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Samstag, 30. April 2011

Die Anderen

In unserer Zeit der Verfügbarkeit von Informationen unabhängig von Zeit und Ort und wenn man sowieso Interesse hat sich mit dem Anderen auseinander zu setzen und das dann auch tut, bildet sich natürlich auch eine Meinung, ein Urteil, eine Bewertung. Ich interessiere mich für die Anderen, für Christen, für Muslime, für Buddhisten, Hindi und andere Glauben. Nicht weil ich an dem meinen Glauben zweifle, oder ich damit nicht zufrieden wäre, oder sonst irgendwie meine das mich zu verändern suche. Nein, ich interessiere mich für den Glauben Anderer um zu sehen welche Gründe sie haben, was ihnen ihr Glaube bedeutet. Warum sie glauben was sie glauben. Auch was die Inhalte dieses Glaubens sind. Warum? Weil durch die Sichtweisen Anderer sich die eignen Sichtweisen erweitern können. Oder, simpel ausgedrückt – über den eignen Tellerrand schauen -


Die Anderen – Das Christentum
Das Christentum ist ja nicht nur der christliche Glaube des Einzelnen, sondern auch eine Religion. Und eine Religion hat natürlich auch eine Religionsgeschichte die wiederum nicht immer Identisch sein muss mit den Anforderungen und Inhalten des Glaubens.


Die christliche Religionsgeschichte ist, wie bekannt eine Geschichte von Gewalt, Sex, Folter und anderen exzessiven Machtdemonstrationen. Angefangen von der Missionierung durch das Schwert und die Kreuzzüge, über die Zeit der Hexenverbrennung und dem sogenannten 30- jährigen Krieg.

Ignoranz, Missbrauch, Unterdrückung sind feste Bestandteile dieser Religionsgeschichte. Insgesamt ist die christliche Religionsgeschichte bis in die Zeit der Aufklärung, mit wenigen Ausnahmen aus heutiger Erkenntnis durchweg negativer Art.

Aber ist die Religionsgeschichte einer Religion gleichbedeutend mit den Inhalten des Glaubens? Pauschal, sicher nicht. Geschichte wird von Menschen gemacht, Menschen die innerhalb einer bestimmten Organisation arbeiten und die Ziele dieser Organisation vertreten. Menschen aber sind Irrungen unterworfen, aber auch Emotionen und ihren eignen Vorstellungen von Gut und Böse von Richtig und Falsch.


Inhalte eines Glaubens aber werden von ihren Gründern, sofern vorhanden, weitgehend festgelegt. Das Heidentum hat im Allgemeinen keinen zeitlich begrenzten Gründer sondern seine Komplexität entstand aus den Erfahrungen einzelner Gläubiger über Jahrtausende.


Anders das Christentum. Hier gibt es eine direkte Bezugsperson Jesus, in vorderster Front dazu seine Apostel die Gefährten des Jesus von Nazareth. Sie sind die Begründer der Inhalte des Christentums. Ob diese Inhalte heute noch so wider gegeben sind wie sie ursprünglich waren steht nach dem Stand heutiger Forschungen und archäologischen Funden zumindest in Zweifel. Aber an irgendwas muss man sich ja halten um sich eine Meinung zu bilden. Und so halte ich mich an die Inhalte wie sie auf dem Konzil von Nicäa fest gelegt wurden. Denn diese galten als Grundlage der Inhalte mit welchen die Missionare ihren Weg gingen.

Als biblische Quelle nutze ich verschiedene Bibelübersetzungen Elberfelder, Luther, Menge, Schlachter so wie sie um 1980 allgemein üblich waren. Sonstige Quellen werde ich bei Bedarf benennen.


Der christliche Glaube stellt bestimmte Absolute Thesen/Bedingungen auf die ich mal mehr, mal weniger nach vollziehen kann. Etwas nach zu vollziehen bedeutet aber nicht diese Bedingung oder Sichtweise auch zu teilen. Es sind etliche Punkte in der christlichen Religion und im christlichen Glauben die heute einander widersprechen ausser das sie auch noch mit Wissenschaft und Forschung im direkten Konflikt stehen. Die Abweichung und Umdeutung einer absoluten These löst aber das Problem nicht sondern verdrängt oder verwässert es allenfalls ein wenig.

Absolute Thesen des Christentums –


Alle Menschen leben von Geburt an in der Sünde

Vergebung ist nur möglich durch Jesus Christus

Alle Sünden werden vergeben, außer die welche wider den heiligen Geist sind

Es ist im Prinzip egal welcher christlichen Gemeinschaft man angehört, solange eben die Absoluten Thesen des Christentums nicht gebeugt oder ignoriert werden.


Vorbehalte untereinander sind immer von den Menschen geschaffen und betreffen meist weniger entscheidende Punkte von Ablauffolgen Umsetzungen liturgischer Handhabungen. Obwohl die Betroffenen das meist wesentlich gravierender Ansehen. Nicht umsonst gab es soviele gewalttätige Auseinandersetzungen, Aggressionen und massive Gewalt auch unter den christlichen G0emeinschaften im Äußeren aber auch im Inneren. Siehe die Vielzahl christlicher Gemeinschaften die sich einander ihre Zurechnung leugnen. Obwohl nicht selten die Unterschiede nur Kleinigkeiten ausmachen.

Zwar gibt es auch welche die sich durch klare Aspekte des Glaubens unterscheiden, doch bei fast Eintausend verschiedenen christlichen Gemeinschaften allein in Deutschland sind die Unterscheidungen oft nur minimal. Vielleicht liegt es auch an der absolutistischen Glaubenshaltung das anders gestrickte Gemeinschaften schlicht und einfach verteufelt werden.


Das allein kann einen Menschen schon abstoßen, aber das ist m. E. nicht die Hauptsache warum Menschen dem Christentum den Rücken kehren. Vielmehr ist es ein wachsendes Zweifeln an der Einzigartigkeit des Christentums, an den Anspruch der Bibel als DAS WORT GOTTES.


Durch die Kenntnisse neu gefundener Evangelien, aber auch Erzählungen bisher nicht so sehr erforschter Völker und eben nicht röm. kath. Schriften hat sich das Bild von Jesus und seiner Bedeutung doch verändert. Aber eben auch die Wertigkeit der sog. Heiligen Schrift, die bis vor wenigen Jahrzehnten noch als das unfehlbare Wort Gottes galt. Inzwischen weiss man das Noah seine Sintflut vom Gilgamesch - Epos abgekupfert hat. Man weiss das eben etliches im Widerspruch zur realen Ereignissen steht. Und das selbst Daten ganz einfach zeitlich oder inhaltlich falsch wider gegeben wurden. Was eben bei einem Absoluten Wort Gottes prakt. Auszuschließen wäre.


Etliche Christen gehen trotz oder sogar trotzig weiter davon aus, dass die Bücher der sog. Heiligen Schrift das unverfälschte Wort Gottes ist was auch wortwörtlich so zu nehmen ist, es sei denn es ist darauf hingewiesen das es sich um ein Gleichnis oder ähnliches Metapher handelt. In dem Falle lassen auch diese einen gewissen aber immer noch recht engen Interpretationsspielraum zu. Mit solchen ist auch nicht wirklich ein Austausch möglich weil einfach die Sicht der Grundlagen zu verschieden ist.


Wird die Bibel als grundlegender Leitfaden gesehen in den der eigene Glaube integrierbar ist, dann lässt dies auch Irrtümer zu und was wichtiger ist, es sind Korrekturen möglich, denn kein Mensch ist ja, wirklich vollkommen. Steht übrigens auch in der Bibel.


