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Sonntag, 7. Februar 2010

Spiritualität /Spirituelles Leben

Ein Begriff, mehr noch eine nicht allen Menschen gleichermaßen zugängliche Lebensart bestehend aus zwei Worten, Spiritualität und Leben, wurde zusammen gesetzt zu Spirituelles Leben, zu einem Modebegriff degradiert.

Die Grundbedeutung wurde zerpflückt, individualisiert, zur subjektiven Erkenntnis umgemodelt bis sie eben in die eigene Weltanschauung als "DAS" Nonplusultra und Beweis der eigener Erkenntnisstufe genügte.

Spiritualität ist nicht das Rücken von Gläsern, Spiritualität ist auch nicht Handlesen, Kartenlegen, mit irgendwelchen Geistern reden, mit Engeln reden, auch nicht Zauberei oder Magie, Hexerei. Spiritualität ist auch nicht die Sichtung von Elfen oder Feen oder was sonst auch immer es an Grenzwissenschaftliche Bereiche so gibt oder geben soll.

Was aber ist denn Spiritualität?

Wie so oft gibt es auch hier keine absolute und in klaren Grenzen auf Quellen basierende Definition für den Begriff Spiritualität für alle geltend ist. Wenn man versucht eine mehrheitlich annehmbare Definition auf den kleinstmöglichen gemeinsamen Nenner zu bringen. Ist eine Definition möglich die wie folgt:

Spiritualität damit ist das höhere geistige auch geistliche gemeint welches über den mehr oder weniger logischen Verstand hinausgehend, ihm sogar teilweise widersprechende, auf nicht materielle Erfahrung beruhende Erleben und Wissen sich begründet. In die Spiritualität können aber auch andere Aspekte wie Emotion und Verstand, Bauch Kopf Herz in harmonischer Ganzheit hinein wirken.

Spirituelles Leben bedeutet dann alles wo das Leben, das alltägliche Leben, der Tagesablauf dem Spirituellen, den spirituellen Erkenntnissen und Wissen unterworfen ist. Ergo führt jeder Mönch, jeder Priester, jeder Eremit, und viele Andere in Glaubensgemeinschaften lebende oder auch Einzelpersonen wie Eremiten eben, unabhängig ob Er oder Sie Christ, Buddhist, Hindi, Moslem, Heide ist ein spirituelles Leben.

Ein Mensch der aber ein überwiegend *bürgerliches Leben* lebt (hier ist nicht irgendein Spießbürgertum gemeint) also täglich sich in beruflichen Dingen und Familie, Sport und Unterhaltung integriert. In dem auch spirituelle Aspekt gelegentlich, meist durch Rituale, Einzug finden. Der führt im eigentlichen Sinne kein spirituelles Leben. Sondern da spricht man von einem mehr oder weniger starken spirituellen Einfluss innerhalb des materiellen Lebens. Reine Spiritualität, rein spirituelles Leben ist sogar kaum umsetzbar auch Personen wie der Papst, der Dalai Lama, muslimische Mystiker und was es sonst noch so gibt, leben kein rein spirituelles leben.

Es mag einige sehr zurückgezogene Stammesdörfer kleiner im Wald lebender Völker geben bei denen ein Schamane oder Schamanin noch rein spirituell lebt. Aber diese werden dann von der dazu gehörigen Gemeinschaft auch rundRum versorgt und geschützt vom alltäglichen Unbill gesellschaftlicher und politischer Querelen.

Spiritualität ist also kein Zeugnis geistiger Reife und Beweis einem allgöttlichen Sein nahe zu sein wie es einige esoterisch angehauchte Gutmenschen gerne glauben machen würden. Sondern,

Spiritualität ist etwas das wie erfahrend lernen können uns selbst und dem göttlichen, ob in individueller, realer Existenz oder geistigem Bewusstsein, erfahrend erleben können. Völlig unabhängig davon ob es sich um eine reale Gottheit oder um uns Selbst handelt. Denn alles was wir erfahrend erleben und lernen innerhalb des Spirituellen fällt ja irgendwie wieder auf uns zurück. Wird zum Teil von uns.

