Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Dienstag, 26. Mai 2020

Der Hausaltar - Herr-Gotts-Winkel


Der Hausaltar (kath. Herr-Gotts-Winkel) hat, dort wo er denn vorhanden ist vergleichbare wie auch deutlich unterscheidende Aspekte und ist letztendlich immer im direkten Bezug zu seinem "Schöpfer" differenziert.

Da der Begriff als solcher nicht mal innerhalb derselben Glaubensgemeinschaft
rspektive Religion wirklich definiert ist fällt darunter alles was irgendwie im Hausbereich, sagen wir in einem persönlich befriedeten Gelände, im Zusammenhang mit dem eignen Seelenheil steht. 

Einfaches Beispiel: Es befindet sich im Bereich meines Hausaltars auch eine Box mit Kräuterbonbons auf Bio-Basis deren Genuss mir ebenso zum Seelenfrieden nützlich ist, wie eben auch ein selbst geweihtes Amulett. Oder eben auch ein ungeweihter Thors-hammer als einfaches non Verbales Glaubensbekenntnis nach Außen, und eben ein kleines scharfes Messer zur symbolischen Opferverstärkung wie ich es nenne. (Nein, ich lasse damit keine Tiere ausbluten. Es ist ein Hausaltar und Blutopfer gleich welcher Art (und nein das diskutiere ich nicht)im Wohnbereich finde ich …. Sagen wir unpassend)

Ein Hausaltar ist, wie immer er gestaltet ist, etwas ebenso Persönliches wie der Glaube (Glaube = meine Definition = Glaube ist deine persönliche Beziehung zu dem was du Gott, Götter, göttlich nennst). 

Welchen Zweck hat ein Hausaltar? Er ist meines Erachtens der Ort im Haus an dem I C H und nur ich (Einbeziehung der im Haushalt lebenden Familie muss ja wohl nicht extra diskutiert werden) bevorzugt meine Verbindung zu den Göttern suche. Der Hausaltar ist eine, für mich angemessene Lösung wenn der Hain, der Tempel oder was immer ich sonst aufsuche für meine Verbindung zu den Göttern, eben nicht erreichbar ist aus den unterschiedlichsten Gründen. Das entzünden einer Gedenkkerze, ein kleines Gebet, von mir aus auch Aufbewahrung des Geldes das zur Opferung, oder weniger dramatisch zur Spende vorgesehen, wird die eben aus den Glauben heraus entspringt. Wo ich hierbei dann den Übergang zum tatsächlich reinen Herr-Gotts-Winkel erreiche. 

Mein Hausaltar ist der beste der Welt. Kein anderer Mensch ist in der Lage einen besseren zu kreieren, als es meiner ist.
Warum? Weil ich ihn auf meinem Seelenheil und meinem Glauben abgestimmt habe auf meine Bedürfnisse nach meinen Werten.  

Zusammengefasst: Ein Hausaltar ein Herr-Gotts-Winkel ein was auch immer besonderer Ort des Glaubens im eignen Wohn und Hausbereich dient dem eigenen Seelenheil und ist deshalb nie so wie kein anderer, sondern individuell gestaltet. Das ist sogar bei den Erzkatholen so um wieviel mehr trifft es dann auf nicht dogmatisch geprägte Hausaltare hin. Selbst die Anzahl ist nicht kritikfähig und wenn ich einen in allen Zimmern habe inkl. Bad und Küche (allerdings würde ich dann anraten eine Art Tempel zu errichten in dem man lebt) so ist das allein meinem Seelenheil geschuldet. Eine ebenso gute Bezeichnung, wie Besinnungsort

Mittwoch, 22. Januar 2020

Ich bin - also muss ich! - oder - Thema: Organspender - Moralisch Ethische Religiöse Argumentation


Ich bin …. (was auch immer) also muss ich…. (was auch immer)

Wer das lebt, der ist ein Idiot!

Warum sollte er ein Idiot sein?

Wer meint: Zu Sein, weil er tut, was er meint tun zu müssen um zu Sein was zu Sein meint, der ist nur was er denkt zu Sein aber nicht ist. 

Verwirrend? Ja sogar für mich der dies schreibt. Ich bin mir nicht mal sicher ob das so richtig formuliert ist was ich sagen will. Also dann eben Stück für Stück-
Statements werden täglich vielfach abgegeben im Beruf, In der Freizeit im Privaten Umfeld, im Dialog. Oft und fast überall

Ich bin Christ… Ich bin Heide Ich bin Atheist – Buddhist, Moslem, Jude… Ich bin schwul, BDSMler. Ich bin dies und jenes oder bin dies und jenes nicht. Ich bin nicht Eifersüchtig. Ich bin kein Nazi aber… usw. usw. usw.
 
