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Mittwoch, 3. August 2011

Spiritualität und Gehirnoperationen


Spirituelle Neigungen können sich nach einem medizinischen Eingriff in das Gehirn verstärken. Genau so war es zu lesen als eine gedruckte Randnotiz zu einem Artikel ‘‘Geisterstunde – Seite 6 – Ausgabe2/11 – Gehirn & Geist

Mein erster Gedanke war, Na watt’n Scheiss. Dann dachte ich ein wenig darüber nach. Suchte nach möglichen Parallelen und wurde fündig. Etwas umme Ecke denken ist manchmal hilfreich.

Aus den Mythen unserer Vorfahren, aus den Sagen über Götter und Helden, auch aus Märchen wird uns immer wieder berichtet von Begegnungen zwischen Göttern und Menschen. Heute hört man davon allenfalls aus Berichten spiritueller Reisen, den esoterischen Schabernack lassen wir dabei mal unbeachtet.

In der Bibel heißt es Das der Mensch von Gott getrennt sei (Erbsünde) Auch der Quran schließt sich dieser Auffassung an. In sehr vielen Religionen ist dies als Relevanz fundamentiert. Das Göttliche, Die Götter, Gott von den Menschen getrennt ist. Während in den Anfängen aller Religionen die Götter und Menschen, in welcher Form auch immer direkten Kontakt pflegten.

Ein anderes Beispiel –

Der Städter, Ob Berlin, Hamburg, Frankfurt, München ob In Deutschland, England Russland Frankreich oder ob in Spanien China Amerika in Korea oder Australien. Der Mensch, der in den Metropolen dieser Welt, auch in kleineren Städten die noch nicht die Millionengrenze überschritten haben lebt. Die Stadtbewohner weltweit sind fern der Natur, ihr Leben ist so weit weg vom Leben ihrer Ahnen, soweit weg von der Natur das so manche denken die Milch kommt aus dem Supermarkt, von einem Überleben auf Wald und Flur erst gar nicht gesprochen. Selbst ich als Pächter eines Kleingartens hätte da schon extreme Schwierigkeiten, auch wenn ich weiß das die Milch aus der Kuh kommt, und der Schinken nicht an Bäumen wächst.

Doch zurück zum eigentlichen Thema- In nahezu allen Religionen ob Monotheistisch, Polytheistisch oder wie auch immer spricht man von einer Trennung einer Barriere zwischen dem Menschen und dem Göttlichen.

Da stell ich doch mal in Frageform eine These in den Raum.

Was ist, wenn sich diese Trennung des Menschen vom Göttlichen, die spirituelle Brücke, das Erfahren des göttlichen, die bewusste Begegnung mit den Göttern über viele Dutzende Generationen sich im Gehirn des Menschen materialisierte. Dieses Gottesbewusstsein die Gotteserfahrung ging einfach verloren weil der Mensch sie nicht mehr suchte. Und das ein medizinischer Eingriff zumindest einen Teil davon unbeabsichtigt wieder herstellt, und das so eben bestimmte spirituelle Erfahrungen leichter Zugang zu dem betreffenden Menschen haben.

Keine Sorge ich will hier nicht neue Glaubensgrundsätze erstellen, eine neue Religion propagieren das eine Gehirnoperation die Brücke zu irgendeinem Gott schafft. Nein, gewiss nicht. Und doch könnten solche Forschungen tatsächlich die Trennung zu dem was man Gott heißt zu einer fundierten Teilbestätigung führen, Die einen bestimmbaren Hinweis aufgrund wissenschaftlicher Forschung liefert, eine Teilerklärung für die Trennung des Menschen vom Göttlichen in der modernen Welt und der Gemeinschaft mit dem Göttlichen in grauer Vorzeit.

Als gedankliche These ist dies jedenfalls nicht mit , “Na watt’n Scheiss“. Ab zu legen.

