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Dienstag, 1. September 2015

Nacht der Religionen - Berlin 2015



Ich hatte noch einen Koffer in Berlin oder auch Rückkehr an die Stätte meiner Jugend


Und


Die Nacht der Religionen oder auch pagane Wege und Gemeinschaften


Teil I – das persönliche, die Reise in die Jugend

Wenn einer eine Reiste tut dann kann er was erleben. Kann er und hat er. Reisen ist nicht so wirklich mein Ding. Die letzte Reise 2014 war im Juni nach Fritzlar, sie war zutiefst beeindruckend und ich werde 2016 wenn dies wieder organisiert wird auch dabei sein. Diesmal aber war es die Nacht der Religionen – pagane Wege und Gemeinschaften. Und ich wollte nach fast 20 Jahren nochmal nach Berlin, in die Stadt in der ich geboren und die ersten 36 Jahre meines Lebens verbrachte.

Ich kam also Samstagmorgen gegen 8:00 Uhr in Berlin HBF an, das war schon befremdlich war ich aus früheren Reisen gewohnt wieder in Berlin am Bahnhof Zoo an zukommen. Ich kaufte mir je eine Tageskarte was an sich schon ein Akt war weil ich hier in Hannover nur Rad fahre. Ich studierte ewig die Liniennetzkarte aber nachdem ich dann doch ungefähr wusste wo ich Samstag und Sontag überall sein wollte machte ich mich auf dem Weg nach Mariendorf wo ich von 1958 – 1989 mit diversen Unterbrechungen von durchschnittlich vier bis sechs Monaten lebte *ich war ein recht umtriebiges Kerlchen*

Die Veränderungen am U-Bahnhof Alt-Mariendorf/Friedensstraße Reißeckstraße waren noch geringfügig. Die damals relativ neu gepflanzten Bäumchen waren inzwischen recht kräftige und bis zu 7 Meter ausgewachsene Bäume. Die Pizzeria meiner Jugend, die schon seit Mitte der 1970er existierte, wurde leider gerade renoviert und war geschlossen. Aber der Imbisswagen auf der anderen Straßenseite, auch schon 40 Jahre alt existierte noch, auch wenn der Wagen selbst seit wenigen Jahren ein neuer war, war das Angebot identisch, sogar im Preis am Samstag fast wie damals eine Currywurscht mit Pommes für schlappe 2,-€ was willste mehr?

Ich ging dann zu Fuß den Mariendorfer Damm (etwa die Länge zwischen zwei Busstationen) lang bis zur Körtingstraße sehr wenige Läden, der Optiker, ein Spielwarenladen, ein Großkiosk und eine Apotheke existierten noch. Auf der einen Straßenseite waren nahezu alle Häuser mit renovierten Fassaden oder neuen Anbauten oder Aufstockungen versehen. Auch die Zugänge hatten sich optisch verändert. Auf der anderen Straßenseite waren teilweise völlig neue Häuser erbaut worden. Ich staunte hier ich staunte da, was ca. 20 Jahre doch so ausmachten. Die Diskothek Schaukelpferd die von 1974 – 1984 zwischen Do, Fr. und Sa. Mir 2. Zuhause war hatte auch gerade vor 1 – 2 Monaten für immer geschlossen. Es war ein kleiner Laden, in seinen Hochzeiten aber ein Treffpunkt der unterschiedlichsten sozialen Schichten auch die Altersspanne war für damalige Zeiten außergewöhnlich hoch. Und es war in Relation zu 10 Jahren regelmässigen Aufenthalts ein sehr friedlicher Ort. Nun war auch das nur noch Geschichte. So ein ganz kleines bisschen Wehmut war dann doch zu spüren. 

Die Körtingstaße selbst hatte sich sehr verändert in dem Bereich meiner elterlichen Wohnung. Aber ein Name existierte noch immer. Doch war leider niemand zu Hause. Ich ging dann weiter und schließlich landete ich dann erst in einem für mich, neuen Bistro an einem Ort wo schon vorher eine Kneipe war. Unterwegs begegnete mir ein alter Mann, der muss wirklich alt gewesen sein, ich erkannte ihn aber sofort wieder. Er mich auch. Er war schon alt aus meiner damals eher jungen Sicht als ich noch fast täglich ihm begegnete. In den 70/80ern. Dann war es auch an der Zeit mich an den Veranstaltungsort auf zu machen der paganen Wege und Gemeinschaften. Zeit für ein Mittagessen am Alex war aber noch. Für den Kudamm reichte die Zeit nicht mehr.