Viele nicht enden wollende Statements. Das ist auch ok so. Doch sind wir, was wir vorgeben zu sein?

Immer noch verwirrend? Ja ich weiß. “Also Butter bei die Fische“

Ich bin Heide! – Ohne jetzt diese Begrifflichkeit haarklein zu definieren setze ich hier der Einfachheit wegen einfach mal voraus Heide = Ein Mensch der nicht den Buchreligionen folgt sondern sich dem Glauben der Ahnen aus vorchristlicher Zeit in welcher Form und Ausübung verbunden fühlt.

Ich bin Heide - also muss ich…. Nee also werde ich…. Also will ich… hmm? Nö einen Dreck muss ich, Nix werde ich, und ALSO will ich ist ein Widerspruch in sich selbst und letztendlich wird das will zum werde und das werde zum muss. Und schon ist das Dogma geboren.

Ich bin Heide - (Buddhist, Christ, Muslime, Atheist, schwul, SMler, asexuell, was auch immer) und ich bin Organspender – (Blutspender, Rückenmarkspender – spreche mich für / gegen Organspende, Blutspende, Rückenmarkspende was auch immer aus)

Es ist unabhängig voneinander, wer was auch immer ist und alles daraus begründet was er tut. Wenn er das für sich selbst, sich allein entscheidet, das ist völlig OK. In dem Moment aber in dem er seinen Glauben, seine Neigung, seine genetische Konstruktion als Grundsache für eine völlig andere Grundsache benennt erhebt er seine Grundsache zum Dogma. 

Dann wird aus (Ich bin ein Heide darum bin ich Organspender) ganz schnell (wenn du ein Heide bist musst du Organspender sein) Und das ist dann ein Dogma.

Für dogmatische Religionen wie die Buch-Religionen mag das vertretbar sein, ja mag es Sinn ergeben.

Für den Heiden aber nicht. – Das gilt natürlich andersrum ganz genauso (Ich bin Heide darum spende ich kein Organ und / oder Rückenmark oder was auch immer. Es bleibt ein Dogma.

In einer Umfrage innerhalb eines Forums ergaben sich da einige interessante Feststellungen gerade zu dem Thema Organ/Blut Spende oder Erhalt.
So sind mehr als Organspender, nach Ableben eingetragen, als Leute die Blutspenden das führt bei mir zu eigenartigen Gedanken. Zum Glück ist diese Umfrage nicht wirklich repräsentativ. Und doch. Seine Organe zu spenden, wenn man Tod ist mag vielleicht heroisch klingen, doch was ist es wirklich? Man ist tot, aus die Maus, Ende Gelände, man hat keinerlei Anteil mehr daran. Ob dann dieses Organ wirklich passt? Und viele andere Fragen die ich aus ethischen Gründen nicht benennen mag. Weil ganz einfach, es alles beschmutzt was der Spender sich gedacht haben mag. Denn es liegt ganz sicher nicht in meiner Absicht jemanden der dies tut, der seine Organe spendet oder gar seinen toten Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellt, diese Menschen in irgendeiner Weise darum zu diskreditieren. Andersrum allerdings erwarte ich dasselbe.
Doch zurück zu dem was ich befremdlich finde. 

Bei den Blutspendern war die Zahl geringer, Das kann ich nicht nachvollziehen. Eine Blutspende mag geringer wirken als eine Organspende. Doch tatsächlich ist eine Blutspende so viel mehr als eine Organspende nach dem Tod.

Die Organentnahme ist einmalig, ob der Spender das Organ annimmt ist nicht gesichert, es findet nach meinem Tod statt. Dies ist weder eine besondere Leistung meinerseits, noch besteht der Hauch einer persönlichen Beeinträchtigung, ich bin ja bereits tot.

Die Blutspende, selbst wenn sie finanziell entlohnt wird, birgt Risiken relativ unwahrscheinliche aber mögliche, und schon vorgekommene. Es braucht Zeit und Weg. Ist ja nicht so dass man sowas vor der Wohnungstür hat. Anfahrt Abgabe Rückfahrt, alles braucht Zeit. Wer dem regelmäßig nachgeht spendet Plasma und Blut in reichlicher Menge und kann so Duzenden das Leben retten. Und nicht ganz frei von einem Risiko für das eigene Leben.

In meiner Welt ist der regelmäßige, selbst der gelegentliche Blutspender tausendmal sozialer in seinem Denken und Tun als ein Organspender. Zumal er eben noch ein Risiko trägt. 