Spiritualität und Gehirnoperationen


Spirituelle Neigungen können sich nach einem medizinischen Eingriff in das Gehirn verstärken. Genau so war es zu lesen als eine gedruckte Randnotiz zu einem Artikel ‘‘Geisterstunde – Seite 6 – Ausgabe2/11 – Gehirn & Geist

Mein erster Gedanke war, Na watt’n Scheiss. Dann dachte ich ein wenig darüber nach. Suchte nach möglichen Parallelen und wurde fündig. Etwas umme Ecke denken ist manchmal hilfreich.

Aus den Mythen unserer Vorfahren, aus den Sagen über Götter und Helden, auch aus Märchen wird uns immer wieder berichtet von Begegnungen zwischen Göttern und Menschen. Heute hört man davon allenfalls aus Berichten spiritueller Reisen, den esoterischen Schabernack lassen wir dabei mal unbeachtet.

In der Bibel heißt es Das der Mensch von Gott getrennt sei (Erbsünde) Auch der Quran schließt sich dieser Auffassung an. In sehr vielen Religionen ist dies als Relevanz fundamentiert. Das Göttliche, Die Götter, Gott von den Menschen getrennt ist. Während in den Anfängen aller Religionen die Götter und Menschen, in welcher Form auch immer direkten Kontakt pflegten.

Ein anderes Beispiel –

Der Städter, Ob Berlin, Hamburg, Frankfurt, München ob In Deutschland, England Russland Frankreich oder ob in Spanien China Amerika in Korea oder Australien. Der Mensch, der in den Metropolen dieser Welt, auch in kleineren Städten die noch nicht die Millionengrenze überschritten haben lebt. Die Stadtbewohner weltweit sind fern der Natur, ihr Leben ist so weit weg vom Leben ihrer Ahnen, soweit weg von der Natur das so manche denken die Milch kommt aus dem Supermarkt, von einem Überleben auf Wald und Flur erst gar nicht gesprochen. Selbst ich als Pächter eines Kleingartens hätte da schon extreme Schwierigkeiten, auch wenn ich weiß das die Milch aus der Kuh kommt, und der Schinken nicht an Bäumen wächst.

Doch zurück zum eigentlichen Thema- In nahezu allen Religionen ob Monotheistisch, Polytheistisch oder wie auch immer spricht man von einer Trennung einer Barriere zwischen dem Menschen und dem Göttlichen.

Da stell ich doch mal in Frageform eine These in den Raum.

Was ist, wenn sich diese Trennung des Menschen vom Göttlichen, die spirituelle Brücke, das Erfahren des göttlichen, die bewusste Begegnung mit den Göttern über viele Dutzende Generationen sich im Gehirn des Menschen materialisierte. Dieses Gottesbewusstsein die Gotteserfahrung ging einfach verloren weil der Mensch sie nicht mehr suchte. Und das ein medizinischer Eingriff zumindest einen Teil davon unbeabsichtigt wieder herstellt, und das so eben bestimmte spirituelle Erfahrungen leichter Zugang zu dem betreffenden Menschen haben.

Keine Sorge ich will hier nicht neue Glaubensgrundsätze erstellen, eine neue Religion propagieren das eine Gehirnoperation die Brücke zu irgendeinem Gott schafft. Nein, gewiss nicht. Und doch könnten solche Forschungen tatsächlich die Trennung zu dem was man Gott heißt zu einer fundierten Teilbestätigung führen, Die einen bestimmbaren Hinweis aufgrund wissenschaftlicher Forschung liefert, eine Teilerklärung für die Trennung des Menschen vom Göttlichen in der modernen Welt und der Gemeinschaft mit dem Göttlichen in grauer Vorzeit.

Als gedankliche These ist dies jedenfalls nicht mit , “Na watt’n Scheiss“. Ab zu legen.

Dienstag, 21. Juni 2011

Am Anfang waren die Schwedinnen


http://derstandard.at/1308186411881/Populaer-Am-Anfang-waren-die-Schwedinnen
19. Juni 2011, 22:36
  • Artikelbild: Mehr als 60.000 lizenzierte Fußballerinnen zählt Schweden, der Nachwuchs wird schon in Kindergärten herangezogen, die Talente feiern zum Beispiel im St. <span class=Erik's Cup ihre Tore. - Foto: LASSE SANDSTRÖM / SCANPIX" style="width: 300px; height: 273px" src="http://images.derstandard.at/t/12/2011/06/19/1308195931448.jpg">

    Mehr als 60.000 lizenzierte Fußballerinnen zählt Schweden, der Nachwuchs wird schon in Kindergärten herangezogen, die Talente feiern zum Beispiel im St. Erik's Cup ihre Tore.

