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Donnerstag, 20. Februar 2025

Spiritualität im Denken der Menschen

Viele, sehr viele Menschen gehen davon aus, dass angewandte Spiritualität eine Art von Geistesheilung ist, ein Anwenden von göttlicher Friedfertigkeit die das Wesen seiner selbst über die Schwäche irdischer Gegebenheit hin zum Frieden in dir selbst definiert. So, oder ähnlich definieren Menschen mehrheitlich, vielleicht mit anderen Worten, aber in eben sehr ähnlichem Kontext. 

Und das sehe ich grundsätzlich als Falsch! - Warum? . Darum? ... Nein, Scherz ...

Ich gehe davon aus, aufgrund langer aber sujektiver Beobachtungen,  das in Deutschland, im deutschsprachigen Raum ein verkompexisiertes? <--gibt es den Begriff überhaupt?--- egal Denken aus christlicher Mystik, esoterischer Auffassung, unspezifischer allgemeiner heidnischer Mystik, ein ebeso verworrens Bild über Spiritualität, Magie und Denken über artverwandte Themen sich manifestiert hat. 

Darum halte ich die allgemeine Sicht in diesen Fragen für überwiegenden Unsinn. Natürlich ist auch immer ein wahrer Kern in jedweder Ansicht und auch meine Deutung ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Doch glaube ich ein besseres Verständnis zu haben von diesen Dingen als die Masse an sich. Viele wissen das es mir wichtig ist nicht mit der Masse zu sein, sondern andere Denkwege zu gehen, selbst dann, wenn das Ergebnis zum selben Ziel führt.

Ich glaube, für mich schlüssig, das Spiritualität und auch Magie zum einen einander Bedingen, das sie nicht übernatürlich sind und völlig wertfrei aus sich selbst. Es sind Energien. Energie ist nicht Gut oder Böse. Alles was Gut oder Böse ist... übrigens ist die Einteilung immer rein subjektiv. ,,, Alles was Gut oder Böse ist bedarf einer Willensentscheidung ergo ein Bewusstsein

Unter Bewusstsein verstehe ich Ein sich selbst bewusstes Sein. und das haben Energien einfach nicht. Wer das behauptet  weiss es einfach nicht besser oder lügt, dessen bin ich überzeugt.

Darus folgernd glaube ich NICHT an gute und böse Magie oder eben auch nicht an das Gute der Spiritualität, die ach so tolle Seeligkeit birgt. Anders ausgedrückt Spiritualität ist teils ein Geschenk deines Wyrds andererseits wird sich erarbeitet. Wie ich diese dann einsetze, wofür wogegen ist subkektiv

Jeder, denke ich, der an einen eyistierenden Schamanismus glaubt, (Schamane und ...ismus passen zwar nicht zusammen, werden aber hier zum besseren Verständnis verwandt ) der glaubt dann zwangsläufig oder besser logischerweise an Schamanen. Schmanen sind spirituellß Auch davon ist aus zu gehen. Schwindler, Betrüger und Abzocker etc. lasse ich jetzt mal aussen vor. Ist ein Schamane immer für jeden gut? Steht jeder Schamane immer für das Gute? Ähhmm ich sag mal so... Nö. 

Der Schamane ist ein Mensch, ok ich bin mir nicht immer sicher ob alle Menschen, Menschen sind, aber das ist ein anderes Thema. Und Menschen sind subjektiv, sie sind Gut und Böse auf einer so breiten Palette das alle möglichen Variationen auf zu schreiben mehr Bücher füllen würde als weltweit in den letzten 10 Jahren erschienen sind.

in den Stammeszeiten der Völker, dem Ursprung aller Völker und Staaten gab es in vielen Sippen, auf jeden Fall in jedem Stamm gleich welcher Größe mindestens einen Schamanen, oft auch mehrere. So wie Oberärzte in Krankenhäusern - auch wenn der Vergleich sehr hinkt. Diese Schamanen arbeiteten einerseits für sich und andererseits für den Stamm, für die Sippe.