Natürlich sind hier die Lebendspender ausgenommen. Deren Risiko ist – kann proportional wesentlich höher liegen
.
Einige gaben an dies aus dem Glauben heraus zu tun, nun das Argument hatten beide Seiten. Und beide haben Unrecht. Warum? 

Die Organspende ist von Regierungen und deren Helfern angeleiert worden. Warum. Weil ja die Regierungen das Beste für die Menschen wollen? Oder weil die Pharmaindustrie daran Milliarden verdient?

Das ist nur eine mögliche Antwort von unzähligen anderen die aber zusammenhängend genau das vermuten lassen was ich hier angeschnitten habe. Dasselbe trifft auf die Aktivitäten der Regierungen zum Klimawandel zu. Man muss natürlich bereit sein global und Themen übergreifend zu denken. Und das kann wehtun
.
Das Heidentum ist nicht dogmatisch, eine allgemeine Begründung auf dem Heidentum basierend ist einfach nicht möglich. Individuell kann ich sagen, in meinem Glauben, wie ich ihn lebe begründet sich meine Entscheidung, das wieder ist ok aber zu sagen …. Ok hier sehe ich ein Problem… was für mich logisch sehen andere nicht zwingend so und ihnen erscheint beides als dasselbe. 

Anmerkung: Einige meiner Blogs schreibe ich trotz Überlegungen, die auch Tage andauern können, aus einem spontanen Denken heraus und dann ergeben sich wie hier im Schreiben plötzlich andere Erkenntnisse die ich dann einarbeite.

Die Entscheidung; Ja oder Nein zur Organspende ist und bleibt immer das Ergebnis der eigenen Mischung aus Werte Moral Ethik. Welcher Religion, welche politischen Ausrichtung, welchem Geschlecht ich angehöre ist dabei im besten Fall, minimal anteilig an meiner Entscheidungsfindung dafür oder dagegen.
Ich selbst war über viele Jahre Blutspender mit und ohne Entlohnung, Ich war eingetragen als Rückenmarksspender. Ich war niemals und werde es wohl auch nie sein Organspender. Ich werde vermutlich und hoffentlich nie in die Situation kommen, das mein weiter leben von der Organspende eines Verstorbenen abhängt. Wer weiß? Vielleicht denk ich ja dann anders, Doch so wie ich mich kenne glaub ich nicht dass ich dem zustimme.

Glaubensbezug: Ja ich habe dazu auch einen Glaubensbezug. Doch der Bezug gilt allein und ganz ausschließlich für mich und ist zu keinem Zeitpunkt oder Umstand zu verallgemeinern. 

Moralbezug: Ja ich kann meinen Entscheid mit MEINER Moral und ebenso MEINER Ethik problemlos vereinbaren. Mir käme auch nie in den Sinn eine mir gegenläufige Entscheidung jemand anderes für sein Leben dessen Glauben, Ethik und Moral in Zweifel zu ziehen. Sollte er dies aber für jedermann also für allgemeingültig behaupten dann zweifle ich seine Moral schon eher, nein sogar ganz bestimmt an.

Einige der Kommentare zur Umfrage waren durchaus grenzwertig und hatten leicht dogmatische Ansätze, Insgesamt aber fand ich die Beiträge durchaus fruchtbar. Und eine spannende Umfrage die nächstes Mal in seinen Antwortoptionen besser sortiert ist.

Sonntag, 28. Juli 2019

Astralreisen / Geistreisen


Astralreisen – Ein, von vielen, meist heidnischen Religionen, verwendeter Begriff, der sich ebenso in diversen Esoterischen Kreisen festgesetzt hat. Die Definition, Ausführung/ Anwendung, Ihr Sinn und Zweck werden sehr individuell und subjektiv verstanden und auch so projiziert. 


Auch ich habe meine eigene, mir logisch und spirituell richtig erscheinende Definition. Allerdings ohne den Anspruch der ultimativen, allein all weisen und all selig machenden Wahrheit. 


Ich trenne allerdings die häufig auftretende Vermischung von Astralreisen, Geistreisen und Traumreisen. Ich sehe da deutliche Unterscheidungen.


1   Geistreisen
Unter Geistreisen verstehe ich das der Geist allein, auch ohne Astralkörper, allein der Geist reist. Was bedeutet hier Geist? Es ist die Bewusstseinsebene die, die Ebene des eigenen Unterbewusstseins, ja des eigenen Unbewusstseins erforscht. Es ist die Reise nach innen, in die Tiefen des eignen Ichs, des eigenen Selbst. Von mir aus auch, die Suche nach dem göttlichen Selbst, was ich aber nie so für mich formulieren würde. Auch die Formulierung der Suche nach dem höheren Selbst ist anwendbar.