In Schweden hat sich der Damenfußball deutlich früher als Volkssport durchgesetzt als andernorts. Dementsprechend groß ist das Interesse an der kommenden WM in Deutschland

Stockholm - Während die anderen Mädchen "nur seilsprangen und so einen Scheiß" , war Pia Sundhage als Bub verkleidet und spielte Fußball. Damals, in den 60ern, gab es in Marbäck keine Mädchenteams. Aber auf dem Spielfeld strahlte Pia wie andere Kinder in einem Spielzeuggeschäft vor Weihnachten. Der gutmütige Trainer wies seine Buben an, Pia einfach Pelle zu nennen. Das ging drei Jahre lang gut. Bis sie von einem gegnerischen Team "als Mädchen entlarvt wurde" , erzählt die 51-jährige schwedische Trainerin des US-Teams gern im Rückblick.

Der frühe Aufbruch des schwedischen Frauenfußballs zum Volkssport galt anderen Nationen lange als Vorbild. Schon in den 80ern wurde Sundhage so etwas wie der weibliche David Beckham. Mit viel Selbstsicherheit bekannte sie sich lange vor dem ersten Outing im Herrenfußball zu ihrer Lebenspartnerin und wurde zum Kult einer ganzen Mädchengeneration.

Die internationalen Spiele der Damen wurden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen, Ligaspiele folgten. "Anfänglich wollte man den Frauenfußball so fördern. Dann machten die hohen Quoten ihn zum Selbstläufer" , erinnert sich TV-Reporter Axel Pershagen. Selbst den zunächst reservierten Boulevardzeitungen entging nicht, dass überall Mädchen begannen, richtig Fußball zu spielen.

Aufschwung

Aus Hunderten wurden Tausende, ja Zehntausende. Allein von 1996 bis 2008 verdoppelte sich die Zahl der Spielerinnen mit Lizenz auf 60.000. Hinzu kamen mehr als 23.000 registrierte Nachwuchsspielerinnen unter 15 Jahren und unzählige Schulmannschaften.

Auch wenn sich selbst in Schweden das Vorurteil hält, dass Frauenfußball etwas langweilig ist, ziehen die besten Ligaspiele zwischen 1700 und 2000 Zuseher an. Auch die Tatsache, dass die Frauenliga im Gegensatz zu jener der Herren von Massenbesäufnissen und Schlägereien verschont bleibt, lockte neue Zielgruppen und Sponsoren. Umstrittene Aktionen wie Kalenderfotos von Teams mit nackten Oberkörpern sorgten zudem immer wieder für Schlagzeilen. Zeitschriften wie Marta, das "Magazin für Mädchen mit Fußball als Lebensstil" , rechnen sich im nur neun Millionen Einwohner zählenden Land. "Frauenfußball ist als Volkssport in Schweden eine große Sache. Nahezu alle meine weiblichen Bekannten spielten in der Schulzeit" , erzählt Pershagen.

Bereits um 1900 wurde das erste offizielle "Damenschauspiel" in Schweden ausgetragen. Das Sportblatt beschäftigte sich schon 1918 mit Damenspielen. Ligaspiele folgten 1950. Das erste internationale Match gegen Finnland 1973 wurde zum ersten TV-Ereignis mit Rekordquoten.

"Warum gerade die Schwedinnen?" , frugen sich Funktionäre aus dem Ausland und erhielten Erklärungsversuche. Die kühnste Theorie kommt von nordischen Feministinnen, die argumentieren, dass der vorchristliche Glaube der Wikinger (Ásatrú) die Rolle der Frauen noch heute präge. Hartes Klima, wenig Nahrung und Männer, die Jahre mit ihren Booten auf Raubzügen waren, hätten mehr Rechte für die Frauen erfordert. Im Ásatrú seien Frauen nicht, wie im später einziehenden Christentum, dem Mann untergeordnet gewesen. "Das ist tatsächlich eine interessante Theorie" , sagt Fußballreporter Pershagen. Das Bewusstsein für Gleichberechtigung sei jedenfalls in Schweden größer als in den meisten anderen europäischen Ländern. "Wir Sportreporter beispielsweise folgen schon lange der Richtlinie, nicht mehr ‚Damen-WM‘, sondern nur noch ‚WM‘ zu sagen."