Eine Beurteilung (Dies kann immer nur eine für sich selbst getroffene Beurteilung, Meinung, These, was auch immer, sein. Sie ist niemals für andere, selbst für ähnlich denkende übertragbar.) Eine solche Beurteilung habe ich vor vielen Jahren getroffen, die ich auch gelegentlich überprüfe, auch hier nur für mich. Diese Beurteilung setzt sich zusammen


Aus den Inhalten wie sie die Bibel verkündet


Die Selbstdarstellung christlicher Menschen


Die Selbstdarstellung unterschiedlicher christlicher Vereinigungen

Die Geschichte, die christlich geprägte Religionsgeschichte in der Weltgeschichte.

Die Inhalte sind in der Hauptsache die oben genannten Thesen die unterstützt aus verschiedenen Textstellen wenig Raum zur Interpretation lassen.


Alle Menschen sind Sünder – 1. Mose 3. 1 – 19 / Psalm 14. 1 – 3 / Römer 3. 9 – 20


Wenn man sich nun diesem Wortwörtlich anschließt, die Auslegung des Paulus also als Wort Gottes nimmt Dann sind alle Menschen vor Gott Sünder. Eine Interpretation die anders lautet wäre ja nicht zulässig. Wäre sie zulässig – aber dazu später mehr

Die zweite These lautet

Vergebung ist nur möglich durch Jesus Christus – Johannes 14. 6


Diese Bibelstelle lässt wirklich absolut keinen Spielraum für irgendeine Interpretation auch und im Besonderen, zum Bezug zur voran gegangenen These. Selbst bei der liberalmöglichsten Bemühung bleibt diese Textstelle allein für sich der ultimative Kasus Knacktus christlicher Fundamente. Und dies im Zusammenhang insbesondere mit Paulus wüsten Ansprüchen nicht mehr zu negieren.


Nehme ich allerdings die Bibeltexte nicht mehr als das ultimative Wort Gottes, sondern allenfalls als eine Inspiration einer Glaubensvorstellung und gestehe zu das dort auch sicher Fehler nieder gelegt sind. Dann verliert die These das nur Jesus der Weg zu dem einzig wahren Gott ist an Richtigkeit und Sinn. Denn dann gibt es viele Wege zu vielen Göttern oder keinen Weg zu garkeinem Gott. Letzteres wäre der Glaube der Atheisten. Das vorherige stellt jede Religion jeden Glauben auf eine Stufe, auf Augenhöhe zu jedem anderen Glauben. Dann wäre auch der missionsauftrag lediglich eine Nebensache deren Umsetzung wie sie aber geschehen ist eine Sünde wider allem Anderen für was der christliche Glaube zu stehen behauptet.


Weitere Stellen der Bibel respektive des NT


Matth. 10. 34 – 39


Ist es den nicht hat ein Zeichen von niederem Beweggrund wenn ein Lehrer, Prophet der sich der Retter vor der Sünde heißt sich selbst vor Vater und Mutter vor die Kinder setzt und den verdammt der seine Kinder mehr liebt als den Retter? Wo kann Rettung vor Sünde sein wenn ich den Retter mehr lieben soll als die meinen? Mit welchem Recht beansprucht Jesus die Vorwegnahme seiner Person vor den Meinen (Vater, Mutter, Kinder, Ehepartner?) Er der im selben Abschnitt sagt. Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen sondern das Schwert? Nun wer das Schwert bringt der fällt durch das Schwert.


Matth. 10. 5 – 15 und speziell 5+6

Die 12 Apostel hatten also eindeutige Anweisungen NICHT zu den Heiden zu gehen allein in den Städten Israels sollten sie ihr Werk verrichten.


Ja es wird sogar gesagt sie werden nicht fertig werden in Israel bis Jesus wieder käme. Wie verträgt sich das dann eigentlich mit…

Matth. 28. 16 – 20


Hier ändert sich der Missionsbefehl wieder und wird erweitert auf alle Völker. Widerruft also Jesus seine eignen Befehle? Denn zuvor sagte er ja das sie, die Jünger, ausschließlich zu den Städten Israels gehen sollen und keinesfalls zu den der Heiden.


Zusammenfassung
Nehme ich also den Jesus den die Bibel seit nahezu 2000 Jahren beschreibt und dessen von ihm beschriebenen Wesen und Selbstverständnis dann sage ich NEIN, nein danke denn meines Erachtens ist dieser beschriebene Jesus ein engstirniger egozentrischer sich selbst Verherrlichender Mensch mit niederen Beweggründen. Da ich aber glaube das dieser Jesus ein anderer war als das Bild das die Bibel wiedergibt halte ich Jesus für einen Rufer in der Wüste oder einen Juden der in Anbetracht römischer Herrschaft einen Ausweg suchte ohne militärischen Einsatz sein Volk zu befreien von römischer Knechtschaft und es zurück zu führen zu einem dem Volke Israels eignen Gottesverständnis mit möglicherweise neuen Herangehensweisen.


Alles andere Sohn Gottes, Retter von der Erbsünde einziger Weg für alle Menschen, das halte ich für Dichtung und Erfindung. Ebenso wie die Bibel nicht das Wort des einzigen Gottes ist sondern allenfalls inspirierter Leitfaden.
Doch wie erwähnt sind die obigen Erkenntnisse nur für mich geltend, man mag sie teilen oder nicht. Ich glaube mich in der Richtigkeit meiner Schlussfolgerungen.

Der Islam


Der Islam ist etwa 400 Jahre jünger als das Christentum und doch ist seine Entstehung im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Christentum zu sehen. Sein Begründer Mohammed wuchs auf in einem Umfeld vieler verschiedener heidnischer Religionen und Götter aber auch im Umfeld des jüdischen sowie auch des christlichen Glaubens mit all ihren Queroleinen gegen- und untereinander

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Ebenso wie ich die Bibel (AT und NT) als allenfalls inspirierter Leitfaden sehe, so sehe ich auch den Quran das Wort Gottes der Muslime als Menschenwerk an, mit dem Unterschied das die wesentlichen Inhalte von nur einem einzigen Mann, eben Mohammed festgelegt und da er des Schreibens nicht kundig seinen Gefährten verfasst wurden.

Auch hier findet sich der absolutistische Anspruch des alleinigen Besitzes der Wahrheit des Wortes Gottes respektive Allahs und Mohammed als letzter und abschließender Prophet.

Grundsätzlich greift hier für mich dieselbe Schlussfolgerung wie beim Christentum die auch mit einem Satz zusammenfassbar ist. –

Wer von sich behauptet im Besitz der einzig gültigen Wahrheit zu sein die für alle Menschen zu gelten habe. Wer das von sich behauptet ist des Zuhörens nicht Wert.

Denn keinem Menschen ist gegeben was selbst Götter nicht wissen. Alle Dinge Wahrheit von Anbeginn bis zum Ende allen Seins.

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Montag, 21. März 2011

Die Seele - was sie ist, woher sie kommt. wohin sie geht - Seelenwanderung

Die Seele ist ein Wort das in allen Religionen und vielen Philosophien auch weltlicher Prägung zu allen Zeiten immer wieder behandelt wird.
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Über keinen anderen Begriff des Menschseins wird mehr philosophiert, gestritten als über die Seele in allen ihr zugesprochenen Aspekten, in ihrer Bedeutung und in ihrer Wesenheit.
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Die Fragen lassen sich wie folgt formulieren.
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Was ist die Seele?