Was für die Sippe, den Stamm nützlich war, das war Gut, was dem Stamm schadete war Böse. Sie, die Schamanen setzten ihre spirituellen Fähigkeiten zum Wohle des Stammes ein, im Kriege wie im Frieden, bei Krankheit und Gesundheit--- immer für den eigenen Stamm, denn handelten sie andersrum... war die Vertreibung noch die sanfteste Antwort die ein solcher Schamane erfahren konnten. Wenn, was Gut und Böse ist nun individuell ist dann ist es ebenso der Schamane in seinem tun. Er verliert sein Spiritualität nicht, weil er beispielsweise irgend welche Schadenszauber auflegt um sich und seine Stammesgenossen der Feinde zu erwehren.

Ich habe nun, glaub ich hinreichend begründet warum ich Spiritualität wertfrei, und grundsätzlich unpersönlich sehe. Den Benutzer kann ich durchaus unterschiedlich sehen. 

Spiritualität ist, wie ausgeführt ebenso eine Energie wie Magie und Bedingen einander, zum Wohle des Menschen oder zum Schaden. Auch der Nutzer kann durch Spiritualität Leid erfahren. Was oft geleugnet wird, warum auch immer. Spirituelle Fähigkeiten können in der Intensität aber auch bei eigener Ablehnung sich negativ auswirken. Diese Auswirkungen können psycholigischer oder körperlich sein. Ich weiss nur, das dies möglich ist. das aber medizinisch zu begründen und nach zu weisen vermag ich nicht ,aber sehe dazu auch keine Notwendigkeit, ist ja keine Doktorarbeit. Jedoch basiert was ich hier schreibe auch mehr als stumpfes nach plappern. Ich glaube das Spiritualität auf verschiedenen Wegen für nahezu jeden Menschen zugänglich ist. Nicht immer gleich stark intensiv sicher nicht in gleicher Art und Weise, aber eben zugänglich. Ebenso wie Magie. Es mag menschen geben die Nie dies auch nur wahr nehmen oder einfach ablehnen. doch das bedeutet ja nicht das es Spiritualität nicht gibt. Ich bin überzeugt das die Spiritualität das Leben gleichermaßen zum Guten wie zum Bösen bereichern kann. Jeder ist da für sich selbst verantwortlich.

Doch die viel verbreitete Ansicht spirituelle Menschen sind gute Menschen halte ich für naiv um nicht zu sagen gefährlich.

 

 

 

 

 

 

 

 


Donnerstag, 17. Oktober 2024

Kirchenpolitik

Die Kirchenpolitik in seiner Gesamtheit, international wie national und auch regional begründet sich immer und vor Allem auf seine Geschichte zurück bis Kaiser Konstantin, über Karl den Großen. Über Martin Luther bis hin zum heutigen Machtverlust der Kirchen. 

Zielsetzung jedweder Kirchenpolitik ist immer die möglichste Wiederherstellung der absolutistischen Macht der sich aus dem eigenen Selbstverständnis erhebt. Das gilt nicht nur für die jeweiligen Kirchenfürsten bis runter zum einfachen Pfaffen, das gilt für das gesamte Glaubensverständnis der Religion, wie sie verstanden wird … und ja, ich weiß es gibt einige individuelle Ausnahmen aber, die bestätigen bestenfalls den Regelfall. 

 Um die Art und Weise der Kirchenpolitik zu verstehen braucht man nicht ewig lange beispielgebende Fälle in der Historie der Geschichte zu wälzen, es genügt ein Blick in die Bibel um zu verstehen. Der dort erhobene alleinige Anspruch auf göttliche Wahrheit spricht für sich. Wenn wir uns diesen wesentlichen, schon fast selbsterklärenden Umstand, bewusst sind, dann wissen wir wohin die Kirchenobersten wollen. Was sie auch immer wollen, genau diesem Ziel ist alles was sie anstreben untergeordnet. 