Mein Kommentar: Wenn der Kreis sich schließt! Wie ich oft anmerke ist Feminismus und feministische Emanzioation, Gleichberechtigung von Mann und Frau im Asatru überhaupt kein Thema. Weder ist, wie in der christlichen oder islamischen Glaubenslehre die Frau dem manne generell untertan noch wird in diesen Dingen überhaupt vergleichende Bewertung angewand.


Und so sieht man hier das bereits in ur-germanischen Zeiten des Heidentums die soziale Struktur auch in diesem Bereich der heutigen weit überlegen, reifer und natürlicher ist

Samstag, 30. April 2011

Glaubenssache - Gartenarbeit

Asatru – Traum und Wirklichkeit


Oder, Ein Asatru ist auch nur ein Mensch

Oder, Auch ein Asatru muss selber arbeiten, lernen, erfahren.

Sehr häufig kommt es vor das Menschen die in einen *neuen*, in einen anderen Glauben konvertieren denken, von nun an geht alles von alleine. Man wird gesund, ist automatsch klüger, weiß alles besser. Ein Christ sündigt nicht mehr, ein Moslem findet nur noch Frauen schön die weit möglichst verschleiert sind. Ein Buddhist schlägt nicht mehr nach einer Mücke die ihn ärgert. Und ein Asatru weiß augenblicklich alles über die Natur und die Magie.


Tja – das gibt ein böses Erwachen


Wenn ich konvertiere, einen anderen Glauben annehme dann drückt das aus, das ich meine Überzeugungen berichtige, einige auswechsle aber sicher bedeutet es nicht das ich klüger, besser, weiser, sauberer, heiliger, natürlicher, oder sonst irgendwas bin. Nein, es bedeutet das ich meinem Leben neue Werte hinzufüge alte behalte oder entsprechend anpasse, und einige entferne. Es bedeutet ich will an mir arbeiten. Und das bedeutet eben Arbeit. Ich muss die Dinge inhaltlich lernen die mir Wert und Wichtig geworden sind.


Auch ein Christ kann eine gesunde Einstellung zur Natur haben und eine Tulpe in der Wüste zum blühen zu bringen. Auch wenn die Bibel lehrt die Natur sei dem Menschen untertan, was dem Asatru als Blödsinn erscheint und doch ist es möglich das dieser eine Rose nicht von einem Gänseblümchen zu unterscheiden vermag.


Ich wuchs in Berlin auf meine Kontakte zur Natur bestanden im Fussball spielen auf dem Rasen, Baden am Wannsee und Ein Platz für Tiere, einer TV – Natur Dokumentation mit Prof. Dr. Grimzschek . Achja und mit 8 Jahren ein Urlaub auf dem Bauernhof.


Als ich mit etwa 40 Jahren bewusst war, ich bin Anhänger der alten Sitte wusste ich nichts von Natur Pflanzen, Ernten, Sähen, von saurer Erde, Mutterboden usw.

Als ich mir Ende April 2009 einen Garten zulegte war das immer noch dasselbe Wissen. Zwar hatte ich schon mal ein Amulett geweiht, zwar hatte ich schon lange Wege zu Fuß und mit dem Rad hinter mir durch Wald und Wiesen geführte Straßen. Zwar hatte ich einiges über die germanischen Ahnen gelesen und viele Dinge gelernt die für so manchen Asatru Bedeutung haben. Doc h von Flora und Fauna, auch in unseren Landen wusste ich immer noch wenig. Weder wusste ich Was, Wann, Wo, Wie zu pflanzen zu pflegen zu ernten ist. Noch hatte ich eine Ahnung wie schwer die dazugehörigen Arbeiten sind. Nicht mal einen Hauch von Ahnung hatte ich.