Woher kommt die Seele?
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Wozu braucht man eine Seele?
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Wohin geht die Seele?
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Was ist die Seele? –
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Jede Religion, jeder Glaube, jede Philosophie setzt andere Komponenten oder Schwerpunkte in der Definition der Seele.
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Im Christentum ist die Seele, von Gott eingehaucht, mit dem Körper ebenso wie mit dem Geist eine absolut bedingte Dreieinigkeit. Die Seele gibt dem Fleisch erst das Leben. Sie ist zwar an den Körper und seine Erfahrungen als Körper gebunden, sie fühlt was der Körper auch fühlt, aber sie kann auch nachdem körperlichen Ableben existieren. Sie stirbt nicht mit dem Körper. Man kann im Christentum die Auffassung vertreten, Das Gott Adam die Seele einhauchte und diese Seele zu Gott zurück kehrt um beurteilt zu werden.
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Die Seele sammelt also, nach Christlicher Lehre, die Essenz des körperlichen Lebens und Erlebens, des geistigen Lebens und Erlebens und des Seeleneigenen Erleben und einer, dem entsprechenden Handlungsverantwortung.
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Besonders aus dem AT lässt sich eine ausgeprägte Seele – Körperinteraktion erkennen. Man spricht auch von der Vitalseele. Eine genauere Definition ist nach zu lesen bei http://www.wikipedia.de/ oder eben im AT (Hesekiel 18.4, Sprüche 13.4, 3.Mose 17.14, 5. Mose 12,23)
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Im Christentum nimmt die Seelendefinition eine differenziertere Stelllung und Bedeutung ein. Es wird eine Trinität aufgezeigt von Körper – Geist – Seele. Das griechische Seelenverständnis hat hier anteilig aber doch deutlich Einzug gehalten. Eine genauere Definition ist nach zu lesen bei http://www.wikipedia.de/ oder eben im NT (Römer 2.9, 1.Petrus 2.11, Häbräer 4.12, Apg 4.32)
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Wenn man nun beide, die alttestamentarische und die neutestamentarische Varianten zusammen bringt ergibt sich daraus ein relativ einfaches Seelenverständnis. Sicher umfasst die folgende Definition aus AT und NT zusammen gestellt nicht alle kleineren Aspekte eines biblischen Seelenverständnis aber gibt sie doch eine grundsätzliche Definition.
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Die Erfahrungen des Körpers und des Verstandes spiegeln sich durch das Gewissen und das Wissen bewertet in der Seele wider.
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Im Islam Ist die Definition der Seele, erstaunlicher Weise, nicht allgemeingültig verifiziert. Verschiedene Islamgelehrte vertreten eine große Bandbreite an Auffassungen was denn Seele sei. Grundsätzlich aber gilt, was auch in der Bibel gilt. Die Seele ist von Gott / Allah.
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Ansonsten aber ist die Varianz über das Wesen der Seele weitgehend größer als im Christentum. Aber, es mutet auch an das die Seele im Islam keine vergleichbar hohe Bedeutung hat wie im Neutestamentlichen Christentum. Es ist wohl auch anhand der diversen Stellungnahmen islamischer Gelehrter tendenziell an zu nehmen das die Seele eine hohe Anbindung an den Körper hat in dem sie war. Die Seele wird im Islam dem Menschen der sie beherbergte deutlicher zugerechnet. Eine mögliche Seelenwanderung = Reinkarnation ist hier faktisch ausgeschlossen. Dies ist zwar meines Wissens nicht explizit im Quran oder den bekannten Hadithen ausgewiesen, Ist aber nahezu zweifelsfrei aus eben diesen Schriften zu deuten.
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Interessant ist das islamische Philosophen wie al-Kindi (gest. 873) oder später der Sufi Ibn Arabi (gest.1240) von einer Weltenseele (al-nafs al-kulliyya) aus der alle menschlichen Seelen geflossen, und später zurückkehrend aus gegangen sind. Wie sich das dann mit dem Paradies und Verdammnisprinzip assoziieren lässt ist allerdings nicht ganz nach vollziehbar.
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Das Prinzip einer Weltenseele begegnet uns aber in vielen Religionen und Philosophien bis hin zur Esoterik.
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Im Hinduistischen Weltbild. Hier treffen wir auf die höchste Varianz an Lehren, Auslegungen, Meinungen und Überzeugungen die Seele betreffend. Die Standpunkte sind so unterschiedlich und vielfältig das eine Grundsätzliche allen gemeinsame Idee dessen was Seele ist nicht zu treffen ist.
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Sie sind sogar, je nach Lehre, so gegensätzlich das sie einander ausschließen. Die Frage was denn die Seele ist, ist an eine ganz bestimmte Weltsicht, einen ganz bestimmte Glaubensauffassung innerhalb der Hinduistischen Glaubenswelt gebunden.
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Die radikalen Advaita vertreten dabei eine für westlich und nahöstliche Auffassung nicht mehr wirklich nach vollziehbare Theorie das die Individualseele mit all ihren Erlebnissen reine Illusion ist. Eine weitere Ausführung dieser abstrusen Glaubensvorstellung würde zu weit vom Thema und einem möglichen westlichen und nahöstlichen (Christentum – Islam – europäisch/heidnischem) Verständnis weg führen. Deswegen wird es hier auch nicht weiter berücksichtigt.
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Die andere Hinduistische Sicht geht auch von einer bestimmten Trinität aus. Sie spricht von drei Realitäten Gott – Materie – Seele. Die Seele ist hier das verbindende Glied zwischen einer göttlichen Realität und der rein materiellen Realität. Diese geht davon aus, wie auch die christliche und islamische das die Seele unsterblich ist. Nur hier eben das sie komplett unabhängig vom materiellen also vom Körper des Menschen agierend ist und mehrfach reinkarniert bis es ihr, der Seele, gelingt sich gänzlich von der Reinkarnation befreiend ins Nirwana zu gelangen.
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Es gibt im ostasiatischen, Indischen Subkontinent, China, Japan und diversen regionalen Glaubenswelten noch mancherlei Varianten dessen was Seele ist oder nicht ist oder, wie im Buddhismus überhaupt nicht existent ist. Aber ich will mich doch mehr auf die europäische Variantenvielfalt beziehen, nicht weil ich diese besser bewerte sondern für den europäischen Geist einfach verständlicher sind. Auch da ich überzeugt bin, dass er auch nicht schlechter oder falscher ist sollen mir die europäischen Varianten eben unter Einzug von Christentum und Islam die ja ein Teil der europäischen Gegenwart (bevorzugt im deutschsprachigen Raum) sind.
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Die Seele, in ihrer deutschen begrifflichen Herkunft aus dem alt-germanischen *saiwalö*und dem Begriff *saiwaz = See* ist nicht gesichert weil die mythologische Begründung doch regional sehr unzureichend bestätigt wird. Eher geht man allgemein davon aus, das lappische Wort savio für *saiwaz* eine Verbindung ist zum späteren Begriff Seele. Aber es geht ja nicht um linguistische Forschung und Spitzfindigkeiten sondern um das allgemeine Seelenverständnis. Im deutschen Sprachraum variierte das Seelenverständnis vor allem durch die Gesellschaftsform und ihren Werten.
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Während nach stark flächendeckender Ablösung des Heidentums durch das Christentum etwa ab dem 10. Jahrhundert die katholische Sichtweise über die Seele den Menschen doktrinär aufgezwungen wurde, kam es in spteren jahrunderten insbesondere in der Aufklärung zur Seelensicht der neoklassizistischen Moderne, mehr oder weniger irgendwo angesiedelt zwischen germanischem Heidentum und althellenistischer Sicht von Sokrates über Platon bis Diogenis.
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Heute richtet sich das Seelenverständnis wohl individuell nach Glaubens und Weltanschaulichen Grundlagen und das nicht nur im deutschsprachigen Raum sondern in der gesamten westlichen Welt. Allerdings hat diese Vielfalt bei einigen und nicht wenigen einen eher verwirrenden Effekt.
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Die Seele im germanischen Heidentum
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Bisher bin ich, nach meinem Wissen auf keine komplexere Vernetzung zwischen Körper – Geist – Seele gestoßen als im germanischen Heidentum Als hauptsächliche Quelle, des Wissens, diverser Nachschlagewerke Dritter, und auch teilweise eigner Inspirationen sprich Überlegungen diente mir hierzu Stilkamps Asatru – Seiten, Seelenvorstellung und folgende (zur zeit offline, zu erfahren aber über den Verein für germanisches Heidentum http://www.vfgh.de/)
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Ein mögliches Seelenbild ist nicht so zu isolieren wie im Christentum, Islam oder Hinduismus sondern ist wesentlich gebunden an den Menschen indem sie innewohnt. Auch ist im germanischen Heidentum nicht ein singuläres Erscheinungsbild der Seele zu fixieren sondern in grenzverschwimmendes Seelengebilde.
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Die Seele insgesamt kann man (theoretisch) in drei Bereiche unterteilen… alle drei Teile zusammen mit ihren Vernetzungen sind die Seele ohne ihre Vernetzung ist die Seele nichtmehr die Seele im gleichen Verständnis die Seele ist nicht die Summe ihrer Teile sondern die Vernetzung aller Teile untereinander und dem körperlichen, dem rein Materiellen geben der Seele ihren eigenen Charakter.
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Das liest sich etwas kompliziert, wohl differenziert aber eben auch kompliziert und das ist es auch wenn man Stillkamps Seiten nach liest dann schlüsselt sich das zwar auch noch etwas auf wirft aber auch neue Fragen auf.
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Zusammenfassend kann man es ausdrücken… So wie der Mensch mehr ist als die Summe seiner Teile ist auch die Seele mehr als die Summe ihrer Teile.
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Was also ist nun Seele?
Ein Fremdkörper der wie ein Parasit sich im materiellen Körper einnistet und sich von dessen Erfahrungen seinen Handlungen und Unterlassungen und nach dessen Vergehen seiner Wege zieht?
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Ist die Seele der eigentliche Mensch der die Körperlichkeit braucht um weiter zu kommen und schließlich im Nirwana, oder wenn ein System der Entlohnung vorlieg, je nach dem, im Paradies oder im Höllenfeuer der Ewigkeit sein Dasein findet?
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Ich glaube das die Seele ein Teil einer Trinität aus Körper – Seele – Geist ist das keins ohne das andere seinen festen gleichen bestand hat wie ohne die anderen Teile. Ich glaube das alle drei Teile für sich auch wieder unterteilt sind usw. Ich glaube das die Seele besteht aus einer Vitalseele dem Schicksalsteil der unveränderlich ist und dem Teil der das im Geist erarbeitete Wissen und Erfahrung einen Sinn gibt. Ich glaube nicht das allein aus verstand Weisheit entsteht sondern durch das verstandesmäßig erfasste Wissen und Erfahrung die Seele die Weisheit macht.
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Woher kommt die Seele?
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Wenn ich frage, woher die Seele kommt, dann setze ich ja voraus, es eine Seele gibt. Wer aber nun davon ausgeht das es eine Seele gibt der glaubt auch fast immer an die Existenz des göttlichen, in welcher Form auch immer. An eine Göttlichkeit glauben und eine Seele leugnen gibt es nur bei kleinen, unerheblichen Gruppierung wie der Advaita – Sekte.
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Wer also an die Existenz einer Seele glaubt, der glaubt auch im Regelfall an eine göttliche Existenz. Wenn man dann also die Existenz einer Seele sowie die Existenz des göttlichen voraussetzt und für sich geklärt hat was Seele ist. Dann ist die nächste sich daraus ergebende schon logisch und die Antwort beinahe auch.
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Auch ist diese Antwort im Allgemeinen einfach, im Besonderen tritt aber je nach Sicht dessen was Seele ist, auch eine komplexere Antwort zu Tage.
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Eine der einfachsten Antworten über die Herkunft der Seele liegt wohl im Christentum. Als in der Alttestamentarischen Schöpfung im Buch 1.Mose 1,26 – 30 oder 1.Mose2,7 niedergelegt ist das Gott dem Menschen seinen Odem einblies. Nach meinem Verständnis war damit gemeint alles was den Menschen aus alt- und neutestamentarischer Sicht über den gesamten Rest der Schöpfung erhebt. (Krone der Schöpfung) Ihm, dem Menschen als “Ebenbild“ Gottes herauslöst und die Schöpfung ihm unterstellt. “Mache dir die Erde untertan und alles was auf und in ihr ist.“ So jedenfalls redet die Bibel.
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Die mir, komplexeste, bekannte Definition der Seele so wie auch deren Herkunft finde ich auch wieder im germanischen Heidentum. Der Schöpfungsmythos wie ihn die Edda darstellt. Völuspa 17 -18 … Hier sind drei Götter die dem Menschen ihre Gaben zuteil werden lassen. Daraus lässt sich, wenn man will, auch eine Dreiteilige Seele begründen.
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Zusammenfassend kann man durchaus vertreten wo ein Glaube an die Existenz einer Seele ist, dort ist diese Seele zumindest unter göttlicher Beteiligung oder Initiative dem Menschen gegeben worden. Die Frage wohin die Seele geht variiert dann doch wieder.
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Wohin geht die Seele.

