosität würde ich damit nicht bestreiten.

Glaube ist die persönliche Beziehung zu dem was du Gott, Götter, göttlich heißt!