Am Sonntag war ich dann nach einem Schlaf der eher mit einer Besinnungslosigkeit zu vergleichen wäre, so tief war er, machte ich mich auf zu der Wohnstätte meiner letzten Jahre in Berlin, von wo ich Ende 1997  nach Hannover zog. Auch hier massive Veränderungen, viele der Häuser die Karl Marx Straße runter (zwischen U-Bahnhof Hermannplatz und S-Bahnhof Neukölln waren erneut durch Einkaufscentren doch das Haus indem ich wohnte damals auf dem 1. Hinterhof war unverändert selbst die Fassade, damals schon nicht die neueste war immer noch dieselbe und der Müll stank erbärmlich in der Hitze des Tages. Ich ging zügig weiter. Mit der S-Bahn fuhr ich dann zum Bahnhof Ostkreuz wo ich mir ein Mittagessen gönnte und mich des langen Fußmarsches in Neukölln erholte. Auch war die Veranstaltung am Samstag nicht ganz spurlos an mir vorbei gegangen.  Dann nach 2 Stunden war es an der Zeit sich nach Wartenberg zum Vortrag von Voenix auf zu machen. Nach dessen Abschluss ich mich dann allmählich auch auf die Fahrt zum HBF machte. Dort, ich hatte noch Zeit, lies ich die Erlebnisse der zwei Tage nochmal Revue passieren.

Teil II – der Hauptgrund meiner Reise – Nacht der Religionen, pagane Wege und Gemeinschaften.

Vom Alex zur Fürstenwalderstraße, wo die Veranstaltung der pagane Wege und heidnischen Gemeinschaften wie kommt man nun dahin? Die Technik ist manchmal hilfreich, der bequemste Weg, ein Taxi, natürlich ein Fahrradtaxi, nicht zwingend das bequemste aber ein durchaus angenehmer Fahrer. Ruckzuck war ich Vorort. Es war eine Art größeres Gartenhaus alt, aber gepflegt. Im hinteren Teil schloss sich eine Art Garten an. Als ich ankam waren fast nur die Veranstalter da  ich vermutete das eh nur heidnisch orientierte dort auftauchen und so gut wie keine Besucher die eben nicht dem heidnischen zu zurechnen sind, das es eher ein treffen untereinander darstellen würde… Ich sollte mich schwer irren.

Recht schnell füllten sich haus und Garten mit Menschen zwischen Kind und Alter. Ich war zwar mit meinen 57 in der älteren Gruppe anzusiedeln aber das waren auch so manch andere weit älter. Was mir an Äußerlichkeiten noch auffiel war der hohe Prozentsatz von Frauen. Man(n) ist halt auch ein Mann.

Nachdem ich einige begrüßt hatte die ich auch aus Fritzlar noch kannte, unter anderem eine Frau die mir als Sängerin mit ihren Liedern viel Freude bereitet hat *Hallo Hilde* begann auch kurz danach der Ablauf mit Ritualen in denen durchaus überzeugend der Glauben der Einzelnen demonstriert wurde, ohne aber bekehrend zu wirken. Die Mischung und gegenseitige Akzeptanz der einzelnen heidnischen Vertreter war so selbstverständlich das eine Unterscheidung nicht mal fest zustellen war. Da redete keiner über Toleranz oder Eigenarten des anderen. Schon gar nicht über Unterschiede. Wenn dann ging um Gemeinsamkeiten. 

Der Vortrag von Donata Mcintosh einer Religionswissenschaftlerin stieß auf breite Zustimmung erkannte doch sich so mancher darin wieder in seinem Alltag. Inzwischen mehrte sich die Zahl der Teilnehmer und Besucher sichtlich. Alles in Allem  waren so bis zu 300 also irgendwas zwischen 250 bis 300 Personen über den Tag anwesend davon geschätzt, also von mir geschätzt etwa 70 nicht dem Heidentum zugerechnete Personen und ich hatte mit null bis drei gerechnet. Es folgten noch andere Vorträge und Rituale mal kleiner mal groß innen und außen. Ich konnte nicht alle wahrnehmen. Verfolgte ich auch eigene informative Gespräche 

Etwas fiel mir noch auf, nicht weil ich ein Mann bin, nein aus spiritueller Sicht. Alle anwesenden Frauen soweit ich sie wahrnahm, waren unglaublich schön, unabhängig ob sie jung waren, älter oder alt, ob sie dürre, schlank, “normal“, füllig oder dick waren. Ob sie oberflächlich hübsch waren oder eher unauffällig. Die ausgestrahlte Spiritualität machte sie allesamt schön. Nicht das die Männer hässlich wirkten, aber es war nicht annähernd so stark wirkend.