Ich mag das durchaus parteiisch sehen, aber aus so vielen *parteilichen* Winkeln die so manches Mal unabhängig voneinander agieren das mir eine einseitige Parteinahme vor zu werfen eben nicht wirklich möglich ist. Ich erkenne durchaus an das die Kirche, nein manche ihrer Akteure durchaus andere, ja auch liebende Ziele verfolgen. Aber das waren eben eigene individuelle Taten, niemals aber Absichten und Taten der Kirche. Das die Kirche das Böse verkörpert und der Feind Allem ist, das NICHT aus ihrem Schoße kommt, dessen bin ich überzeugt. *Katholische Moraltheologen argumentieren immer wieder mit Reflexionsfiguren ihre konfessionsspezifischen Naturrechtsüberlieferungen, die protestantischen Ethikern fremd waren (oder von ihnen abgelehnt wurden), ….. *Zitatende. Quelle: Merkur, 73.Jahrgang, Okt. 2019 Meine Argumentation findet auch hier Bestätigung. Der ganze Artikel zeigt noch weitere Zusammenhänge auf. Jedoch führen sie nicht zu diesem Thema allein, sondern umfassen ein weites Spektrum mit letztendlich vergleichbaren Erkenntnissen. Und, ich schreib ja hier keine Habilitation. (freundlicher Wink an eine befreundete Wissenschaftlerin aus dem Würzburger Raum, die ich sehr schätze, auch wegen ihrer gründlichen Arbeitsweise, wenn auch nicht immer verstehe). 

Ein Beispiel der kirchlichen Großmachtphantasien ist das sich ein katholischer Obmann, ich glaube Erzbischof (Fritzlar), mit euer Gnaden anreden ließ, als ein Vertreter des Heidentums einen versöhnlichen Vorschlag unterbreitete, mit der Bitte um Gewährung eines entsprechenden Gefallens, der natürlich, wie zu erwarten war brüsk abgelehnt und gänzlich verweigert wurde. Das es der Kirche niemals um Versöhnung, um wirklichen Ausgleich geht sieht man ja überdeutlich an der Handhabung der Sexualdelikte auf Seiten der Kirche die seit Jahrhunderten Gang und Gebe, im Wörtlichen Sinne waren. Natürlich (in aktueller Regierungsmanier) alles Einzelfälle (den musste ich mir und euch jetzt geben). 

Zurück zu alten Verhältnissen. Zu kirchlicher Tradition, zurück zum, zu erfüllender Machtanspruch der Kirchen und auch des Staates. Wie singt Reinhard Mey so richtig? Ich halt sie dumm, halt du sie arm* Oder andersrum, was aber das Prinzip nicht ändert Quelle: Sei wachsam - Reinhard Mey.

 So ist es offensichtlich das Alles was die Kirche tut dem Machterhalt, der Einflussnahme dient. Da klingt dann ihr gemeinsamer (kath/ev. Landeskirchen), 

Slogan “Vertrauen in die Demokratie stärken“ 

wie eine Phrase ist doch ihre ganze Religion auf der Diktatur auf das Postulat aufgebaut. Und willst du nicht mein Bruder sein…. Den Rest kennt ihr selbst. Letztendlich sind die Kirchen in ihren Strukturen Demokratiefeindlich. Bei der evangelischen Kirche und Glaubenslehre mag das im Anfang nicht so aussehen, und in eigenen Gemeinden ist das auch tatsächlich bis ins Kleinste abgelegt. Doch sind die dann in ihrer christlichen Ausrichtung noch glaubwürdig? Ich für meinen Teil sage NEIN. Denn es entspricht in keiner Weise dem christlichen Selbstverständnis. Bei der katholischen Kirche ist es offensichtlicher. Von den Evangelikalen und div. Sekten gar nicht erst zu sprechen. 

Würden die Kirchen, insbesondere die Katholische Kirche wieder den Machteinfluss gewinnen den sie vor …. Sagen wir mal… vor 400 Jahren hatten. Dann würden Menschen wie ich und vielleicht auch wie du, wortwörtlich durchs Feuer gehen. Und dass nur im günstigsten Fall. Demokratie wäre ein Begriff aus der Hölle.

Freitag, 16. August 2024

Magie - Was ist das eigentlich?

 

Magie – Was versteht man darunter? Und was ist das überhaupt?