Weder Intellekt, noch körperliche Leistungen, noch äussere Schönheitsmerkmale oder hohe moralische Werte sind Bedingung um Spiritualität zu erfahren. Das einzige was dies braucht ist der Wille es zu tun, es erleben zu wollen. Aber weder kann es indoktriert werden, noch logisch-verstandsbezogen erfasst werden.

Spirituelles ER-Leben kann sein, in der Meditation, im Gebet, im rezitieren geistlicher Verse oder Mantras beim singen oder in Predigten. Aber auch bei den Unterschiedlichsten religiösen Ritualen und Feierlichkeiten. Was nicht bedeutet das dem auch immer so sein muss oder das jeder dasselbe spirituelle Erlebnis hat, Spirituelles Erleben ist immer und bei allen ein individuelles Erleben.

Eines aber bin ich mir zutiefst sicher, in einem Chatraum, oder in einem Internet-Forum, oder am Fernseher herrscht weder ein spirituelles Erleben noch kann man da einen spirituellen Fluss verspüren. Solche angeblichen Fähigkeiten sind schlichtweg Blödsinn und gehören in die Eso-Abzock-Ecke für (einsame Hausfrauen die enttäuscht das ihnen der Mann weglief und sie mit 3 Kindern sitzen ließ) <--überzeichnetes Bild eines mehr oder weniger häufigen Bildes über die esoterischen Firlefanz Abzock Methoden meinen ihre wahre Glückseligkeit zu finden.

Montag, 1. Februar 2010

Demut

Der Ausdruck Demut kommt aus dem mittelhochdeutschen Begriff diomuoti und bedeutet dem Sinne nach sich dienstwillig, dienen wollend zu erweisen. es beschreibt die Ausrichtung die Gesinnung des Dienenden.

Durch Martin Luther wurde es im Zusammenhang mit der Bibelübersetzung aus dem griechischen tapeinophrosyne <---(Übersetzung übernommen nicht gesichert) als Anerkennung des unzulänglichen Menschen zum allmächtigen Schöpfer interpretiert. Unterwerfung vor der Allmacht Gottes.

Demut im klassischen Altertum reichte von einer Art Sklavengesinnung Unterwerfung des Niedren vor dem Höheren im Sinne eines Knechtschaftsverhältnisses.
Demut setzt fast immer Achtung voraus oder aber Gewalt Achtung ist etwas das man gewinnt und dem man sich "hingibt" sie kommt von innen nach Außen, Demut durch Gewalt kommt immer von Außen nach innen. Muss aber trotzdem nicht "Böse" sein.

Die rein religiöse Demut ist immer Unterwerfung, freiwillig oder durch Zwang ...Sich Gott unterwerfen ist gleich demütig vor Gott, dasselbe gilt für den Islam hier sogar noch wesentlich ausgeprägter im Erscheinungsbild nach außen.

Demut in "Perfektion" ist die totale Selbstaufgabe wobei hier Perfektion nicht gerade erstrebenswert ist sonder eine Art Verneinung des Ichs beinhaltet
Demut im heutigen säkularem nicht zwingend religiösem Denken ist die freiwillige Akzeptanz und Anerkennung vor etwas Höherem Besserem indem man selbst allenfalls ein Teil des Ganzen ist.

Beispiel: Die Natur als Ganzes als universelles Ganzes einheitliches geschlossenes betrachtend von einem Berg über die weiten Landschaftlichen Niederungen sehend. Ohne Straßen, Paläste und sonstiger vordergründig erkennbarer menschlicher Eingriffe. dabei seine eigne Geringfügigkeit erkennend und sich dessen bewusst werdend das sehende zu empfinden als schön und vollkommen, das ist "moderne" Demut.

