Mittwoch, 3. August 2011

Spiritualität und Gehirnoperationen


Spirituelle Neigungen können sich nach einem medizinischen Eingriff in das Gehirn verstärken. Genau so war es zu lesen als eine gedruckte Randnotiz zu einem Artikel ‘‘Geisterstunde – Seite 6 – Ausgabe2/11 – Gehirn & Geist

Mein erster Gedanke war, Na watt’n Scheiss. Dann dachte ich ein wenig darüber nach. Suchte nach möglichen Parallelen und wurde fündig. Etwas umme Ecke denken ist manchmal hilfreich.

Aus den Mythen unserer Vorfahren, aus den Sagen über Götter und Helden, auch aus Märchen wird uns immer wieder berichtet von Begegnungen zwischen Göttern und Menschen. Heute hört man davon allenfalls aus Berichten spiritueller Reisen, den esoterischen Schabernack lassen wir dabei mal unbeachtet.

In der Bibel heißt es Das der Mensch von Gott getrennt sei (Erbsünde) Auch der Quran schließt sich dieser Auffassung an. In sehr vielen Religionen ist dies als Relevanz fundamentiert. Das Göttliche, Die Götter, Gott von den Menschen getrennt ist. Während in den Anfängen aller Religionen die Götter und Menschen, in welcher Form auch immer direkten Kontakt pflegten.

Ein anderes Beispiel –

Der Städter, Ob Berlin, Hamburg, Frankfurt, München ob In Deutschland, England Russland Frankreich oder ob in Spanien China Amerika in Korea oder Australien. Der Mensch, der in den Metropolen dieser Welt, auch in kleineren Städten die noch nicht die Millionengrenze überschritten haben lebt. Die Stadtbewohner weltweit sind fern der Natur, ihr Leben ist so weit weg vom Leben ihrer Ahnen, soweit weg von der Natur das so manche denken die Milch kommt aus dem Supermarkt, von einem Überleben auf Wald und Flur erst gar nicht gesprochen. Selbst ich als Pächter eines Kleingartens hätte da schon extreme Schwierigkeiten, auch wenn ich weiß das die Milch aus der Kuh kommt, und der Schinken nicht an Bäumen wächst.

Doch zurück zum eigentlichen Thema- In nahezu allen Religionen ob Monotheistisch, Polytheistisch oder wie auch immer spricht man von einer Trennung einer Barriere zwischen dem Menschen und dem Göttlichen.

Da stell ich doch mal in Frageform eine These in den Raum.

Was ist, wenn sich diese Trennung des Menschen vom Göttlichen, die spirituelle Brücke, das Erfahren des göttlichen, die bewusste Begegnung mit den Göttern über viele Dutzende Generationen sich im Gehirn des Menschen materialisierte. Dieses Gottesbewusstsein die Gotteserfahrung ging einfach verloren weil der Mensch sie nicht mehr suchte. Und das ein medizinischer Eingriff zumindest einen Teil davon unbeabsichtigt wieder herstellt, und das so eben bestimmte spirituelle Erfahrungen leichter Zugang zu dem betreffenden Menschen haben.

Keine Sorge ich will hier nicht neue Glaubensgrundsätze erstellen, eine neue Religion propagieren das eine Gehirnoperation die Brücke zu irgendeinem Gott schafft. Nein, gewiss nicht. Und doch könnten solche Forschungen tatsächlich die Trennung zu dem was man Gott heißt zu einer fundierten Teilbestätigung führen, Die einen bestimmbaren Hinweis aufgrund wissenschaftlicher Forschung liefert, eine Teilerklärung für die Trennung des Menschen vom Göttlichen in der modernen Welt und der Gemeinschaft mit dem Göttlichen in grauer Vorzeit.

Als gedankliche These ist dies jedenfalls nicht mit , “Na watt’n Scheiss“. Ab zu legen.

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