Als ich tatsächlich einfach mal diese Frage stellte, erst mir, denn da hatte ich für mich aufgrund meiner eigenen Vorgaben eine recht klare und logische Antwort. Dann wollte ich das mal in Google überprüfen was eben so das Net dazu sagt… Dumme Idee, ganz dumme Idee. Ich viel aus allen Wolken.

Sicherlich, dass Magie weder ein geschützter Begriff noch eine allgemeingültige Definition haben würde, das war zu vermuten. Durch die Esoterik in Deutschland vermutete ich auch einige sehr krude Definitionen auf die ich stoßen könnte. Doch was das Netz angefangen bei Wikipedia bis zu sich selbst ernstnehmenden Definitionen stellte …. Da hats mich dann doch gegruselt. Ja selbst in der allgemeinen Heidenszene stieß ich gelegentlich auf… wie definieren ich das? Auf sehr wirre Vorstellungen.

Meine Vorstellungen, Annahmen, Erfahrungen, Einstwellungen Ansichten – was auch immer … zur Magie im Allgemeinen, wie im speziellen scheint da doch sehr Eigen zu sein.

Doch glaube ich nach Überprüfung meiner Selbst, meines Wissens, meiner eigenen Erfahrungen etc. und Fakten, das meine Definition (für mich und vielleicht auch Andere) durchaus vernünftig erscheint ohne den Anspruch alleinseligmachender Wahrheit, und einbaufähi9g in der Gesamtheit meines Glaubens.

Magie was ist das?

Die nachfolgenden Äußerungen, das sowas nochmal extra angeführt werden muss, entsprechen MEINER Auffassung und erheben nirgends und niemandem gegenüber eine für alle geltende Wahrheit.

Magie ist 1. Eine Energie

Magie ist 2. Ein Werkzeug

Magie ist 3. Nichts Übernatürliches

Magie ist 4. Eine passive Kraft

Magie ist Energie

In meinem Glauben gibt es neun Welten. Von Asgard über Midgard bis Svartalfheim. In den Eddas, in Mären und Fabeln in Legenden und Epen aus all diesen Welten wird über magisches berichtet. Immer ist die Magie ein nicht unwesentlicher teil der Geschichten und Lieder. Sie, die Magie ist also überall und anscheinend selbstverständlich. Die Magie durchzieht also die neun Welten. Genau wie Yggdrasil die Weltenesche. Nun glaube ich nicht tatsächlich das ein unendlich riesiger Baum, eine Esche durch das Universum wächst. Aber doch glaube ich das etwas Lebendiges die neun Welten zusammenhält. Was also könnte das sein und wie kann es sein? Als physische greifbare (unsere Physik) Existenz? Oder doch mehr eine Art transzendiere Energie. Ich stell mir also Yggdrasil, den Baum des Lebens, als Realisierte Vorstellung einer kraft einer Energie vor. Einer Energie auf die erstmal grundsätzlich jedes Wesen der Neun Welten zu zugreifen vermag. Das ist in meinen Augen Magie. Magie ist DIE Energie.

Magie ist ein Werkzeug

Ausgehend davon das jedes, sich seiner Selbst bewusstes Leben, das mit etwas mehr als einer rudimentären Intelligenz ausgestattet ist, in allen neun Welten, sich dieser Magie bedienen kann, macht es die Magie zu einem Werkzeug.

Wie an die Natur selbst, glaube ich fest das es weder eine gute noch eine böse, weder eine weiße noch eine schwarze Magie gibt. Nein es gibt die Magie, die eben individuell genutzt werden kann. Eine Frage von Wissen und Erfahrung, wie mit jedem Werkzeug. Ein Beil kann ich nutzen kleine aufstrebende Pflanzen den Weg durch Dickicht zur Sonne zu ermöglichen, altes Holz einer anderen Nutzung zu zuführen, den Wald zu verjüngen …. Kreislauf des Lebens begünstigen durch meine Hilfe mit Axt und Hacke. Oder ich nehme beides, den ungeliebten Nachbarn meine Meinung zu verdeutlichen. Kurzum ich schlag ihn damit tot. Zwei völlig verschiedene Nutzungen desselben Werkzeugs. Ich kann mittels Magie wirksame Schutz und Binderunen verstärken oder aber einem verhassten Menschen wirklich böses auf den Hals senden. Ich benutze also die Magie als Werkzeug. Aber Vorsicht, das kann auch ganz leicht nach hinten losgehen.