By the Way, diese moderne Demut ist allen Menschen seid vielen Jahrtausenden weltweit zu Eigen die in der Natur eben das sehen wie es oben beschrieben ist.
Auch ein Gebäude, ein Kunstwerk, ein Mensch kann diese Demut empfinden lassen.
Wenn Menschen vor Stonhenge stehen, vor der Sphinx, vor den Fresken des Michelangelo in der sixtinischen Kapelle, wenn sie vor den Häuserschluchten New Yorks stehen und dann loslassen allen Alltag alle Sorgen sich frei dem hingeben was sie sehen. dann werden sie auch demütig in fast allen Fällen.Demut ist heute oftmals die Bewunderung vor etwa Großem das uns selbst unerreichbar erscheint

Und doch, muss Demut gelernt werden, Gelernt werden im Sinne von ....
mit dem Großen angemessen umgehend
mit dem Willen das Einzigartige zu bewahren ohne ihm seiner Würde zu beraubenmit der Bereitschaft sich dem Ganzem, dem Großen, dem Natürlichem einzufügen als Teil des Ganzen
Nicht der dienstbeflissene gute Bürger der nach Vorsätzen lebt wie...

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht

Frage nicht was der Staat für dich tun ´kann, sondern was du für den Staat tun kannst

Du bist Deutschland

und all diesen schwachsinnigen machterhalten dem Geschwätz der Inhaber staatlicher Macht.
Sondern dem wirklichem dem Echten der ganzen Schöpfung dem natürlichen in sich Vollkommenen. Angefangen vom Teil der Familie über die Sippe und den freunden bis hin über die Natur bis zum winzigsten Rädchen das man im Universum ist.

Du brauchst nicht das Universum um Demut zu finden um deine Demut zu findengeh einfach mal in den nächsten Wald, auf das nächste Feld ja auch in den nächsten Park und dann schweig still und höre zu. So kannst du Demut erfahren.
Meine, individuelle, subjektive Ansicht...

Demut ist nicht sich auf die Knie werfend einen fernen ungreifbaren vollkommenen unendlichen ewigen allwissenden Gott zu huldigen, weil er ist, wie er ist.... und mich vor diesem Gott selbst zu negieren. Nein das ist ein sich bist zur Selbstaufgabe reichendes UnterwerfenDemut ist die Götter unter den Seinen in die Gemeinschaft einladend das mit ihnen zu teilen an Gaben an Früchten und Fleisch und an Brot was sie uns gaben. Und die zu ehren mit dem ersten Toast (Trinkspruch)

Samstag, 14. November 2009

Persönlicher Eintrag

Meine Gedanken - Zum Tod von Robert Enke

Wie wir zu einem Menschen standen, das erzeigt sich oft erst wenn dieser nicht mehr unter uns ist.

Manchmal ist es eignes Versäumnis, manchmal nicht vorhandende Gelegenheit, manchmal ist es technisch garnicht möglich diesem unsere Zuneigung, Achtung, Bewunderung, unseren Respekt für das was er tut was er denkt was er beabsichtigt oder auch erreicht hat, nahe zu bringen.

Und doch! Er ist da, der Respekt die Bewunderung, die Achtung, die Zuneigung. Auch und gerade über den Tod hinaus.

Das Vieh stirbt, die Freunde sterben,Endlich stirbt man selbst;Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,Welcher sich guten gewann.
Havamal 75, Edda

Wenn Robert Enke gewusst hätte wie groß die Achtung, der Respekt, die Zuneigung der Menschen ist zudem was er war, tat. leistete propagierte, für was er stand, wie die Menschen ihn sahen. Ob dann genau so gehandelt hätte? Ich weiß es nicht, es ist auch viel zu hypothetisch um diese Frage realistisch beantworten zu können.

Ich vermag auch nicht wirklich zu sagen ob und wie sein Leben zu bewerten ist, wie das dannach für ihn aussieht. Ich weiß weder woran er glaubte noch ob, oder wie die Götter ihm lohnen

Ich weiß aber das über seinen Tod hinaus sein Andenken bewahrt werden wird im Herzen vieler und auch das der Grund und das Wie seines Fortgangs Folgen haben wird die Anderen eine Hilfestellung eröffnen, eben diesen Weg, den Robert Enke wählte, nicht zu folgen.

