Freitag, 5. Januar 2007

Die Selbstverständlichkeit des Glaubens

Glauben, der Glauben ist jedem anders zu eigen, einen Glauben zu haben bedeutet nicht automatisch dasselbe Glaubensverständnis zu haben wie Angehörige anderer Glauben.

Ich verstehe meinen Glauben nicht als Abstrakt dem ich mein Leben anpasse. Ich glaube nicht daran das ich mein Leben wider meines Wesens einem Glauben anpassen muss. Gebote befolgen oder eine bestimmte Anzahl an Gebeten verrichten muss, das alles ist mir fremd. Ich glaube nicht das der Mensch von den Göttern getrennt lebt in seinem Wesen sondern nur räumlich. Nicht gute Taten sondern allein Aufrichtigkeit dem Selbst und den Seinen gegenüber bringen auch in der zukünftigen Welt die Verdienste die man sich erhoffen mag.

Mir ist mein Glaube eine Selbstverständlichkeit des Lebens. Ich sehe keinerlei Möglichkeit meinen Glauben mit dem eines Christen eines Moslem oder gar Hindi zu vergleichen auch die Philosophie des Buddhismus bleibt mir vom Glaubensverständnis doch im entscheidenden verschlossen. Immer unabhängig von zufälligen Ähnlichkeiten und tatsächlichen Gemeinsamkeiten.

Ich frage nicht an welchen Gott glaubst du... ich frage eher, welchen Göttern opferst du? Das beinhaltet die Selbstverständlichkeit der göttlichen Existenz und des Glaubens an sich. In diesem Sinne ist mein Glauben nicht der Gefahr des Glaubensverlust ausgesetzt das wäre ja ein Verlust der Überzeugung des Existenziellen. Die Aufgabe aller Werte aller Erkenntnis ja die Aufgabe des Lebens an sich.

Insgesamt haben sich alle meine Fragen, meine Glaubensfragen auch beantworten können und der Blog findet hier wohl im Grundsätzlichen sein Ende. Was aber nicht bedeutet das nicht gelegentlich mal was dazu kommt. Erlebnisberichte von Ereignissen oder ähnliches. Aber das Grundsätzliche ist abgehandelt.

Ich habe meine Gedanken niedergelegt und auch seine Schlüsse die ich daraus für mich zog. Anfangs dachte ich noch in den Bahnen den Glauben an sich begreifen zu müssen um ihn zu leben. Aber heute weis ich. Das der Glaube die Selbstverständlichkeit der Existenz der meinen wie die der Götter in Selbstverständlicher Harmonie, im Einklang bringt.

Wer immer diese Artikel studiert dem mögen die Götter den Weg weisen sich selbst und seinen Glauben zu finden.

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