Auseinandersetzungen? Streits? Nüschte. Bis ich die Stätte verließ gegen 21 Uhr war alles von Gutem durchsetzt, jedenfalls soweit ich es mitbekommen habe. Vieles was ich im Vorjahr in Fritzlar entdeckte, erlebte, empfand hat sich hier widerholt, manches war anders aber besser oder schlechter ist so gar kein Argument für eine Umschreibung. 

Dies nächstes Jahr fort zu setzen kann ich nur unterstützen. Selber Schuld wer nicht dabei war.

Der Sonntag, Vortrag von Voenix zu seinem Werk der Gehörnte

Wartenberg? Tief im Nordosten Berlins, wo sich ein Ex-Westberliner natürlich auskennt wie ein Pinguin am Nordpol. Aber mit der S-bahn war es dann doch ein Leichtes. Und nu isser ja auch nicht schüchtern. Und erwischt jemand der genau am Wartenberger Hof wohnt. Also direkt hingefunden. Viele vom gestrigen Tag sind auch da. Einige Zeit der Unterhaltung. Dann fing der Vortrag an.

Der Gehörnte im Verständnis der Zeit und Geschichte, in Mythen und Legenden.  Und, was besonders interessant war, der gehörnte in der Veränderung im persönlichen Bezug des Autors. Wenn man den Autor etwas näher kennt stellen sich seine Ausführungen dazu recht interessant heraus, Zumal wenn der eigene Bezug so gänzlich anders sich entwickelte. Aber auch für, ich sag jetzt mal “Szenenfremde“ waren die Ausführungen über den gehörnten in seinen Facetten gewiss interessant und anregend.

Das nachfolgende Ritual musste ich leider ausfallen lassen. Zum einen war ich von beiden Tagen über die Maßen voll auf allen Ebenen (spirituell, emotionell, geistig) zum zweiten war meine Abreise zeitlich gebunden
.
Fazit: Der Einsatz sowie die Organisation der Veranstaltungen und Vorträge der paganen Wege und Gemeinschaften als Beitrag zur Nacht der Religionen und ihrem Selbstverständnis für den Außenstehenden eine herausragende Leistung der meiner Hochachtung und Respekt verdient. Ihr habt gute Arbeit geleistet. Viel Einsatz gezeigt. Euer Wyrd möge euch Gutes bringen für euren Dienst an den Göttern und Menschen. Macht weiter so. 

Meinen Dank noch an Christine und ihre Tochter, wo ich Nachtlager und Frühstück fand. Und mich gut gelitten wusste.

einige Minuten vor dem ersten Ritual, einer reinigenden Räucherung

Bild 2

Bild 3 - 2 + 3  der Stand von Voenix mit seinen Rasseln und Büchern

Menschen im Gespräch











Dienstag, 4. August 2015

Der Umgang untereinander und miteinander in Glaubensfragen



Heidentum National und International

Der Umgang untereinander und miteinander in Glaubensfragen


Das Heidentum in Deutschland äußert sich in vielfältiger Art und Weise. Auch die Herangehensweise, die Praktiken sind recht unterschiedlich zu sein. So manche Handlung, manch Ritual erscheinen selbst untereinander auch des Öfteren abenteuerlich. 

Das bringt uns zu der Frage was ist denn das Heidentum? Was bedeutet Heidentum in nationaler Betrachtung? Die Heiden, Das Heidentum. Der/die/das Heidnische, das ist in erster Linie mal ein Fremdbegriff der Buchreligionen. Demnach ist alles heidnisch was nicht dem Ein-Gott-Glauben zugerechnet wird. 