Magie ist nichts Übernatürliches.

Magie ist, wie ich ausführte eine Energieform. Magie ist überall. Magie ist grundsätzlich von Allen begabten Wesen nutzbar. (begabt steht hier für Grundbegabung wie, jeder kann … in den Genen angelegt.) Damit erübrigt sich die Verortung im Übernatürlichen. Magie ist eine natürliche Kraft.

Magie ist Energie, sie ist passiv, Magie ist nicht gut und/oder böse obwohl Grundlage des Lebens selbst handelt sie nicht. Ihr Durchfluss ist passiv. Willenlos und hegt keinerlei Eigeninteresse, Sie fließt aufgrund der Gegebenheiten. Erst wenn sie genutzt wird, je nachdem wie sie genutzt wird. Bewirkt sie, zeigt Wirkungen die dann bewertet werden. Empfunden und erfahren werden.

Magie nutzt du öfters als du meinst, wenn du betest und glaubst, dann nutzt du Magie, mit den Göttern reden, ist Magie. Die Götter wohnen ja nicht, wie wir Menschen, auf diesem Planeten. Sie wohnen anzunehmen in Asgard sprich in einer anderen Welt möglicherweise in einer anderen Dimension. Wir haben keine Technologie um dorthin zu telefonieren und doch so glaube ich werden Gebete, wie auch immer empfangen. Ich nenne sowas Magie.

Aus sich selbst formt Magie sich zu gar nichts, Erst wenn sie willentlich Einfluss erfährt agiert sie. Darum ist Magie selbst         passiv. Obwohl ich überzeugt bin, dass Magie die mächtigste aller Energien ist und Alles andere durchdringt wie Yggdrasil die neun Welten.

Die biblisch/christliche Lehre bekämpft Magie in jedweder Form als Teufelswerk. Aber Gut, das Christentum lehrt ja immer das widernatürliche und somit steht sie gegen Magie in allen Formen und jedwedem Ausdruck. Obwohl, wenn sie Beten Magie täglich anwenden. Aber nun gut Sie leben den Widerspruch in ihrem Glauben wie kein Anderer. Doch das ist ihr Problem nicht das Meine.

Sonntag, 28. Januar 2024

Menschenwort und Götterwort

 

Diskrepanzen und Einheitlichkeiten von  Menschenwort und Götterwort

1.       Menschenwort…

2.       Götterwort…

3.       Mögliche Verbindung

4.       Unmögliche Verbindung

5.       Mögliche Schlussfolgerungen

6.       Meine Schlussfolgerungen

 Ich sitz hier so am PC und höre Musik die mich weder anstrengt noch groß romantisiert, sozusagen good feelings. Und lasse mir selbst, = Herz und Kopf, einfach so freien Lauf. Und wie aus dem Nichts kommt mir in den Sinn. Götterwort und Menschenwort

 Und da fängt es an zu rasseln … verschiedene Klischees, ein paar Fetzen spiritueller Weisheiten von verschiedenen Menschen schwirren mir unsortiert durch die Synapsen. Und ich dacht mir so frag doch mal Google.

 Und natürlich treffen ich zu allererst auf christliche / neutestamentliche Auslegungen der großen Kirchen, Die wie so oft, aber auch so gar nichts mit meinem Thema zu tun haben. Sondern nur eine mir widerliche Selbstbestätigungen die eigene eingebildete Großherrlichkeit zementiert. Dann etwas tiefer geforscht fand ich einige Texte die auch über heidnische, oder auch linguistische und anderer wissenschaftlicher Ausarbeitungen, sich dieser Thematik stellten. Ich habe mich dann da versucht ein wenig rein zu lesen. (nicht zu empfehlen für den normal sterblichen Menschen ohne fachwissenschaftlichen Hintergrund) Das war ebenso anstrengend wie langweilig und von der Erkenntnis mangelnden Sachverstandes nicht sehr `` Beutereich. ´´ Ich kehrte also zurück zu meiner Begrifflichkeit Götterwort und Menschenwort und ging einen anderen Weg.