Ich mochte Robert Enke, ein Gespräch vor vier Jahren in den letzten Spieltagen der BL-Session 2005/2006 einige Wochen, vor der WM in Beutschland, ist mir immer noch fast wortwörtlich in Erinnerung
dies werde ich immer im Herzen behalten.

Danke Robert für das was ich in dir sah und für Gut befand und das war eine Menge

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Verfolgung um des Glaubens Willen?

Warum werden Menschen verachtet weil sie Glauben? Warum gibt es Verfolgung um des Glauben Willens? Wie entsteht so was? Was sind die Ursachen?

Erstmal vorweg: einige Passagen dieses Artikels können von der Neonaziszene falsch ausgelegt als Begründung für ihre beknackte Rassenideologie verwendet werden. Das ist hier aber nicht der Fall. Sondern es geht lediglich um religiöse Inhalte und deren richtigem oder falschem Verständnis der Handhabung.

Religionen gibt es seit nachweislich seit der Mensch sesshaft geworden ist. Einige Indizien weisen auch bei Nomaden auf religiöse Praktiken hin. Glauben an diverse Götter ist also vermutlich so alt wie die Menschheit selber.

Ebenso ist wohl auch mit der Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens. Ich sehe einem wesentlichen Unterschied zwischen einer Verfolgung wegen des Glaubens oder aber einer Verfolgung wegen der Religion. Was ist nun der Unterschied?

Unter Glauben verstehe ich erstmal nicht das Ausüben bestimmter religiöser Rituale oder das leben von religiösen Vorschriften Gesetzen oder Äußerlichkeiten. Sondern Glaube ist die persönliche Beziehung zu dem was man Gott, Götter, göttlich heißt.

Wer also nun Menschen verfolgt wegen Ihrer Beziehung zu dem was sie Gott heißen, der ist so ziemlich das übelste an menschlichem Leben was man sich vorstellen kann. Das hatten wir ja einst massiv und in der gesamten heute christlich genannten Welt. in der Zeit so etwa von 600 – 1600 der Zeitrechnung durch die kath. Kirche und ihre Würdenträger und Beauftragten. Ebenso geschieht das heute nicht selten in islamischen Ländern und Regionen besonders wo strenggläubige oder radikale Islamisten das Zepter schwingen. Bemerkt sei aber auch das dies nicht überall so ist in allen islamisch geprägten Ländern.

Verfolgung allein um des Glaubens Willen ist nichts anderes als Rassismus auf spiritueller Ebene.

Verfolgungen wegen der Zugehörigkeit einer Religion ist wesentlich differenzierter in der Theorie wie auch in der Praxis und die Ursachen umso komplizierter und verworrener und mannigfaltiger als bei einer Verfolgung um des Glaubens Willen.

Religionen, so wie ich sie verstehe, dienen zuerst einmal einer Ordnung der Rituale für eine gemeinsame Praktizierung des Glaubens. Daraus jedoch entwickelt sich in einigen Religionen erst ein noch durchaus nach vollziehbares Regelwerk, doch eben oft auch starre Dogmen die auch auf alle anderen übertragen wird. Ob diese nun diesen Glauben teilen oder nicht. Und in diesem Moment ist der Konflikt unausweichlich und wird zur machtpolitischen Agitation.

Wenn nun eine solche Dogmatisierte Religion auf Menschen anderen Glaubens trifft oder gar einer ähnlich dogmatisierten Religion ist der Religionkrieg unausweichlich und ist doch in Wahrheit nichts anderes als machtpolitisches Kalkül der herrschenden Oberschicht.

Verfolgung an sich kann sehr subtil als auch extrem gewalttätig auftreten. Sie kann eine Reihe kleiner Einzelfälle sein, ja sogar nur als eine Diskreditierung bemerkbar machen. Jedoch ist eine Verfolgung aus Religiösen Gründen, nicht aus Glaubensgründen meist im großen Rahmen angelegt und nicht auf den einzelnen bezogen sondern auf die Gruppe.

