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Dienstag, 9. Mai 2023

Dem mich ach so liebenden, mir doch fremden Gott, respektive seinen Botschaftern

 

Der nachfolgende Text, Quelle: allgemeiner christlicher Missionstext, wird wohl vom christlichen Standpunkt als ein Liebeswort und Wort der Gnade verstanden. Von Menschen heidnischen Glaubens mit etwas Emotion allerdings wohl eher ganz und gar Anders, Jedenfalls ist das bei mir so, da kommt das ganz anders an.

Mein Kind, Mein Kind, Ich kenne dich ganz genau, selbst wenn du mich vielleicht noch nicht kennst.
Ich weiß, wann du aufstehst und wann du schlafen gehst.
Ich kenne alle deine Wege. Ich habe alle Haare auf deinem Kopf gezählt.
Ich habe dich nach meinem Bild geschaffen. Durch mich lebst und existierst du.

Nenne mich nicht dein Kind, ich bin mit Nichten dein Kind, ich bin das Kind meiner Eltern und das Ergebnis meiner Ahnen.


Du bist mein Kind.
Ich kannte dich schon, bevor du geboren wurdest.
Ich habe dich berufen, als ich die Schöpfung geplant habe.
Du warst kein Unfall. Ich habe jeden einzelnen Tag deines Lebens in mein Buch geschrieben.
Ich habe den Zeitpunkt und den Ort deiner Geburt bestimmt
und mir überlegt, wo du leben würdest.
Ich habe dich auf erstaunliche und wunderbare Weise geschaffen.

Du konntest mich nicht kennen, vor meiner Geburt, zumal sich mein Schicksal erfüllt erst wenn ich geboren bin, und darauf hast du keinen Einfluss, den allein haben die Nornen. Du konntest mich also nicht berufen, du hast mich ja auch nicht gezeugt und geschaffen, das ist eine Lüge. Nichts von dem ist wahr und ein unerhörter Anspruch der meine Eltern als Nichts hinstellt. Meine Ahnen als belanglos.


Ich habe dich im Leib deiner Mutter kunstvoll gestaltet.
Ich habe dich am Tag deiner Geburt hervorgerufen.
Ich bin nicht weit von dir weg oder zornig auf dich. Ich bin die Liebe in Person.
Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dir meine Liebe verschwenderisch zu schenken.
Ich biete dir mehr an, als ein Vater auf der Erde es je könnte.
Ich bin der vollkommene Vater.

Nein hast du nicht, das haben die Gene und die der Ahnen und letztendlich die Götter die einst die Menschen schufen durch ihre Gaben.

Quelle: Edda, Völuspa 17-18

17 Gingen da dreie aus dieser Versammlung, Mächtige, milde Asen zumal, Fanden am Ufer unmächtig Ask und Embla und ohne Bestimmung.

18 Besaßen nicht Seele, und Sinn noch nicht, Nicht Blut noch Bewegung, noch blühende Farbe. Seele gab Odin, Hönir gab Sinn, Blut gab Lodur und blühende Farbe.

Hier allein liegen die Ursprünge meines Lebens. Über die Reihe meiner Ahnen bis zu dem wer und was und wie ich bin. Du hast keinen Anteil daran.


Alle guten Dinge, die du empfängst, kommen von mir.
Ich stille alle deine Bedürfnisse und sorge für dich.
Ich habe Pläne für dich, die voller Zukunft und Hoffnung sind.
Ich liebe dich mit einer Liebe, die nie aufhören wird.
Meine guten Gedanken über dich sind so zahlreich wie der Sand am Meeresstrand.
Ich freue mich so sehr über dich, dass ich nur jubeln kann.
Ich werde nie aufhören, dir Gutes zu tun.
Du bist für mich ein kostbarer Schatz. Ich wünsche mir zutiefst, dich fest zu gründen und deinem Leben Halt zu geben.

Ich wüsste jetzt keines, der guten Dinge, die ich empfing, die ich dir zurechnen würde, allerdings auch fast keine der schlechten, die du so schön, ganz nebenbei hier verschweigst. Und meine Bedürfnisse befriedige ich selbst, manchmal mit der Gunst der Götter. Auch hier hast du keinen Anteil dran, denn ich will nichts von dir… ist mir auch echt zu teuer, dein Preis zu hoch

Ich will dir große und unfassbare Dinge zeigen.
Wenn du mich von ganzem Herzen suchen wirst, werde ich mich von dir finden lassen.
Habe deine Freude an mir - ich will dir das geben, wonach du dich sehnst.
Ich selbst habe diese Wünsche und Sehnsüchte in dich hineingelegt.
Ich kann viel mehr für dich tun, als du es dir denken kannst.
Ich bin derjenige, der dich am meisten ermutigt.
Wenn dein Herz zerbrochen ist Ich kenne dich ganz genau, selbst wenn du mich vielleicht noch nicht kennst.

Ich habe große unfassbare Dinge gesehen, soweit ich sie denn zu begreifen mochte, dazu brauche ich dich nicht. Ich suche dich auch nicht, schon gar nicht von ganzem Herzen und will dich auch gar nicht finden, warum auch? Du kannst mir nicht geben wonach ich mich sehne, denn wonach ich mich sehne ist dir eh ein Gräuel. Der ist eh ein Widerspruch von Angebot und Nachfrage, geboren aus deiner Gier mich zu gewinnen zu einem Leben das ich nicht will. Weder im Diesseits noch im Jenseits. Du ermutigst mich zu gar nichts, zu entmutigt sind selbst deine eignen Anhänger als das ich dir glauben würde.

Nun ist dieser christliche Text nicht wirklich von irgendeinem fremden Gott aus Vorderasien. Sondern ein von Menschen, zusammen geklöppelter Versuch, auf der Grundlage ihres christlichen Glaubens, der als Liebevolle Einladung deklariert, für “jeden“ an seine Götter glaubenden Menschen, (Heiden genannt) eine Beleidigung darstellt.

Also ihr ach so liebenden Christen, LASST ES! Was und die Götter, die Ahnen und das Leben beschert- Im Guten wie im Schlechten. Ist soviel mehr, soviel echter als ihr vermögt auf den Plan zu rufen.

 

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