Ich will mich nicht wieder ausführlich mit den Antworten der verschiedenen Religionen vergleichend auseinander setzen wie in den anderen Fragen. Es soll genügen zu sagen das die Seelen, entsprechend des jeweiligen Glaubens, an ihren Ursprungsort zurückgehen und dort verweilen oder bei einem vorhandenen Entlohnungssystem eben ins Paradies, respektive in die Verdammnis gesandt werden. Oder eben das Nirwana erreichen was im weitesten Sinne auch einer Belohnung gleich kommt.
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In meiner Glaubensvorstellung, die ich ja schon in den anderen Fragen thematisch angeschnitten habe, ist die Seele etwas komplexer, eben dreigeteilt und erst im Zusammenhang und das Mehr als die Summe ihrer Teile, wodurch die Seele erst ihre Eigenständigkeit erhält.
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Wenn nun der Mensch (der materielle Körper stirbt, stirbt natürlich auch der Geist und die Vitalseele. Ein weiterer Teil der Seele ist die *Exkursionsseele* Dieser Teil der Seele, so glaube ich, ist der Teil der mit dem göttlichen in Verbindung tritt. Oder natürlich auch mit dem Dämonischen, so man daran glaubt. Ich weigere mich, mich hier dahin gehend fest zu legen womit die Seele in Verbindung tritt. Das einzige was ich diesbezüglich für mich festlege ist das ich mit diesem Teil der Seele mit den Göttern denen ich opfere in Verbindung treten kann, natürlich auch nur wenn die Götter es zulassen. Der Magier, die Hexe, in der Meditation immer ist es dieser Teil der Seele die reagiert und agiert. Im Prinzip ist jedes Gebet eine Aktivierung dieses Teils der Seele. Unerheblich ob nun Christ, Moslem, Hindu, Buddhist oder Heide. Der dritte Teil der Seele ist die Verstandes- oder auch Geistseele des Menschen sie ist die Verbindung zwischen der Vital- und der Exkursionsseele sie macht aus der Logik des Geistes und der Erfahrung des Körpers aus Erleben und Wissen die Weisheit.
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Die dreigeteilte Seele ist nie einheitlich gestaltet, denn auch das persönliche Schicksal das, was der Mensch nicht zu ändern vermag (übrigens das Schicksal ist auch dreigeteilt aber dazu ein andermal) spielt da eine maßgebliche Rolle. Die Gewichtung der Seelenteile beim Individuum bestimmt auch seinen Werdegang Eine starke Vitalseele ist m.E. wichtig für Menschen die schwere körperliche Arbeit verrichten oder früher für heldenhafte Krieger ebenso. Während die Geistseele eher bei den Denkern von Philosophen bis zum Anführer eher eine stärkere Ausprägung hat. Und eben Priester Hexen, Magier, spirituell ausgerichtete Menschen eher eine gestärkte Exkursionsseele haben. Ja ich glaube sogar das Talente des Menschen ihre Grundlagen auch in der, wie soll ich es sagen, Seelenkoordination haben. Aus meiner Lebenserfahrung ergibt sich eigentlich vor allem eine Erkenntnis, alle Dinge haben immer wieder einzelne Bereiche die mit den einzelnen Bereichen anderer Dinge zusammenhängen. So wie die Natur ein geschlossenes Ökosystem ist in dem alle Teile irgendwo sich verbindend zusammen wirken. So wirken auch Körper Verstand und Seele zusammen und als Einzelbereiche und im großen Ganzen das dann den Menschen ausmacht.
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Insgesamt bin ich der Auffassung das der Mensch ohne Seele nicht lebensfähig ist. Ob nun Tiere auch eine Seele haben oder etwas Vergleichbares oder ob sie ohne Seele lebensfähig sind? Keine Ahnung, das ist auch nicht mein Thema. Ich glaube die Seele macht den Menschen zum Menschen im guten wie im schlechten. Daß aber der Mensch über der Schöpfung steht das lehne ich dennoch ab. Eine Besonderheit entspricht noch lange nicht einer Göttlichkeit.
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Seelenwanderung.
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Die Seelenwanderung ist hauptsächlich im südostasiatischen Raum, Indien zum Beispiel, wesentlicher Teil der Glaubenswelt. Der Hinduismus und der Buddhismus haben diese Grundlage obwohl sie ein doch unterschiedliches Seelenverständnis haben. In Europa hängt der Glaube einer Seelenwanderung oft mit Esoterik und deren Irritationen zusammen.
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Ziel der Seelenwanderung ist ja, mehr oder weniger soweit zu lernen das die Seele es schafft ins Nirwana ein zu ziehen und den ewigen Frieden zu erringen. Wie immer das auch erreicht werden soll. Der Weg dahin wird oft sehr unterschiedlich beschrieben, die Bedingungen recht unterschiedlich besetzt.
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Auch im Islam gibt es eine Gruppierung die Sufi die eine Seelenwanderung propagieren.
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„Ich starb als Mineral und wurde Pflanze,
Ich starb als Pflanze und wurde Tier,
Ich starb als Tier und wurde Mensch.
Warum soll ich mich fürchten?
Wann wurd ich weniger durch einen Tod?
Noch einmal werd ich sterben als ein Mensch,
Nur um dann aufzusteigen mit der Engel Segen.
Doch auch vom Engelsdasein muss ich weitergehen …“
.(Auszug aus dem Mathnawi von Rumi).
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Danach lässt sich davon ausgehen das die Seelenwanderung auch im Islam Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen ist. Die Sufis selbst werden aber gerade von den Traditionalisten des Islam, unter anderem den Salafisten , generell als Muslime abgelehnt.
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In Europa geht die Thematik der Seelenwanderung sehr einher mit diversen Rückführungsaktivitäten, der Nirwana-Aspekt spielt da eher keine Rolle. Wie bereits erwähnt ist dies hauptsächlich im esoterischen Bereich, insbesondere dem finanziellen Aspekt ein großes Thema. Es gibt aber unter den freien nicht konfessionsgebundenen Christen einige die eine Seelenwanderung nicht ausschließen, dies für möglich halten oder sogar daran glauben, davon überzeugt sind.