 Ich schickte die Begrifflichkeit gleichzeitig durch den Verstand, durch den Bauch und das Herz.

 Ich habe schon vor vielen Jahren die Erfahrung gemacht, Das sich eine gute Grundlage für eine zu bildende Meinung zu der man stehen kann, dann bildet, wenn man diese eben, mit all seinen Begrifflichkeiten, mit allen sicheren Einsichten, mit allen Verzweifelungen und auch mit allen bisherigen Verneinungen durch eben diese Kombination aus Bauch, Verstand und Herz schickt. Und das, soweit irgend möglich ohne Vorabwertung und Werte - Klassifizierung der ``Filtrationselemente´´

 

Oh weh, das liest sich wirklich abgehoben. Und doch trifft es genauso zu!

 

Und dabei bildete sich folgende Ansicht:

 

Menschenwort, vom Mensch erdacht, mag Wahrheit sein oder nicht, mag durch Liebe oder Hass gar durch Gleichgültig entstanden sein, kann in Wissenschaft oder Glaube seine Basis finden. Es mag lange Bestand haben im Guten wie im Bösen, doch bleibt es Menschen Wort.

 Götterwort aber hat Bestand durch ihre Manifestation in der Natur (Die Schöpfung in sich selbst). Sowie auch in der Manifestation des Geistes. (Bezug auf eine gewisse Allgemeingültigkeit die sich oft in sogenannten Volksweisheiten, Sagen und Liedern aller Völker spiegelt.) + (vielfältige Bezüge in Natur und Geisteswissenschaften zulässt) + (Die eine Verneinung nur bei herbeigezogenen Extremsituationen überhaupt ermöglicht)

Götterwort und Menschenwort sind weder grundsätzlich gegensätzlich, aber auch nicht grundsätzlich identisch nur weil sie einen spirituellen Anstrich haben. Diese pflegen die Christen und Muslime, indem sie davon Ausgehen das die Worte ihrer Propheten direkt von ihrem unfehlbaren, unsterblichen, allseienden Gott, in den Mündern ihrer Überbringer gelegt wurden. Was meiner Auffassung in Allem gänzlich widerspricht.

 Zwar ist es mir nicht gelungen die Punkte 1-6 genau tabellarisch ab zu arbeiten doch denke ich meine Gedankengänge verständlich zu machen und auch eine Grundlage abgeliefert zu haben die zu eigenen Forschungen animiert. Ohne Anderen etwas aufzwingen zu wollen, zu müssen, zu was auch immer.

 Lasst die Götter durch euch wirken, ohne das ihr sklavisches Nutzvieh seid. Wie mancher seine Gottesnähe versteht. Oder sich für die Stimme seines Gottes hält.

Wenn einst dein Körper dahin geht, wo aller Menschen irdisches Ende ist so können jedoch die Dinge zumindest eine Zeitlang überdauern die du Gesprochen hast, getan hast, anderen vermittelt hast. Das kommt dir bekannt vor? Manche schaffen Jahrhunderte ja wenige sogar Jahrtausende. Moment... woran erinnert mich das gleich?

8 Selig ist, der sich erwirbt
Lob und guten Leumund.
Unser Eigentum ist doch ungewiß
In des andern Brust.

76 Das Vieh stirbt, die Freunde sterben,
Endlich stirbt man selbst;
Doch eines weiß ich, daß immer bleibt:
Das Urteil über den Toten.

Dies Menschenwort ist existent in aller Völker Weisheit.

Sonntag, 9. Juli 2023

Karma und das Verstehen der Thematik

 

Karma – Ein viel benutzter Begriff im europäischen Verständnis, von ostasiatischer Religion bis zur modernen und geschäftstüchtigen Esoterik, insbesondere Deutschland.