Nach dieser These sind alles Heiden, gleich welche Götter angebetet werden: Ob Odin und Thor, Zeus oder Apollon, Manitu, der große Geist, Shiva oder von mir aus auch das fliegende Spaghetti Monster. Es müssen nicht mal Götter sein, auch Geister, und was da wohl noch so der spirituellen Welt entspringen mag, findet sich als Anbetungsobjekt. Esoteriker und Anhänger der Bahrei natürlich ebenso.

Der Einfachheit halber haben die Anhänger des alten Glaubens, die, welche den Glauben der Ahnen an die Asen und Wanen, den germanischen Götterglauben teilen, diesen Begriff übernommen und nennen sich eben Heiden. 

Natürlich grenzen auch die Heiden, die sich dem germanischen Götterglauben zurechnen, sich ab von anderen heidnischen Religionen. Ein Anhänger des hellenischen Glaubens, an Zeus, an Hera, an Apollon, Aphrodite, Ares und dem griechischen Götterpool möchte natürlich nicht in seiner Art als germanischer Heide identifiziert werden. Doch würde er ihm, dem, der an Wotan, an Freyr, Baldur und Frigg, an Sif und Iduna glaubt vorschreiben wollen wie er zu denken, zu glauben zu handeln hat? NEIN! Auch andersrum würde das nie passieren. Doch beide würden sich heidnisch, Heiden nennen. Ist einer im Irrtum? Nein! Beide leben ihr Heidentum. 

Denken wir kleiner. Der Anhänger des keltischen Heidentums, das im deutschen Sprachraum fließende Grenzen hat: Ein Glaube der faktisch auf dem germanischen Glauben basiert und doch signifikante Unterschiede aufweist. Würde ein solcher Anhänger dem Anhänger des germanischen Götterpools vorschreiben wollen, welche Feste er zu begehen habe? Oder würde das andersrum passieren? Nein, sicher nicht.
Denken wir noch kleiner. Es gibt im deutschen Sprachraum Deutschland, Schweiz, Österreich. Ach was, werden wir noch kleiner. 

Auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland gibt es verschiedene heidnische Gruppierungen. Die meisten arbeiten sporadisch zusammen. Sie haben lockere Kontakte zu den anderen Gruppen, die eine ähnliche oder zumindest kompatible Ausrichtung und Grundlagen haben. Dazu kommen Kleinstgemeinschaften und Einzelpersonen. Kreuz und quer werden da Kontakte gepflegt. Ein reger Austausch findet statt, auch und sogar über Landesgrenzen hinaus. Ja in Einzelfragen sogar überkontinental. 

In Einem sind sich aber alle einig. Keine Zusammenarbeit mit der Neonazi Gruppe Artgemeinschaft, die über diesen Weg Anhänger für ihren Politischen Kampf zu gewinnen suchen. Soweit, so gut.

Doch dann gibt es noch eine Gruppe deren Mitgliederstand, insbesondere jener der aktiven Mitglieder im Dunkeln liegt. Insgesamt scheint diese Gruppe ein wenig geheimnisumwogen nach meinem persönlichen Eindruck. Ich habe Leute kennengelernt vom VfgH, vom Eldaring, Asatruring Frankfurt, leider auch jemand von der Artgemeinschaft. Viele Freifliegende, die mit den diversen Vereinen zusammen arbeiteten, auch mit dem Rabenclan und anderen.

Doch nie ist mir einer begegnet der sich eben jenem Verein zurechnete oder auch niemand der jemanden kannte, der aktives Mitglied ist. Alles sehr mysteriös. Natürlich kann es einfach nur sein, das sich das einfach nur nicht ergeben hatte, oder dass eben diese Zugehörigkeit verschwiegen wurde. Obwohl ein solches Verhalten auch eher merkwürdig anmutet. Wenn ja, warum wohl? Das liegt möglicherweise an seinem Sprecher, dem Vorsitzenden dieses Vereines. Der als einziger für eben diesen Verein offiziell auftritt. Ihr ahnt wohl, von was und wem ich spreche. Genau von der germanischen Glaubensgemeinschaft = GGG unter Géza von Neményi respektive Baron Arpad von Naholdyl. Einem Mann der mir in den ersten Jahren über alle Vereinsgrenzen und unabhängig voneinander als Pausenclown dargestellt wurde. Mich interessierte das weniger da ich weder in irgendeiner Form Kontakt zu ihm hatte noch je eines seiner Bücher gelesen hatte.  Geza fand in meinem spirituellen Umfeld eigentlich überhaupt nicht statt. Und so verschwand er unter der GGG für mich an den Rand des heidnischen das mich beschäftigte wo gelegentliche Anekdoten mit verbunden wurden.