In der traditionellen Kirche evangelische oder katholischen Landeskirche ist die Seelenwanderung oder auch Reinkarnation genannt eher kein Thema bzw. eine Grundlage des christlichen Glaubens dasselbe gilt für die meisten Freikirchlich organisierten Gemeinden und erst Recht für die sog. Hardcore-Christen.
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Ich selbst halte die Reinkarnationslehre in welchem Glaubenskonstrukt auch immer für mehr oder weniger unsinnig. In meinem Seelenverständnis und Sicht der individuellen Bindung an den Einen Menschen als Einzigartigkeit ist dafür keinerlei Raum. Denn die Einzigartigkeit des Individuums in der materiellen Welt bedingt auch seine Einzigartigkeit im Geiste (Verstand, Denken, Meinen) und auch seine Einzigartigkeit der Seele und des Schicksals.

Die Seele als Teil des Menschen ist ebenso einzigartig wie der Mensch selbst. Sie mag ein gegensätzliches Spiegelbild haben oder auch einen Seelenverwandten besitzen. Aber sie ist Einzigartig und dies Einzigartigkeit ginge verloren durch viele materielle Durchläufe.
so als kleiner amüsanter Abschluss ... --->YouTube - Wie definiert ein Soldat Seele? <--
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Freitag, 4. März 2011

Den jungen gehört die Welt - Den Alten die Weisheit

Das Interesse an der Welt oder was mich damals, als ich jung, was mich heute wo ich älter bin bewegt.
Ein weiser Mann sagte einmal:

Den Jungen gehört die Welt – Den Alten die Weisheit

Das ist sicher nicht die Regel, das ist auch keine Feststellung des Zustands unseres Weltgefüges aber es ist ein Ziel, ein Ziel das ich für erstrebenswert erachte. Ein Ziel der ein Weg ist. Ein Weg den zu beschreiten wir leider nicht in Erwägung ziehen. Denn es ist, und das glaube ich ein guter Weg, einer von vielen der die Welt ein Stück besser machen würde.

Als ich ein junger Mann war, da war ich unsterblich, unbesiegbar und die Welt war mein Spielplatz. Das klingt pathetisch und ist natürlich metaphorisch zu verstehen. Jedoch wenn du jung bist, deine Zukunft ungewiss, dann glaubst du daran. Denn je älter du wirst, je stabiler deine Bahnen, je “sicherer“ deine Umfelder … um ebenso klarer wird deine Zukunft.

Damit ist nicht gemeint, Dinge die der Mensch nicht zu bestimmen vermag, ob und wann du stirbst, ob du ein, zwei, oder dreimal heiratest oder ob du besoffen ein Kind überfährst oder eben doch unfallfrei nach Hause kommst. Nein, dein Schicksal kannst du nicht ändern. Was du aber ändern oder besser, was du beeinflussen kannst, sind die Variablen deines Schicksals und somit die Variablen deiner Zukunft. Aber das ist ein anderes Thema.

Wenn du jung bist, interessieren dich diese Dinge nicht. Nein, du kostest das Leben aus in seiner vollen Süsse. Du probierst dich aus, suchst deine Herausforderungen und baust dir deine Welt wie sie dir gefällt. (frei nach Pipi Langstrumpf) In welchem Rahmen, das wird bestimmt von deinen Möglichkeiten, von deinem Umfeld und den vorhandenen Gegebenheiten.
Und genau hier liegt Problem.

Wer macht die Welt?
Sind es die 20-jährigen? Nein das wäre auch wahrscheinlich fatal, sie lernen ja erst.

Sind es die 30-jährigen? Nein, sie sind die Hauptbefehlsempfänger, die Ausführenden.

Sind es die 40-jährigen? Nein sie haben zu tun die 20jährigen auszubilden.
Sind es die 50-jährigen? Manchmal doch meistens sind es die delegieren was von oben kommt.

Es sind die Alten die die Welt machen die über 60-jährigen, statt den Jungen zu raten, ihnen mit ihrem Wissen zu dienen beanspruchen sie allein zu bestimmen was das Schicksal der Welt ist. Sie interessieren sich nicht für die Zukunft, ihr Zukunft ist überschaubar sie planen allenfalls für die nächsten 10 – 20 Jahre was in 40 Jahren ist? Das spielt nicht wirklich eine Rolle.

Was wäre denn wenn ein Tausch stattfinden würde? Die 60jährigen beraten, die 50-jährigen bilden aus die 40jährigen bewegen die Welt. Na gut für die 30 und 20-jährigen ändert sich nicht viel.

Ich glaube, ich weis es nicht sicher, aber ich glaube das würde die Welt besser machen. Sicher nicht perfekt, aber ein bisschen besser das glaube ich schon.

Vergleichsstudie – Die Anhänger einer Religion im Verhältnis miteinander zu den Anhängern anderer Religionen.


Was will einer der einer bestimmten Religion anhängt? Will er dasselbe wie jeder andere? Will er mehr oder weniger als Anhänger anderer Religionen. Und ist wer nichts will ein Atheist?