Karma im Hinduismus - Karma leitet sich vom Sanskrit-Wort "karman" ab und bedeutet so viel wie "Tat" oder "Wirken". Das Gesetz des Karmas geht davon aus, dass sich die guten Taten eines Menschen positiv auf sein Leben auswirken werden. Und dass seine schlechten Handlungen negative Konsequenzen auf seine Existenz haben werden.

Karma im Buddhismus - Was bedeutet Karma? Karma bedeutet Handlung, wobei der Buddhismus drei Handlungen unterscheidet: die des Körpers, die der Rede und die des Geistes. Alle Formen des menschlichen Handelns erzeugen Prägungen, die wiederum die Basis zukünftigen Handelns und Erfahrens sind. <-Zitat Wiki

Karma in der Esoterik – Eine Vermischung der beiden Sichtweisen mit entsprechend angepassten Zusätzen zur eignen, idealisierten Wohlfühlzone. Und auch dem Verkauf von Müll die das Karma positiveren. Beispiel Faustgroße, aus Plastik oder anderen Materialien mit geringem Eigenwert, billig produzierte (oft aus Thailand stammend), industriell gefertigt (Stückpreis im EK weniger als drei Euro) für rund 75,- Euro in Esoshops! Nutzen? = 0,00!

Tatsächlich gibt es zum Begriff Karma kontroverse Unterschiede, Auffassungen, Verständnisse.

Freier Wille und Schicksal

Eine der bedeutenden Kontroversen der Karma-Doktrin ist, ob sie immer das Schicksal impliziert und welche Auswirkungen dies auf den freien Willen hat. Diese Kontroverse wird auch als moralisches Entscheidungsproblem bezeichnet. Die Kontroverse betrifft nicht nur die Karma-Doktrin, sondern findet sich auch in monotheistischen Religionen.

Die Kontroverse um den freien Willen kann in drei Teilen umrissen werden: (1) Eine Person, die tötet, vergewaltigt oder andere Verbrechen begeht, kann behaupten, dass alle ihre schlechten Handlungen ein Produkt ihres Karmas waren: Sie hat keinen freien Willen, sie kann keine Wahl treffen, sie ist ein Agent des Karma, und sie vollführt lediglich die notwendigen Strafen, die ihre "schlechten" Opfer für ihr eigenes Karma in früheren Leben verdient haben. Sind Verbrechen und ungerechte Handlungen auf freien Willen oder auf Kräfte des Karmas zurückzuführen? (2) Nimmt eine Person, die unter dem unnatürlichen Tod eines geliebten Menschen oder einer Vergewaltigung oder einer anderen ungerechten Handlung leidet, an, dass ein moralischer Agent dafür verantwortlich ist, und sucht daher Gerechtigkeit? Oder sollte man sich selbst die Schuld für schlechtes Karma in vergangenen Leben geben und annehmen, dass das ungerechte Leiden Schicksal ist? (3) Untergräbt die Karma-Doktrin den Anreiz zur moralischen Erziehung - weil alles Leiden verdient ist und Folge vergangener Leben ist? <--zitat Wiki

Es gibt aber weitere Sichtweisen, die in der Kontroverse zum vorher beschriebenen steht und doch sich ähnlicher Begriffe zum Verständnis bedient. Nur ist eben genau dieses Begriffsverständnis und eben auch die daraus folgenden Schlussfolgerungen gänzlich unterschiedlich.

Gerade die Begriffe (Seele – freier Wille – Schicksal) stehen oft völlig unvereinbar gegeneinander in den Ostasiatischen Religionen in den abrahamitischen Religionen in den Polytheistischen Glaubenswelten und Mythologien.

Wer hat also nun Recht? Natürlich ich! Natürlich du! Natürlich Er! Natürlich Sie!

Ihr habt also alle Recht? Nö! Also keiner hat Recht? Nö

Das Problem das sich hier aufzeigt liegt nicht in der Antwort, sondern in der Fragestellung. Ein Prinzip das einem viel öfter begegnet als man zu wissen meint.