Dann kam der Tag in Fritzlar 2014; dort, fast am Ende der Veranstaltung fiel mir ein Mann auf, wo ich dachte, den kennst doch irgendwo her, ist das nicht Geza? Ich fragte andere, ob meine Vermutung stimmte, und es wurde mir bestätigt. Ich verlor ihn wieder aus den Augen, auf dem Grillfest im Anschluss entdeckte ich ihn und etwa 3- 5 andere in einer Gruppe von vielen kleinen Grüppchen die sich zusammengefunden hatte. Bei einer rituellen Zeremonie, an der nahezu alle teil genommen hatte hielt er sich vornehm zurück. Dieses Szenario berichtete ich ausführlich in meinem Blog

 
Er, Geza, reagierte auch darauf und erklärte mir sein Verhalten, Zwar war er nicht dazu verpflichtet und ich teilte seine Sicht nicht, aber ich konnte mit der Antwort leben. Geza verschwand wieder im Hintergrund. 

Seine Ansprüche, die er für sich erhob, bezüglich der Sprecher der Altheiden in Deutschland zu sein, wurde von den deutschen Heiden aller Couleur belächelt und natürlich abgelehnt.

Soweit so gut.

Immer wieder gelegentlich tauchten angebliche Aussagen von ihm auf bezüglich seiner Legitimation, seiner Herkunft seines Werdegangs, seiner politischen Aktivitäten und Private Dinge auf. Einige uralt, andere neueren Datums. Und egal ob sie aus zweiter, dritter oder vierter Hand, oder auch von ihm selbst kamen, ob ich sie überprüfen konnte oder nicht, ob sie sich als echt oder unecht erwiesen. Sie zeigten allesamt ein sehr kurioses, nebliges und verwirrtes Bild eines Extrovertierten, seltsamen Mannes der m. E. in einer Traumwelt lebt. Aber „jedem Tierchen sein Pläsierchen“ Es hatte ja nichts mit mir zu tun, mit meinem Glauben und das was ich nach Außen präsentierte; auch ich bin selbst sehr extrovertiert und trage, wie man an meinen Blogs sieht - und einige real erfahren haben - nach Außen was ich für gut und richtig befinde. Ich sprach aber immer nur für mich selbst, nie für Andere, oder gar Alle.

Dann rauschte es im Internet… Aufregung allenthalben …. Grundsätzliche Moral und Ethische Vorstellungen wurden sich um die Ohren gehauen. Was passiert war? Nun das ist allen noch in Erinnerung.

Aus Island vernahm von Hilmar Örn Hilmarsson, seines Zeichens Allsherjargoða         der Ásatrúarfélagið der isländischen Asatruvereinigung Aussagen die so nicht jeder, der heidnisch germanischen Glaubens ist, zu teilen vermochte, andere jedoch sich bestätigt fühlten.

Nun hat das mit Island und dem Ásatrúarfélagið eine besondere Bewandtnis. In Island wurde durch Sveinbjörn Beinteinsson der alte Götterglaube wieder offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt. Ich verweise dazu auf den Artikel in folgendem Link. 

 
Island ist in vielen Köpfen nicht nur in Deutschland so eine Art Mekka des Heidentums. Ich selbst bin nicht gänzlich frei davon. Allerdings hatte Island schon seit ich etwas über das Land erfuhr einen starken Reiz für mich ausgeübt. Die stetige Veränderlichkeit der Landschaft, ihre mystisch romantische Ausstrahlung machte dieses Land schon lange bevor ich bewusst dem Heidentum mich zurechnete, mich zu seinem Freund. Darum sind eben für viele Heiden alles, was aus Island, vom Ásatrúarfélagið kommt, von Bedeutung. Ein Umstand, den die Isländer selbst eher weniger berauschend finden.