Wenn eine Religion andere Menschen, Menschen anderen Glaubens anderer Rasse, anderer Zugehörigkeit auf welcher Ebene auch immer diese als minderwertig betrachtet. Dann ist das übelster Rassismus ob nun auf genetischer, ideologischer oder religiöser Basis.

Ich kann glauben, das ich auf Grund meiner Zugehörigkeit zu einem Volk zu einer Religion zu einem Ideal etwas besonderes bin. Das ist an sich nicht verwerflich. Aber das was daraus folgt in vielen Fällen ist durchaus verwerflich.

Es gibt Religiöse Bücher deren Inhalte für jene, die dieser Religion nicht Zugehörig sind doch befremdlich erscheinen. Aber auch das ist erstmal Papier. Doch wenn man das dann auch gegenüber den anderen praktisch umsetzt, dann ist das nicht mehr praktizierter Glaube sondern das Aufzwingen einer Religion. Ob man dieser Glauben schenkt oder nicht. Und das bringt dann natürlich auch Konflikte.

Beispiele haben wir in unserer Geschichte mehr als Ausreichend. Dies kann sich ausdrücken durch, wie wir es weltweit erlebten ‚’’Mission durch das Schwert’’ (Verfolgung um der Nicht-Zugehörigkeit Willen. Oder eben auch durch das Gegenteil der Verfolgung um der Zugehörigkeit willen.

In der Geschichte der Menschheit kommen diese zwei Varianten hauptsächlich ja fast ausschließlich im Zusammenhang mit den Buchreligionen vor. Die Juden wurden solange sie in der Weltgeschichte auftauchen verfolgt und das weltweit. Und über die Jahrtausende. Nicht nur die 13 Jahre Nationalsozialistischer Zeit in Deutschland nein auch in Italien Frankreich Spanien, In Europa in Asien und auch in Afrika gab es immer wieder Pogrome aller Art gegen das Volk der Juden gegen das Volk Israel oder wie immer man es ‚’’political corectness’’ , benennt.

Ich glaube nicht das dies geschah weil sie so rein so unschuldig an allem so fleißig und ohne Tadel sind. Nein ich glaube das dies auch zum Teil an ihrem Selbstverständnis und dem Umgang damit liegt... Ihre Religion besagt das Sie, und nur Sie allein das auserwählte Volk des einen Gottes sind... und alle anderen eben Gojim, was Gojim bedeutet mag jeder selbst raus finden. Dies und andere Bestandteile der mosaischen Religion riefen viele Völker gegen dieses auf den Plan. Es spielen sicherlich noch andere Faktoren eine entscheidende Rolle, dennoch gehe ich davon aus das dies einer der wesentlichen Punkte ist warum Juden in anderen Völkern verfolgt wurden Angefangen von Babylon über Ägypten bis nach Europa.

Bei den Christen ist das nicht viel anders. Auch sie wurden verfolgt wegen den lehren ihres Glaubens. Damals in Rom sprich durch das römische Reich, doch dann war das Christentum Staatsreligion und verfolgte seinerseits alle die nicht dieser Religion zugehörig waren oder sein wollten. Dann sogar im Konkurrenzkampf mit den Muslimen. Aber alle drei Religionen haben dieselbe Ursprungsreligion die Abrahamitische.... die ursprünglich eine von vielen war und erst mit dem Auserwähltenstatus sich von den anderen distanzierte.

Sicher nicht alle Menschen die wegen ihrer Religion verfolgt wurden und werden haben immer mit den Buchreligionen zu tun aber im weltweiten Bereich der Verfolgung um der Religion willen sind die Buchreligion fast immer involviert und das selten oder nie auf der puren Unschuldsseite.

Insgesamt glaube ich das Verfolgung um des Glaubens willen immer ein Unrecht wider des einzelnen Menschen ist. Verfolgung um der Religion willen aber durchaus nach vollziehbare Ursachen haben kann. Und somit ist nicht jeder der um der Religion willen stirbt auch ein Märtyrer. Also Vorsicht mit der Aussage vom unschuldigen Märtyrer der um seines Glaubens willen verfolgt wird... er kann durchaus ein Mensch gewesen sein der das Gastrecht missbrauchte um andere zu verleiten sich gegen seine eigene Art zustellen. Oder der seine Begriffe von Recht und Unrecht von Falsch und Richtig von Wahrheit und Lüge und zu guter letzt vom ‚’’wahren’’ Glauben ohne Achtung oder Rücksicht auf Andere überträgt.