Es reist nur der Geist unter Nutzung einer Art inneres Auge, Es bedarf keines irgendwie gearteten Astralkörpers. Man trifft auch nicht auf andere Wesenheiten und wenn doch, dann als Inkarnationen des eigenen Selbst. Eine transzendale Reise in das Selbst, durch sich selbst, Sich selbst erfahrend, durch sich selbst. Das machte einst auch der Allvater Odin 

Odins Runenlied:


Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum
Neun lange Nächte,
Vom Speer verwundet, dem Odin geweiht,
Mir selber ich selbst,
Am Ast des Baums, dem man nicht ansehen kann
Aus welcher Wurzel er spross.

Allerdings ging diese Reise viel weiter als es Menschen möglich ist. Aber wir reden hier ja auch vom Allvater Odin und nicht von einem Menschen der seine Geistreise hier beschreibt.

Der Geist sucht in sich selbst, er sucht sein Selbst, seine Wurzeln bis tief in seine Gene, seine Chromosomen. Bis runter du den Codes seiner Basen. Nein ich spreche nicht von den oft angesprochenen Seelenwanderungen. Ich meine dass eine Geistsuche bis runter in die eigene Erbinformationen gehen kann und dass so auch die angeblichen Seelenwanderungen zu erklären sind. So tauchte Odin herab in Tiefen, in seine tiefsten Tiefen und fand so die Runen der Urahnen (darüber ein anderes Mal mehr).



2   Astralreisen
Astralreisen bedeutet nicht in astrale Welten zu reisen. Ich wüsste auch nicht wie man astrale Welten definieren sollte, eine komplett nicht materielle Welt weil ja alles Astral ist? Nee, nicht wirklich vorstellbar. Eine Welt ohne physische Grundlagen? Ich glaub nicht dass es so was gibt. Astralreisen beziehen sich auf einen astralen Körper, dieser bei Bedarf geschaffen, vermag in Welten reisen die sonst für uns nicht erreichbar sind.

Astralreisen bedeutet also meines Erachtens, mittels eines astralen Körpers fremde Welten zu bereisen. Wie das geht? Ich habe keine Ahnung. Ich bin aber überzeugt dass es geht, und dass es mir einmal gelungen sein könnte, ob das tatsächlich geschah? Ich bin mir nicht sicher.

Im germanischen Heidentum, in seiner Mythologie wird von den neun Welten gesprochen. Alle sind verbunden durch Yggdrasil den Weltenbaum. Wir können den Weltenbaum nicht einfach so bereisen. Das ist dem Menschen, warum auch immer, nicht gegeben. Nicht körperlich, nicht auf der physischen Ebene. Auf der astralen Ebene aber schon. Wenn wir vermögen uns einen astralen Körper zu schaffen, dann ist das möglich.

Astrales Reisen
Angenommen es gibt diese andren Welten, ich bin zweifelsfrei überzeugt davon, ich war schon da. Wie ich jedoch soll ich sie finden? Wie fand ich sie? Das weiß ich nicht. In meinem realen Bewusstsein habe ich da keine detaillierte Erinnerung. Ebenso aber glaube ich dass den Göttern diese Möglichkeit zu Verfügung steht. 

Ich glaube nicht an einen, ewigen, allmächtigen, allwissenden, allseienden und unfehlbaren Gott den die Bibel propagiert. Ergo auch nicht an einen erlösenden Christus, oder dem Satan und Fürst der Hölle als das absolute Böse. In Folge davon ebenso nicht an zig Tausendschaften von Engeln und Dämonen. Und letztendlich nicht an den Himmel und die Hölle. Wenn ich aber nicht daran glaube, wie könnte ich diese Orte bereisen? Dort kann ich nur durch die Gnade Gottes (Himmel) und durch die nicht gereute Sünde (Hölle) hin. Dagegen behaupten Christen dass dies anders herum ginge. Das Engel und Dämonen aus ihren Welten in die unsere Reisen, den berichten nach sowohl real als auch in astraler Form oder eben auch als Körper Besetzer. Nun ja, ich glaub da nichts von. Also werde ich nie damit in Verbindung kommen. Weder real noch astral noch sonst irgendwo.

In der griechischen Mythologie und sicher auch anderen scheint so eine Reise mit dem materiellen Körper möglich zu sein. Zumindest für Halbgötter. Aber ich bin auch kein Anhänger des hellenischen Pantheon und daher hab ich mich eher wenig damit beschäftigt. 