Die Aussagen Seitens des Hilmar Örn Hilmarsson sind hinlänglich bekannt. Auch ich teile diese eher nicht. Doch würde ich mich NIEMALS, NIEMALS erdreisten, weder Herrn  Hilmar Örn Hilmarsson in Person, noch dem Ásatrúarfélagið, noch dem dänischen, schwedischen, norwegischen, Verband der Asatru, auch nicht dem Schweizer oder dem etwas umstrittenen US-Verband vorschreiben wollen was sie zu ´glauben haben und welche Rituale sie aus zu führen haben und welche nicht. Und schon gar nicht würde ich mich erdreisten den Glauben von Herrn Hilmar Örn Hilmarsson in Frage zu stellen, das mache ich nur ganz vorsichtig im Einzelfall bei der Artgemeinschaft, weil diese eben das Heidentum mit dem unsäglichen Rassismus in Verbindung bringt. Aber das spielt jetzt keine Rolle. Auch würde ich mir nicht erlauben, den Glauben des Géza von Neményi in Frage zu stellen. Seinen Geisteszustand allerdings schon. 

Warum?

1  Géza von Neményi vertritt einzig und allein sich selbst und seinen Verein die germanische Glaubensgemeinschaft, wovon vier Namen bekannt sind. Wovon drei Namen, mindestens, wahrscheinlich alle vier, nur Herrn Géza von Neményi und seine Ehefrau repräsentieren. Weitere Mitglieder sind allgemein unbekannt. In den heidnischen Kreisen, die mir bekannt sind, wird von einer Mitgliederzahl ausgegangen, die nicht mal die Grundlagen für einen e.V. erfüllt. Das dieser Verein nicht Dutzende oder wenigstens Hundert Mitglieder hat, deutschlandweit. gilt allgemein als sicher. Meines Erachtens bräuchte es mindestens 100 Mitglieder, eher 250, um einen repräsentativen Anspruch zu erheben. Diese Zahl orientiert sich an den Mitgliedern anderer bekannter Vereine und Organisationen, die sich dem Heidentum zurechnen.

2.   Der von Géza von Neményi erhobene Anspruch des Titels Allsherjargode den er sich begrifflich nach dt. Recht gesichert haben soll (mir ist nicht bekannt ob dem tatsächlich so ist, oder ob das nur eine Erfindung ist) Dieser Anspruch gegenüber Anhängern des Heidentums hat keinerlei Bedeutung und auch keinen rechtlich  relevanten wie keinen ideellen Einfluss. Er wird im Zusammenhang mit der Person von Géza von Nemény einhellig abgelehnt.

3.  Die angeblichen Grundlagen einer solchen Wahl, sowie der benannte geheime Godenrat und dessen Qualifikation, wurde meines Wissens nie zu keiner Zeit nachgewissen oder gar anerkannt. Dieser Rat scheint möglicherweise allein der Phantasie des G.v N. zu entspringen.

4.  Dem eigenen Anspruch folgend hätte G.v.N. seine angebliche Berufung längst niederlegen müssen: Da sein Leumund höchst beschädigt ist in eben den Kreisen, die zu vertreten er den Anspruch erhebt

Diese Auflistung lässt sich beliebig fortsetzen. An nur einem Tag Nachforschung meine ich bereits mehr Ungereimtheiten und nach Täuschungen anmutende Informationen gefunden zu haben, als es auch nur Ansatzweise vertretbar wäre.


OFFIZIELLER TEIL
Ich, Andreas G. Wilsdorf glaube an die reale Existenz der Götter als sich selbst bewusste unabhängige Wesenseinheiten. Ich suche die Alten Wege des germanischen Heidentums und entspreche ihrer öffentlich, gemachten persönlichen Definition eines Altheiden. Sie aber, Herr Arpad von Naholdy alias Géza von Neményi nach ausschlisslich eigenen Angaben sogenannter Allsherjargode, vertreten NICHT mich, Sie sprechen NICHT für mich und ihren Ausführungen zu vielen Themen widerspreche ich vehement.

Darum fordere Ich sie, Herr Arpad von Naholdy alias G.v.N. auf, ihre Erklärung im Namen der Altheiden. vom 10.07.2015 komplett zurück zu nehmen. Oder aber als private Ansicht zu deklarieren. 

1.     Diese Erklärung hat keinerlei nachweislichen Bezug zu den Germanisch-heidnischen Quellen soweit vorhanden. Ihre Interpretation ist kein Nachweis.

2.     Sie vertritt NICHT im Entferntesten die Ansicht von Angehörigen des Heidentums, weder von Alt.- noch von Neuheiden, ausserhalb ihres Vereins.