Donnerstag, 24. September 2009

Ökonomie Intern und Extern der Kirche von Oben

Immer wieder mal liest man von diversen Veranstaltungen wo sich die großen "Landes-Kirchen" Katholen und Evangelisch miteinander und den Moscheen und gelegentlich Buddhisten und Hindus an einen Tisch setzen, in Einzelfällen wird sogar großmütig mit heidnischen Vertretern zusammen gearbeitet. Man demonstriert großmütig Toleranz und Dialogbereitschaft... weil es ist ja modern....
Tatsächlich sieht das aber ganz anders aus. Solange es keine wirkliche "Beinträchtigung der eigenen Geschäftsfelder" gibt, solange wird Toleranz propagiert ... dann aber....

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Ebenso gehen auch die Moscheen teilweise überzogen auf die Barikaden wenn wieder mal ein Kirchenvertreter gegen den Islam auch nur Ansatzweise was sagt was negatv deutbar sein könnte. Genauso gibt es nahezu kaum Bewegung im bereich der Sexuellen Ausrichtung mancher Menschen die zwar einen christliche Glaubenszugehörigkeit pflegen wollen aber eben in ihren Neigungen den Kirchenvertretern auf die Füsse treten. Toleranz wird nur denen gewährt die sowieso nicht bekehrbar sind.
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Ich für meinen Teil gehe aus Beobachtungen verschiedener Medien und Ereignisse um diesen Bereich davon aus das es hier nicht um Toleranz und Dialog geht sondern um das sichern von Pfründen, von Machteinfluss und Kontrolle. Die zunehmenden Mitgliederverluste, das wachsen heidnischer und neuheidnischer Gruppierungen sowie das zunehmende Missionarische Arbeiten der Moscheen in Deutschland und wahrscheinlich ganz Europa.
Der erste obere Link zeigt das meines Erachtens deutlich das diese ganze Toleranz und Dialogbereitschft in keinster weise auch nur Ansatzweise Ernst ist. sondern nur Augenwischerei
Wenn man sich die Lehren sprich die Glaubensinhalte anschaut so wie sie in der Bibel und dem Koran nieder gelegt dann ist das auch nach zu lesen. beide beanspruchen die absolute Wahrheit und einzig richtige Lehre im bezug auf ihren Gott und sprechen allen anderen entweder die Berechtigung ihres Glaubens ansich ab oder heissen sie der Irrlehre und dem falschen Zeugnis.
Toleranz unter den Gläubigen .... das gibt es nur und ausschliesslich in den Begegnungen zwischen den Menschen ebenso wie die von Politikern vielbeschworene Integration von Ausländern oder wie es political correctness heisst ausländische Mitbürger. Tasächlich funktioniert das nur und ausschliesslich von unten in der Begnung 1:1 oder 2:2 oder eben 1:100
aber eben fast nie in der Begegnung 500:500 und noch seltener als Doktrie von oben.

Montag, 7. September 2009

Welche Religionen es wirklich bringen

Welche Religionen es wirklich bringen ... ist ein Buch, ein nicht ganz ernst gemeinter Ratgeber.
Gelesen hab ich das Buch nicht, aber der Artikel in der NZZ Online sagt eigentlich genug über den "Ratgeber" aus.
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Ob es dem Autor bewusst ist, weiß ich nicht. Jedoch hat er im Prinzip einen jahrelangen Trend aufgegriffen. Eben sich das Beste aus den Religionen dieser Welt und auch weltlichen Philosophien zusammen zu suchen und in eine individuell angepasste Form zu bringen. Der Begriff dafür ist Esoterik. Unter anderem eine Art "Gutmenschenidealisierung" die so oder ähnlich nicht wirklich funktioniert. Denn sie schließt die Natur des Menschen fast völlig aus. Vieles davon beruht auf den 10 Geboten gewürzt mit buddhistischen Idealen die so einfach nicht umsetzbar sind.
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Wenn ich, für mich, eine Lebensphilosophie oder Religion annehme und diese auch leben will, dann muss ich das auch mit allen Konsequenzen tun. Und nicht als Peachworkglauben zusammengebastelt. Das ist Betrug an sich selbst und an der bezogenen Religion bzw Philosophie.