Jeder Mensch, ausnahmslos jeder, der einer Religion anhängt (sich bewusst für diese entschied) tat dies aus einem bestimmten Grund. Man kann nun, durchaus belegbar ausweisen, dies sei aus diesem und jenem Grund geschehen. Die Bandbreite dieser Gründe ist so vielfältig wie es Menschen gibt. Mal durch ein Ereignis der Freude, mal durch ein Geschehnis der Trauer oder des Entsetzens. Durch eine Begebenheit in der Familie oder auch ein nationales oder internationales Vorkommen, Oder, sogar ein für andere völlig unerhebliches eignes Erleben und Erfahren.

Aber, ist das wirklich der Grund? Sind diese jeweiligen Ereignisse wirklich die Ursache das ein Mensch zu seinem Glauben zu seiner Religion kommt? Ist das jeweilige Ereignis nicht nur ein Auslöser der das Paket aus Sehnsucht, Information, Erleben zur Entscheidung brachte die seit langer Zeit sich abzeichnete?

Denn wenn ich die Sache umdrehe

Wie kommt es das ein Mensch seinen Glauben, seine Religion verlässt? Das geschieht wohl nicht aufgrund eines plötzlichen Ereignisses sondern da gärte zuvor was. Da waren Zweifel, Fragen, Unglaube, Unsicherheit, was auch immer, eben Dinge die letztendlich Zweifel gebaren an der Religion. Dann kam es zu einem Ereignis das einen Auslöser verursachte und der bisher wenn auch mit Zweifel behaftete Gläubige veranlasste seinem Glauben den Rücken zu kehren. Sowas geschieht eben nicht auf der Grundlage eines Ereignisses (extreme Ereignisse vielleicht mal ausgenommen) sondern ist ein Entwicklungsprozess das dann eben oft, sicher nicht immer, aber eben oft in einem Ereignis seinen Auslöser findet.

Somit liegt nun die Vermutung nahe das es eben bei der Glaubensfindung, der Hinwendung zu einer Religion ganz ähnlich ist. Es ist recht selten, nicht ausgeschlossen, aber sehr selten das ein Mensch das erste mal sich mit einer Religion beschäftigend, am selben Tag diesen Glauben, diese Religion auch sofort annimmt.

Wenn nun in der Mehrheit die Glaubensfindung ein Prozess ist, eine Entwicklung die sich aufbaut, aufbaut auf Information, auf Erleben, auf Erfahren Kommunikation usw. usw. Dann stellt sich die Frage was ist die Ursache der Auslöser dieser Suche?
Ein plötzlicher Auslöser zum religiösen Beitritt hatte ich ja schon als Möglichkeit, wenn auch seltene Möglichkeit bearbeitet. Doch wie ist das nun bei der Mehrheit? Wie kommt es zu einer Suche. Sicher nicht durch ein einmaliges Missionsgespräch, das ist sogar so selten das es nicht mal wirklich erwähnenswert ist.
Meist steht hinter allen Fragen, hinter allen Bemühungen, hinter Allem Für und Wider eine Sehnsucht, eine Frage. Es ist fast immer dieselbe Frage. Diese Frage wird sicher unterschiedlich formuliert von dramatisch bis lapidar, aber es ist immer dieselbe Frage, die sich fast jeder Mensch irgendwann einmal stellt sofern er überhaupt Sehnsüchte empfindet.

Ist denn da sonst Nichts?

Diese so formulierte Frage beinhaltet viele Detailfragen unterschiedlicher Formulierungen und Gewichtungen.

Gibt es ein Leben nach dem Tode?

Was ist der Sinn des Lebens?

Was will Gott von mir?

Gibt es Gott / Götter?

Woher komme ich? – warum bin ich? – wohin gehe ich?

Dies alles findet sich in der Frage:

Ist denn da sonst nichts?

Diese Formulierung ist nicht deswegen so gewählt weil sie sich genauso in meinem Kopfe formulierte sondern weil ich der Ansicht bin, daß diese Formulierung verschiedene Formulierungen und Gewichtungen beinhaltet und dies eben alle Fragen auf den Punkt bringt.

Ganz hart und minimalistisch formuliert ist also reines Eigeninteresse Ursache eines Glaubensentscheids eines Religionswechsel oder das Verlassen einer Religion, eines Glaubens.

Ist das Ok?

Ja, natürlich ist das in Ordnung. Die Frage nach dem „Ist denn da sonst Nichts?“ Ist immer eine persönlich Frage. Ich kann diese Frage nicht für, wegen, oder sogar gegen andere stellen. Allein meine Bedürfnisse sind Ursache der Frage, meine Suche nach dem göttlichen in welcher Form auch immer.

Daraus ergibt sich natürlich und meines Erachtens Zweifels ohne, Glaube ist – deine persönliche Beziehung zu dem was du Gott heißt.

Aus unter anderem diesem Denken fragt der Heide nicht welcher Religion man angehöre sondern, welchen Göttern opferst du?

Verstehen kann und auch will diese Frage nicht jeder. Während die richtige, korrekte Antwort eines Christen lauten müsste, dem dreieinigen Gott der Bibel durch Jesus Christus, die Antwort des Muslimen lauten müsste Allah dem einzigen Gott dem Nichts und Niemand anderes beigesellt werden darf. Nein, statt, dessen kommt von diesen Menschen. Ich opfere keinen Göttern… - mit vielen Nachsätzen die gar nicht erfragt waren und den Heiden erstmal überhaupt nicht interessieren. Im umgekehrten Fall. Fragt z.B. der Christ oder der Muslime, glaubst du an Gott?

Eine seltsam anmutende Frage. Wie soll man diese Frage beantworten? Denn mehrere Antworten sind ebenso richtig wie falsch und erzeugen völlige Fehlinformation beim christlichen oder muslemischen Fragesteller.

Die Antwort: “JA“ entspräche der Fragestellung denn der heidnische Mensch glaubt ja an Gott, da, aus der Sicht des Heiden, nicht nach einem bestimmten Gott gefragt wurde sondern allgemein ist ein Ja auch in der Einzahl korrekt. Bei dem christlichen Frager jedoch kommt als Antwort tatsächlich an. Ja ich glaube an Gott, dem einzigen Gott wie eben in der Bibel die Rede von ihm ist. Wobei er, der Heide, eben nicht diese Gott meinte sondern andere Götter. Dabei kann ein Heide ohne Problem auch diesen Bibelgott gelten lassen. Nur das er ihm nicht die von seinen Anhängern zugerechneten Eigenschaften (Vollkommenheit, Ewigkeit Allmacht zubilligt.

Und hier liegt der Hauptunterschied Ob ich eben glaube mein Glaube an meinem Gott ist der einzig wahre und mögliche Glaube, und in der Steigerung die einzig wahre Religion einem allmächtigen unfehlbaren Gott dienend. Oder ob ich glaube, daß die Götter fehlbar sind.

Es liegt schon eine gewisse Arroganz darin zu fragen, ob man an Gott glaube, und dabei davon aus zu gehen das der befragte das gleiche Gottesverständnis hat wie man selbst. Dabei ist die Ursache nicht mal ein Unverständnis des Fragers sondern es liegt in seiner Religion begründet in dem ihr eigenen Absolutheitsanspruch. Der eben jeden anderen Glauben grundsätzlich als entweder dummes Zeug oder sogar als teuflisch ablehnt. Die Ursache liegt eigentlich im Gottesverständnis.

Der Christ wie auch der Moslem hat im Allgemeinen ein gleichartiges Gottesverständnis. Dieses schließt grundsätzlich die Möglichkeit anderer Götter aus, und wenn dann in einem weit untergeordneten Verhältnis mit den Fähigkeiten von Engeln, Dämonen, Djinn.