3. Sie vertreten NICHT die Altheiden per se, sondern ausschließlich ihren Verein, der wiederum als Minderheit innerhalb der heidnischen Gruppen gilt.

Sollten sie der Forderung nicht nachkommen, verstehe ich das als persönliche Beleidigung meiner Glaubensauffassung. 

(privater Einschub) 
Und glaub‘ mir mein “lieber Freund“, das willst du auf keinen Fall. 

Das ist weder ein Shitstorm, noch enthält dieser Blog Drohungen gegen Leib und Leben. Er begründet meine Aufforderung und Veranlassung zu diesem Blog hinreichend und nachvollziehbar. Den Schaden den sie mit ihrer Erklärung national und international angerichtet haben entnehmen sie bitte dem Internet



weiterer Verweise:
und
und
http://ordensbruderis.blogspot.de/2014/06/dogmatismus-im-heidentum.html

Nachtrag:

Geza v. N. hat nie auf diesen Artikel reagiert. vor wenigen tagen entdeckte ich einen  Eintrag von ihm auf seiner Seite.

den zweiten, oberen vom 16. August  und indem Zusammenhang den älteren vom 17. Juli 

Darauf schrieb ich ihm als komentasr auf seine FB- Seite:
Andreas G. Wilsdorf Die meisten die über dich reden Geza, sin nicht deine Feinde, du bist Ziel ihres Spottes, sie nehmen dich einfach nicht ernst. einen temporären Feind allerdings hast du dir erarbeitet. mit deiner Erklärung zum "Altheidentum" in dem du dich erhöht hast für mich zu sprechen, das brachte dir meine feindschaft. ich bot dir auch die möglichkeit das zurück zu nehmen hast du nicht, darum bist du mein Feind.

Er reagierte mit Phrasen und Widerholungen seiner Anmaßungen 

Darauf schrieb ich nun:

Andreas G. Wilsdorf Du kannst, allein für dich rekonstruieren was immer du willst. von mir aus rekonstruiere das du der Sonderbeauftragte eines Gottes bist, das ist für völlig Banane du kannst das auch nennen wie du willst auch egal. Ist allein deine Sache. du kannst deinen Anhängern so es sie denn gibt gerne erzählen du bist ihr geweihter Prister bist, glaubt ausserhalb deines Vereins eh keiner und du kannst dich daob nennen vor ihnen wie du willst. hab ich garnichts gegen. 

In deiner Erklärung hast du dich aber zum Sprecher des (DES) Altheidentums und aller Anhänger des Altheidentums erhoben und das ist 1. ein Lüge 2. eine Anmassung. In diesem Selbstverständnis hast du Behauptungen erhoben, Ansprüche und Forderungen die NIEMAND mit die teilt und was entscheidend ist Die ICH nicht mit dir teile. 

Ich hatte dich aufgefordert ebenso öffentlich das zurück zunehmen respektive zu betonen das du NICHT für alle Altheiden sprichst. dem bist du in keinsterweise nachgekommen. Nun darum wurdest du mein Feind, 

denn mit deinen dämlichen Ansprüchen beleidigst du wofür ich stehe. denn du hast beansprucht für mich zu sprechen. Darum sehe ich dich als Feind. 

Und mein "Bester" Ich behalte mir vor , sollten wir uns begegen deinen Anspruch des Alteidentums anzugehören auch praktisch zu prüfen. 

Es sei denn du erklärst öffentlich ... Achtung genauer Wortlaut.. "meine Erklärung vom..... (blabla) ändere ich dahingehend ab das der von mir erhoben Anspruch als Vertreter des Altheidentums zu sprechen nur auf die Altheiden zutrifft die meiner Interpretation folgen!" 

Achja und halte deine Frau zurück ihre schlechtversteckten Beleidigungsversuche sind allenfalls amüsant.

Letzter Satz bezieht sich auf eine Nebensächlichkeit 

Nachtrag II und hoffentlich Abschluss

G.v. N. wenn ich eine Religion letztendlich neu gründe (als meine persönliche Rekonstruktion) und ihr dann auch noch einen neuen Namen gebe ("Altheidentum"), um sie von irgendwelchen neoheidnischen Religionen zu unterscheiden, dann werde ich selbstverständlich für alle die diese Religion haben, auch sprechen. Zitat Ende, 

der Rest seiner Ausführungen ist unerheblich und irrelevantes, haarstreubendes Zeug.

