Freitag, 4. März 2011

Den jungen gehört die Welt - Den Alten die Weisheit

Das Interesse an der Welt oder was mich damals, als ich jung, was mich heute wo ich älter bin bewegt.
Ein weiser Mann sagte einmal:

Den Jungen gehört die Welt – Den Alten die Weisheit

Das ist sicher nicht die Regel, das ist auch keine Feststellung des Zustands unseres Weltgefüges aber es ist ein Ziel, ein Ziel das ich für erstrebenswert erachte. Ein Ziel der ein Weg ist. Ein Weg den zu beschreiten wir leider nicht in Erwägung ziehen. Denn es ist, und das glaube ich ein guter Weg, einer von vielen der die Welt ein Stück besser machen würde.

Als ich ein junger Mann war, da war ich unsterblich, unbesiegbar und die Welt war mein Spielplatz. Das klingt pathetisch und ist natürlich metaphorisch zu verstehen. Jedoch wenn du jung bist, deine Zukunft ungewiss, dann glaubst du daran. Denn je älter du wirst, je stabiler deine Bahnen, je “sicherer“ deine Umfelder … um ebenso klarer wird deine Zukunft.

Damit ist nicht gemeint, Dinge die der Mensch nicht zu bestimmen vermag, ob und wann du stirbst, ob du ein, zwei, oder dreimal heiratest oder ob du besoffen ein Kind überfährst oder eben doch unfallfrei nach Hause kommst. Nein, dein Schicksal kannst du nicht ändern. Was du aber ändern oder besser, was du beeinflussen kannst, sind die Variablen deines Schicksals und somit die Variablen deiner Zukunft. Aber das ist ein anderes Thema.

Wenn du jung bist, interessieren dich diese Dinge nicht. Nein, du kostest das Leben aus in seiner vollen Süsse. Du probierst dich aus, suchst deine Herausforderungen und baust dir deine Welt wie sie dir gefällt. (frei nach Pipi Langstrumpf) In welchem Rahmen, das wird bestimmt von deinen Möglichkeiten, von deinem Umfeld und den vorhandenen Gegebenheiten.
Und genau hier liegt Problem.

Wer macht die Welt?
Sind es die 20-jährigen? Nein das wäre auch wahrscheinlich fatal, sie lernen ja erst.

Sind es die 30-jährigen? Nein, sie sind die Hauptbefehlsempfänger, die Ausführenden.

Sind es die 40-jährigen? Nein sie haben zu tun die 20jährigen auszubilden.
Sind es die 50-jährigen? Manchmal doch meistens sind es die delegieren was von oben kommt.

Es sind die Alten die die Welt machen die über 60-jährigen, statt den Jungen zu raten, ihnen mit ihrem Wissen zu dienen beanspruchen sie allein zu bestimmen was das Schicksal der Welt ist. Sie interessieren sich nicht für die Zukunft, ihr Zukunft ist überschaubar sie planen allenfalls für die nächsten 10 – 20 Jahre was in 40 Jahren ist? Das spielt nicht wirklich eine Rolle.

Was wäre denn wenn ein Tausch stattfinden würde? Die 60jährigen beraten, die 50-jährigen bilden aus die 40jährigen bewegen die Welt. Na gut für die 30 und 20-jährigen ändert sich nicht viel.

Ich glaube, ich weis es nicht sicher, aber ich glaube das würde die Welt besser machen. Sicher nicht perfekt, aber ein bisschen besser das glaube ich schon.

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