Der Anhänger polytheistischer Religionen setzt keine Wertungen innerhalb der Götter die für alle zu gelten hat. Sondern er setzt wenn dann ein persönliche nur für ihn geltende, einfach ausgedrückt er opfert den Göttern im Allgemeinen wie auch nach Zuständigkeit und persönlicher Favorisierung.

Samstag, 26. Februar 2011

Schnell ran an den Tisch der Religion die zweite

Toleranz und Akzeptanz – Runder Tisch der Religionen – Oder – Miteinander statt Gegeneinander der Religionen.
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Wenn man sich so die verschiedenen Aktivitäten, Initiativen auf allen Ebenen und die Nutzung und zur Hilfename aller Medien so betrachtet könnte man tatsächlich vermuten es gibt einen allgemeinen Willen auf allen Ebenen eines religiösen Konsens. Tatsächlich ist dem jedoch nicht so, war dem nicht so und wird es auch nie tatsächlich dazu kommen.
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Warum ist das so?
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Es ist erst mal wichtig die Grundlagen zu klären. Und bereits hier ist zu erkennen das es allenfalls um einen Konsens der Konfessionen geht jedoch, so gut wie gar nicht aber um einen Konsens der Religionen.
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Worauf begründet sich das Christentum? – Auf die Lehren und die Person Yeshuda ben Josef. Dessen Lehren, sein Ursprung aber auf dem Judentum.
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Der Islam begründet sich auf Mohamed ihrem Propheten aus der arabischen Welt um Mekka und Medina. Mohameds Konzept des Islam beruht aber auf denselben Gott Yeshudas und der Juden. Dem Gott Abrahams Moses und der 12 Stämme. Auf mögliche heidnisch regionale Einflüsse zwischen Babylon, Mekka, Memphis und Luxor, Kanaan und andere Regionen ist hier nicht der Platz und hat in dieser Thematik auch keine Bedeutung.
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Islam, Christentum, Judentum haben also einen gemeinsamen Gott, alle drei beanspruchen für sich diesen Gott ob nun über einen Propheten, einen Erlöser oder eben ihre Gesetze aund Anspruch des Auserwählten Volkes. Im Grunde ist es also ein Konfessionsstreit um die richtige Auslegung oder wie der Moslem sagt um die Rechtleitung. Darum also wer denn diesem Gott, den alle drei für sich beanspruchen am wahrhaftesten folgt.
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Sind je Heiden in christlichen oder muslimischen Staaten eingefallen um dort ihre Religion zu verbreiten? Mal durch Mission oder durch Gewalt?
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Sind je Buddhisten in christlichen oder muslimischen Staaten eingefallen mit eben dieser Absicht?
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Sind je die Anhänger einer Religion die sich NICHT auf diesen Gott beriefen aus missionarischen Gründen irgendwo eingefallen?
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Nein, wenn es mit Heidenvölkern kriege gab ob nun untereinander oder gegen christliche oder muslimische Staaten dann waren es profane materielle Gründe.
Krieg ist natürlich nie erstrebenswert, auch in noch archaischen Zeiten in denen Heldentum, Kriegskunst und die Anzahl getöteter Gegner noch als hehre Ziele galten war ein Krieg genauso erschreckend und gefürchtet wie heute auch. Jedoch sind eben hier immer materielle Gründe oder die Frage von Ehre Rache ursache von Kriegen gewesen.
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Eindeutig religiös orientierte Kriege kamen erst nach dem Gründung des Christentums in die Welt.
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Sei es die teilweise extreme Heidenmissionierung durch die vatikanischen Vertreter, oder die Begleiterscheinungen der überkontinentaler Eroberungen katholischer Königshäuser, oder die Kreuzzüge im sogenannten heiligen Land oder eben der fast dreißig Jahre andauernde Krieg in Deutschland und den Grenzländern.
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Der Dialog geht also, mit nicht erwähnenswerten Ausnahmen, nur zwischen absolutistischen Religionsgemeinschaften die alle denselben Gott anbeten und um ihren Konsens. Wem nützt nun ein möglicher Konsens dieser Gruppen? Den Menschen? Zu einem gemeinschaftlichen friedlichen Leben mit besserem Verständnis der Religion des Anderen?
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Blödsinn!
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Der Mensch auf der Straße, in seinem Mietshaus, in seiner Stammkneipe, bei seinem Sportverein in seiner Arbeitsstelle löst seine gesellschaftlichen Probleme ganz pragmatisch. Er setzt sich wenn er eine Lösung will und sucht mit dem anderen auseinander das geht nicht immer und überall gewaltfrei aber irgendwann sucht man das gespräch oder es zwingt sich irgendwann auf. Weil eben ein gegeneinander auf Dauer zu viele ressourcen verbraucht und die eigne Wohlfühligkeit stärker einschränkt als der Dialog. Er brauch dazu weder einen Papst einen Bischof einen Iman oder Gelehrten. Und wenn dann allenfalls als Informationsquelle eigner Standpunkte.
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Wenn also die „Großkopferten“ die Führer, hohen Amtsträger sich zusammen setzen um einen Dialog zu kreieren, um achso gutmenschlichen Willen zu demonstrieren, dann geht es nicht um den Menschen und seine Nöte sondern darum sich Pfründe zu teilen gebiete ab zu steken und kompetenzen zu klären. Es geht darum wer wo was bestimmt. Bestimmung und kontrolle hat über denen die ihnen vertrauen. So ist das in Politik und Religion und nichts anderes.
Ein Dialog der Religionen wenn Alle wirklich Alle Religionsgemeinschaften an einem solchen Dialog gleichberechtigt beteiligt wären. Da ist nur ein Problem…. Heiden, Buddhisten, Hindis, Aleviten und was weis ich noch haben keine gravierenden Probleme weder mit dem muslimischen Nachbarn aus Ägypten, noch dem aus Libyen, auch nicht mit dem streng katholischen Spanier oder der chtistlich-evangelischen Familie Müller, Maier, Schulze.
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Aber diese alle haben oft Problem untereinander. Tja ich denke das soollte zu denken geben.
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Der Spruch aber von Dialog der Religionen den gerade die Führer der jeweiligen Gruppen so gern propagieren ist nichts als Augenwischerei.

Dienstag, 1. Februar 2011

Endzeitsehnsucht

Der ominöse Zeitpunkt, das meistbesprochene Datum seit dem 11. September, jenem Tag an dem die Twintowers durch die Passagierflugzeuge in einem zivilen Terrorakt nieder gingen ist das Ende des Mayakalenders am 21.12. 2012 dem Tag der Wintersonnenwende.

Die deftigste, extremste Erwartung einiger, relativ weniger ist, dass an diesem Tag die Welt untergeht.
Das stuft sich dann weiter ab.....

Einige glauben dies ist der Beginn des Weltuntergangs der sich dann je, nach Überzeugung, religiösen Einfluss, Resten von Logik, zwischen einer Woche und 7 Jahren hin zieht.

Und einiger andere glauben es passiert gar nichts... der Kalender der Maya hört einfach nur auf weil er eben so von den Altvorderen der Mayas so konstruiert war.

Eines ist aber gewiss der Mensch der Neuzeit (der letzten 2000 Jahre) ist von einer mit den Generationen steigenden Endzeitsehnsucht regelrecht befallen.

Ursache:
Da wir ja unzweifelhaft wissen das alles was so geschieht auf der Welt alle Folgen eine oder mehrere Ursachen hat, ist es als Fakt an zu sehen das auch diese Endzeitsehnsucht eine oder mehrere Ursachen haben muss.

In allen Kulturen, in allen Religionen, in allen Zeiten, mehrheitlich als bewiesen anzunehmen gab es Offenbahrungen, Gesichter, Orakel, Weissagungen, Prophetien, unterschiedlich erlangte Erkenntnisse die aber drei Dinge in ihrer endgültigen Erkenntnis gemeinsam haben. Zu jeder Zeit, an jedem Ort, dasselbe Ding.