Montag, 15. Juni 2009

Verschiebungen oder Ausgleich und Radikalisierung

Es ist eine Verschiebung des Umganges mit Religion schlechthin zu verzeichnen;
Diese vier, nachfolgenden Beispiellinks sind nur einige der bald hundert verschiedenen Artikel die ich in den letzten drei bis vier Monaten zu lesen bekam. Es lässt sich aber doch einiges dabei herauslesen.
Angefangen hat es vor wenigen Jahren mit einer, gerade unter Jugendlichen wachsenden Papst-Euphorie. Eine Art Pop-Fan-Kult nur eben nicht auf eine Boyband oder dergleichen sondern eben auf damals noch den polnischen Papst Woytila diese setzte sich dann auch auf den deutschen Papst Ratzinger fort, was auch von der Presse aufgegriffen und forciert, im "Wir sind Papst" auf die Spitze getrieben, wurde.
Trotz sich weiter leerender Kirchenhäuser und Kirchenaustritte gab es bei Großveranstaltungen wie Kirchentage wiederum massive Zuläufe. Letztendlich aber verzeichneten nur radikale Strömungen, gleich welcher weltweiten Religion, bemerkenswerte Zugänge, Auch die "Außenseiter" Heidnische Glaubensrichtungen gewannen an Bedeutung und fingen im Verhältnis zu den Jahren davor an ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.
Die "herrschenden" Landeskirchen in Deutschland fingen an "ihre Felle davon schwimmen" zu sehen. Ihr Einfluss sank rapide. Und dieser Trend setzt sich weiter fort.
sogar die gemässigten Freikirchen haben eine Stagnation zu verzeichnen. während die extremen Teile wie die Pfingstler und ähnliche charismatische Ausrichtungen immer noch Zugänge haben. Weltweit. Ob im Islam, im Christentum, oder wo sonst auch immer ist seit Jahren eine Radikalisierung und ein Zuwachs an Mitgliedern der Extremen zu verzeichnen.
Andererseits suchen die gemässigten den Ausgleich zwischen den Religionen. Organisationen wie
sind entstanden die den Dialog zu führen versuchen und um Ausgleich, "teilweise koste es was es wolle" bemüht sind. Ob das der Richtige Weg ist? Das vermag ich nicht zu bestimmen dafür kenne ich beide Organisationen zu wenig um das zu bestimmen.
Allerdings in verschieden Ausführungen beschleicht einen das Gefühl es könnte sich auch um das Ziel handeln sich seine Pfründe zu sichern und die spirituelle Welt in die Herrschaftsgebiete aufzuteilen. Aber das wäre die schlimmste aller Annahmen.
zu hoffen bleibt, aus meiner Sicht, das der Dialog zum Austausch führt des gegenseitigen Kennenlernens und der Gewinnung einer sich weiter entwickelnden Sicht auf den eignen Glauben und nicht zu einem Missionskrieg. Obwohl ich bei "aggressiv"- missionarischen Religionen, und das sind Christentum und Islam beide, da wenig Hoffnung habe.
Ich jedenfalls führe im Privaten Bereich einen durchaus interessanten Dialog mit Menschen aus allen Religionen und Glaubensrichtungen ohne das einer versucht den anderen zu bekehren und ich für meinen Teil habe gelegentlich interessante Gemeinsamkeiten wie auch interessante Unterschiede und auch neue Sichtweisen auf meinen Glauben gefunden ohne das mein Glaube je auch nur Ansatzweise ins Wanken kam.