Für mich wunderbar erklärt in einem Film, wo die Ultimative Antwort nach Jahrtausenden erstellt wird. 42! Keiner versteht sie, die Antwort, Warum? Weil keiner weiß wie die Ultimative Frage lautet.

Wir suchen und finden so viele Antworten und wissen kaum wirklich zu Fragen!

Intellekt findet sich, so meint man allgemein in einem Haufen Antworten – Nope – Intellekt findet sich im Fragen stellen.

Doch zurück zum Karma

Die Kontroverse um den freien Willen kann in drei Teilen umrissen werden: <--Zitat Wiki

Dieses Zitat bringe ich allerdings in einen anderen Zusammenhang, durch die eigene Glaubensmanifestation – diesen Begriff hab ich ganz bewusst gewählt weil sich mein Glaube, meine Philosophie des Seins, mein Verständnis von Gut und Böse, Richtig und Falsch, Recht und Unrecht, eben auch darüber definiert.

Die 3 ist in meinem Glauben, in der germanischen Mythologie ein nicht unwesentlicher Standfeiler, übrigens ebenso im Christentum und anderen Religionen.

Doch will ich ihn hier mal auf den Menschen allein beschränken insbesondere zum Karma und den Vorstellungen davon.

Der Mensch besteht nach meiner Glaubenswelt auch wissenschaftlichem Verständnis aus 3 Teilen Körper-Seele-Geist

Quelle: Edda. DieVöluspa

17 Gingen da dreie aus dieser Versammlung, Mächtige, milde Asen zumal, Fanden am Ufer unmächtig Ask und Embla und ohne Bestimmung. 18 Besaßen nicht Seele, und Sinn noch nicht, Nicht Blut noch Bewegung, noch blühende Farben. Seele gab Odin, Hönir gab Sinn, Blut gab Lodur und blühende Farbe.

Ebenso gibt es eine Dreiteilung im Schicksal des Menschen

 

 

 

1.    Das Schicksal das dir bestimmt wird von den Nornen

20 Davon kommen Frauen, vielwissende, Drei aus dem See dort unterm Wipfel. Urd heißt die eine, die andre Werdani: Sie schnitten Stäbe; Skuld hieß die dritte. Sie legten Lose, das Leben bestimmten sie Den Geschlechtern der Menschen, das Schicksal verkündend. <- Völuspa

2.    Das Genetische Schicksal, das geprägt ist durch deine Gene, deine Erbinformation, die Taten und Untaten deiner Ahnen

3.    Dein persönliches Schicksal, das du dir schaffst. aus deinem Tun und Lassen, aus deinem Denken, aus deinen Worten.

Das Dritte aber entscheidet eben nur zum Teil oder ein Drittel des Karmas. Wenn du also Gutes tust erfolgt daraus nicht automatisch Gutes für dich, Ebenso andersrum. Ich glaube es ist fehlerhaft das Karma insgesamt zu personalisieren.

Tatsächlich glaube ich, dass, das Karma ein Teil der Lebensenergie ist die allen Menschen grundsätzlich zum Guten wie zum Schlechten gereicht. Wer welche Auswirkungen erfährt ist zu förderst die Entscheidung der Nornen die alles richten wie es für den gesamten Webteppich aller Wesen (Menschen und Götter – Alben und Zwerge – Tiere und Pflanzen) zugutekommt. Unsere eigene Wahrnehmung ist da hochgradig subjektiv. Es gibt nicht deine Wahrheit und meine Wahrheit, es gibt nur die Wahrheit und die individuelle Wahrnehmung derselben. Was dann eben tatsächlich als verschiede Wahrheiten wahr genommen werden kann.

Das Karma (den schwarzen oder den weißen Wolf) kannst füttern. Aber du kannst nicht bestimmen welcher Wolf dich letztendlich begleitet. In der Regel wechselt das auch.

Je mehr Menschen aber an gutem Karma aufbauen, je weniger laufen Gefahr den schwarzen Wolf zu füttern. Füttere den Weißen Wolf, das vermehrt deine Chancen auf ein gutes Karma. Und ganz vielleicht hat es ja doch ein wenig Einfluss auf dein Schicksal.