1. Die Welt hat einen Anfang = Alles was ist in der Welt hat einen Anfang

2. Die Welt hat Veränderungen = Alles was ist in der Welt verändert sich

3. Die Welt hat ein Ende = Alles was ist in der Welt findet ein Ende

4. und daraus einen neuen Anfang

Diese Erkenntnis hat sich in ihrem Wesen in den letzten 10.000 Jahren nicht verändert. Und so hat auch jede Religion ihr Amagedon, ihren Weltuntergang, ihr Ragnaroek oder wie immer, welcher name auch immer dafür verwandt wird.
Eine Besonderheit prägt allerdings die Neutestamentliche Offenbahrung des Johannes wo es darum geht das alles Leben von der Erde unumstößlich getilgt wird und faktisch nur die verstorbenen, und nun wieder erweckten sowie die vor den Untergang entrückten auf der Neuen Erde leben. Es gibt also keinen wirklichen Neubeginn sondern ein verändertes fortführen des Alten.

Nun ist es unwahrscheinlich das von allen Prophetien der letzten 10.000 Jahren aus allen Kulturen der Welt ausgerechnet die eines kleinen vorderasiatischen Volkes die letzte aller Wahrheiten ist. Für den der dem Glauben schenkt gut aber das ist nicht die Frage.

Die Frage ist wer waren die Menschen die diese Untergangsoffenbahrungen verbalisierten respektive zu Papier, Holz, Stein, brachten?

Diese waren unterschiedlich unter ihnen befanden sich einfache Menschen da waren Hirten Bauern aber auch Handwerker ebenso Akademiker wie Ärzte Astronomen, ebenso wie Priester und auch Heerführer und Könige und solche die wir heute wohl als Orginale bezeichnen würden.

Alle diese über Jahrtausende von vielen Völkern gesammelten Erkenntnisse passen auch an mehreren Punkten zusammen, ergänzen sich und auch als ein Komplex betrachtet mit verschiedenen Sichtweisen und bestätigen im Ergebnis die oben genannten Punkte 1 – 4!
Es ist dem Menschen nicht gegeben das Ende der Welt zu kennen, nicht das wann, nicht das wie, und nicht das warum. Und das ist gut so. Man stelle sich vor wir wüssten mit Sicherheit am 21.12. 2012 geht die Welt tatsächlich unter.
Was würde passieren?
Ich denke die Menschen würden in drei Gruppen zerfallen die dann wieder diverse Extreme ausleben,
Die eine Gruppe würde anfangen exzessiv zu leben. Und nach und nach alle Hemmungen ablegen
Die zweite Gruppe würde anfangen religiöse Übungen zu leisten, Gebete und was auch immer ableisten

Die dritte Gruppe würde bis fast zuletzt einfach weitgehend so weitermachen
Und dann so die letzten drei Monate würde die Selbstmordrate ins unermessliche steigen. Kurzum ein unrühmliches Ende. Es ist gut das der Mensch nicht weis welches Ende wann der Menschheit beschieden sein könnte.

Die Diskussion darum allerdings ist für den witzig der nicht glaubt das am 2012 die Welt untergeht und der einfach davon ausgeht das dies zu seinen Lebzeiten wahrscheinlich nicht passiert.

Mein Glaube beinhaltet eine Art des Weltuntergang und auch einge entsprechende Vorboten. Doch in meinem Pantheon entsteht das Neue aus dem Alten und meine Essenz wird der Mutterboden des Neuen und diese Zuversicht nimmt mir jede Angst. Ein ewiges leben das würde mir allerdings tatsächlich Angst machen selbst ein sog, paradisisches.

Samstag, 22. Januar 2011

Schnell ran an den Tisch der Religion

Kommentar - Schnell ran an den Tisch der Religion - Pinneberg - Region - Hamburger Abendblatt

Dazu bekennen wir uns in Deutschland, und dazu sollten sich alle bekennen, die in unserer Demokratie leben.

So fängt der Artikel an... dann setze er seine Phrasendrescherei in "Gutmenschenart" fort.

Und es sind Phrasen, denn die Realität ist eine andere.

Tatsache ist eben, das es nicht so ist, das jeder seine Religion frei ausüben kann das ist eine Lüge oder bessenfalls ein völlige Fehleinschätzung und ich meine nicht in irgendwlchen fernen und angeblich politisch rückständigen Systemen sondern hier bei uns in Deutschland.

Das Grundgesetz suggeriert zwar in Artikel vier Absatz zwo, das dies der Fall wäre, jedoch steht eben am Ende des dritten Absatz "Näheres regelt ein Bundesgesetz" und das hebt all zu oft die Grundrechte auf oder schränkt diese zumindest stark ein.

Fakt ist. Du kannst deine Religion ausüben - solange - solange du anderen nicht auf den zeiger gehst. Das bedeutet in der Praxis eben ist die Gruppe die sich beeinträchtigt fühlt stark genug kannste deine Religions ausübung vergessen und das gilt nicht nur in Deutschland sondern ebenso in alle Welt der sog hochzivilisierten Demokratien.

Denn wann immer die Religion tatsächlich umgesetzt wird. Und ich rede hier NICHT vom töten Andersgläubiger das sind eh Randerscheinungen, sondern von profanen Dingen.

In vielen, insbesondere den beiden großen Buchreligionen Christentum und Islam sowie im Judentum das ja der Ursprung der Vorgenannten ist, aber auch in anderen Hindi - Religion und auch einigen heidnischen gibt es religös-orientierte Vorschriften Ge- und Verbote für das alltägliche Leben. Und wehe, wehe hier wird irgend ein Bundesgesetzt angekratzt. Dann ist aber was los. Zum einen sind das dann alles sofort Extremisten und Radikale oder Terrorverdächtige.

Die Amish (eine christlich-strenggläubige Glaubensgemeinschaft) lebten und leben noch heute in nahezu autarken bäulich orientierten Gemeinschaften, diese halten zwar durch geschäftliche Aktivität Kontakt zur "Aussenwelt" sind aber sonst bisher (zur Zeit findet da ein Umbruch statt.) eine für sich nach aussen autarke Gesellschaft. Beginnend mit den dreißiger Jahren begann man sie zunehmend zu belächeln, ja sogar zu romantisieren weil sie die techn. Errungenschaften der hochgepriesenen Zivilisation ignorierten (Autos, Elektrizität Telefon und später Internet). Würde so ein Amish nun in einer Mietwohnung oder in einem Privathausviertel, entsprechend amerik. Verhältnisse leben, und dort die Stromleitungen kappen, einen Holzherd aufstellen usw.... Was würde wohl passieren? Und Amerika geht da nun noch recht locker mit um. Wie würde sich das in Deutschland auswirken. Und hier gehts nur um einen Amish... Wie sieht es dann mit Muslimen aus? mit Hindi? ja auch mit Christen. Oder eben auch mit Menschen heidnischer Religionen?

Das ließe sich hier noch stundenlang ausführen und ohne Schwierigkeiten an Hand unzähliger Beispiele belegen. Ist aber nicht weiter sinnvoll.

Tatsache ist, der bezogene Artikel ist Phrasendrescherei und Inhaltlich vollkommen wertlos und zeugt allenfalls von einem völligen Missverständnis des Begriffes Toleranz.

Ein weiser Mann sagte mal: "Toleranz ist nicht die Gleichgültigkeit am Tun des Anderen, sondern das Erdulden der Beeinträchtigungg der eignen Lebensart.

Und da, da gibt es in einer sog. Individualgesellschaft fast Null Toleranz.

diese "runden Tische der Religion" sind keine Frage der gegenseitigen Toleranz, das sind Treffen der Religionsoberen zum verteilen der Pfründe.

Die tatsächliche Toleranz findet wenn dann nur auf dewr >Straße sprich auf direktem Nachbarschaftsniveau statt nicht aber an sog. runden Tischen irgendwelcher Minister Bürgermeister Bischöfe Imane oder Hoheprister.