Ich glaube (nicht glauben im Sinne von nicht wissen, sondern im Sinne von Überzeugung) das es nicht nur unsere Welt gibt. Es gibt viele andere Welten in Raum und Zeit. Einige mögen in derselben Dimension liegen, desselben physikalischen Gesetzen wie unsere Welt unterworfen sein. Doch sind sie Lichtjahre entfernt und auf technologischen Weg noch lange Zeit unerreichbar. Ich glaube aber auch das es parallele Universen gibt Wie? In welcher Form? unter welchen Bedingungen? Das ist völlig unerheblich.

Astrale Reisen sind unabhängig von Zeit und Raum. Allein glauben muss man an diese Welten. Und ich kann sie so finden

Aber, ich kann sie nicht finden wenn ich eine x-beliebige Welt aus einem Glaubens Konglomerat herausschäle und den Rest verwerfe weil er mir vielleicht nicht gefällt. Ich kann nicht nach Asgard reisen aber nicht an die Götter glauben oder die anderen Neun Welten ignorieren oder gar verleugnen. So funktioniert das nicht. Astrales Reisen bedeutet auch sich einlassen auf das was ich finden will. Und mir nicht was zusammen basteln. Um eine andere Welt ein reales Ziel zu erreichen muss ich, ja muss ich deren Existenz akzeptieren. Das ist keine Frage des Wissens oder des Wünschens, es ist ein sich drauf einlassen. Ansonsten ist es bestenfalls eine Traumreise.

Zusammengefasst:

  • Geist und Astralreisen sind zwei Grundverschiedene Arten des nichtphysischen Reisens.  
  •  Die Geistreise ist eine Art Konzentration auf sein Inneres. 
  •  Die Astralreise ist eine Art Konzentration auf die Schöpfung und Lenkung eines nicht physischen Körpers
  • Beide verbindet das auch das sie bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind.
Ein Christ, ein Buddhist, ein Heide mögen durch Geistreisen ihr jeweils eigenes Inneres finden und erforschen. Aber niemals werden sie dieselben Welten besuchen wenn sie Astrale Reisen tätigen. Wobei dies für Bibel-Christen wohl eh nicht zutrifft.

Geistreisen wie auch astrale reisen macht man nicht eben mal so zwischen einem spannenden Film und die Wäsche aus dem Trockner holen, bei einer Tasse Kaffee. Bei beiden bedarf es Übung und Konzentration, der zurückbleibende Körper speist beide Formen und wird angestrengt. Wer das nicht verspürt, dessen reisen zweifle ich an. Denn alles was man tut bedarf Energie ob ich den Müll nach draußen bringe oder eine Geistreise unternehme, ob ich ein Sporttraining in der Muckibude absolviere oder einen astralen Körper schaffe und durch ihn reise.

Keine Konzentration, keine Übungen? Aber reisen? Das sind dann bestenfalls Traumreisen und ich meine nicht die Traumreisen der Aborigines, sondern die Träumereien und Phantasiereisen des satten Wohlstandsbürger der sich in Bundesdeutschen Nachkriegs-esoterischem Humbug ergibt, so im Esoterikmesse und *Eso-TV* Abzocke-Bereich. 

Traumreisen haben keinerlei Zwänge. Sie sind völlig befreit von allen physikalischen, geistigen und spirituellen Dingen. Sie sind schön, entspannend, wenn man sich ihrer bewusst ist. Aber es hat wirklich nichts mit Spiritualität zu tun. Und dieses Thema ist mir sehr gut vertraut. Ich vermag das immer zu unterscheiden. Ich lenke meine Traumreisen nach Belieben, sehe das auch die Symbolik von Erlebnissen die in meinem Traum bewusst verarbeitet werden, ich weiß das ich schlafe und hab doch fast immer die komplette Kontrolle meines Traums. Ich weiß zweifelsohne dass meine Traumreisen KEINE Geist oder Astralreisen sind.

By the Way - ekstatische Erlebnisse / Reisen hab ich hier ganz raus gelassen das ist nochmal ein anderes Thema

Nachsatz:
Ich erhebe keinen Anspruch absoluter Wahrheit auf die in diesem Thema ausgeführten Thesen, denn nichts davon kann und will ich beweisen. Doch wann immer mir einer erzählen will er mache dies oder das (Geistreisen / Astralreisen), hat aber keine Ahnung was er da sagt, schreibt, kommuniziert, werde ich ihn auslachen. Zumal wenn er Dinge behauptet, als ultimative Wahrheit, die ich anders erfahre und eben nicht kompatibel sind.