Meine Abschlussantwort an ihn war wie folgt.

Andreas G. Wilsdorf Eine Antwort wie erwartet verwaschenes, gelogenes, erfundenes. Entscheident ist aber der Satz. Du hast eine Religion für dich erfunden, mehr wollte ich garnicht damit ist es gesagt du sprichst nur für dich allein und deine kleine Gruppe. alles was dannachkommt ist rumgemauchle und nicht von bedeutung, Allenfalls amüsant. Ich jedenfalls kann jetzt nachvollziehen warum du allerorts als Lachnummer bekannt bist. Eins noch mit auf den Weg. Wer sich dermaßen der Lävcherlichpreis gibt wird nicht beneidet, über den wird gelacht. die beschreibung des narren im Havamal müsste dir eigentlich allenthalben ein Spiegel sein. Aber ich vermute diese Ausführung ist eh für die Katz. und damit endet das Gespräch..ich hoffe für immer

Natürlich musst seine Frau noch eine klein amüsante Zänkerei nachschieben um die Peinlichkeiten Gezas noch zu toppen, Ich glaube die zwei passen gut zusammen, ich vermute sie ergänzen einander auf eine, ihnen wunderbare Weise und zur Belustigung vieler Anderer. 

Eines ist hoffe ich dem geneigten Leser klar geworden

Geza oder Arphad oder wie immer er mit bürgerlichem Namen nun auch immer heisst, ist selbsternannter Prister einer eigens erfundenen Religion und spricht nur für sich und die wenigen, sofern es diese gibt, die ihm nach folgen. Er mag sich als Erfinder eines obskuren Altheidentums sehen und sich selbst oberster Prister nennen.

Im deutschsprachigen Raum im Besonderen wie auch soweit mir bekannt im restlichen Raum wo es Anhänger des germanischren Heidentums ist er weder Relevant noch Weisungsbeugt noch gilt sein Wort mehr als ein Fliegenschiss in Glaubensfragen. Ob es sich um Altheidische Anhänger hält oder irgendeine neuheidnische Glaubensgruppe.  

Er, Geza, spricht allein für seine von ihm erfundene Religion.  

Zufällige Begriffsgleichungen  sind nicht mit einem heidnischen Verständnis ausserhalb seiner Gruppe in Einklang zu bringen.

Andreas G. Wilsdorf                             Hannover, den 5.10.2015 aktueller Zeitrechnung
 
 




 


Eigenerklärung
Ich solidarisiere mich mit dem unbestrittenen isländischen Goden Hilmar Örn Hilmarsson. Ich unterstütze ihn bezüglich der Berechtigung und Ausführung jedweder Zeremonie die er vor den Göttern zu den Göttern durchführt. Ob ich mit deren Inhalten konform gehe oder nicht ist dabei nicht von Bedeutung.
So wie Er, Hilmar Örn Hilmarsson sich nie in die meinen Einmischen würde oder sich darüber erheben würde. Das glaube ich, ohne ihn persönlich zu kennen, aufgrund seines Leumunds.
Andreas G. Wilsdorf, Hannover, den 04. August 2015
Die Übersetzungen wurden mit dem Google Übersetzungsprogramm gefertigt und sind möglicherweise fehlerhaft,
Eigenerklärung (english)
I solidarisiere me with the undoubted Icelandic Goden Hilmar Örn Hilmarsson. I support him with respect to the authorization and execution of any ceremony he performs to the gods before the gods. Whether I'm compliant with their content or not is not important.

Just as He, Hilmar Örn Hilmarsson never in that would mean mixing or would rise about. I believe without knowing him personally because of his repute.
Eigenerklärung (islands)
Ég solidarisiere mér með ótvíræðu Icelandic Goden Hilmar Örn Hilmarsson. Ég styð hann með tilliti til heimildar og framkvæmd hvers athöfn sem hann sinnir guðunum fyrir guði. Hvort ég er samhæft við efni þeirra eða ekki skiptir ekki máli.

Eins og hann, Hilmar Örn Hilmarsson aldrei í það myndi þýða að blanda eða myndi hækka um. Ég tel án þess að vita hann persónulega vegna orðstír hans.