Ich bin jetzt im dritten Jahr meines Gartens. Ich weiß immer noch sehr, sehr wenig. Ich lerne immer noch täglich dazu. Ich musste etliche Ideen verschieben oder verwerfen weil sie einfach so nicht funktionieren wie ich mir das dachte. Und was die körperliche Arbeit betrifft kann diese die ganz schön beanspruchen wenn du bereits über 50 bist und eben die Zipperlein durch frühere berufliche Tätigkeiten eben keine Zipperlein mehr sind. Dennoch die Freude etwas wachsen zu sehen, etwas zu hegen, zu pflegen und zu ernten was man selbst zur Aussaat brachte oder pflanzte. Diese Freude ist durch nichts zu ersetzen. Sie hebt die Anstrengung nicht auf. Sie macht sie uch nicht weniger aber sie gibt eben der Anstrengung weit mehr als nur einen Sinn.


Das geschieht nicht weil man Asatru ist. Nein das geschieht auch wenn du Christ, Moslem, Buddhist bist. Als Asatru siehst du das nur verstärkter in der Sinnigkeit ein Teil dessen zu sein was du tust. Und die Verbindung zu den Göttern wird dir vielleicht auch über diesen Weg bewusst.

Wenn ich im Garten umgrabe, verfluche ich meinen geschändeten Rücken, ärgere mich über Blasen an den Händen, seufze wenn ich mich verletze, schimpfe wenn mich Insekten beißen oder stechen, wenn Werkzeuge brechen. Ich genieße es wenn ich auf der Gartenterrasse sitze ein Rataskör vom Baum durch den Garten flitzt auf dem Weg zum baum des Nachbargartens oder Schmetterlinge auf meinen Blumen landen oder wie dieses Jahr erstmals ein Entenpaar auf meinem Gartenteich landen indem auch Frösche ihren Nachwuchs zeugen. Dann, genau dann spüre ich eins zu sein mit der Natur auch wenn ich dabei auf der Terrasse sitze meinen Kaffee schlürfe und zum Wasserlassen ein WC benutze.

Ein Asatru sein macht dich weder zu einem besseren Menschen, noch befähigt es dich Magie an zu wenden (ein Umstand den Esoteriker gerne verbreiten wenn man nur an die Esoterik glaubt) und ebenso macht es dich nicht zum Fachmann für Natur oder gar altes Wissen über Pflanzen aller Art. Deine Einstellungen werden dadurch unterstützt der Wille sich darauf zu konzentrieren das mag alles sein. Jedenfalls war das ein Verstärker, ein Motivator für mich. Doch lernen musste und muss ich immer noch durch lesen ausprobieren erfahren. Und während ich hier sitze und schreibe entspannt sich mein Rücken und der Schmerz verschwindet und ich werde gleich wieder mich dem umgraben widmen immer in dem Bewusstsein das Leben das mich durchfließt auch in dem Boden ist den ich bearbeite. Und das wir beide Teile der Schöpfung sind die durch die Götter in welcher Form auch immer Frucht zu tragen in der Lage ist.

Fragen, Auffälligkeiten, Missverständnisse, Ungereimtheiten – im zum über den Quran.

1. 2.Die Kuh (Al-Baqarah).


2) Dies ist (ganz gewiß) das Buch (Allahs), das keinen Anlaß zum Zweifel gibt, (es ist) eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.


Dies ist eine gewichtige These. Denn warum sollte ich oder ein anderer glauben das dies ganz gewiss und ohne Zweifel das Buch Allahs ist? Wenn dem so ist, warum glauben es dann nicht alle Menschen die vorurteilsfrei Gott suchen? Oder die bis dato einen anderen Glauben anhangen und das auch nach dem Lesen des Koran weiter tun?


6.Wahrlich, denen, die ungläubig sind, ist es gleich, ob du sie warnst oder nicht warnst: sie glauben nicht. 7.Versiegelt hat Allah ihre Herzen und ihr Gehör; und über ihren Augen liegt ein Schleier; ihnen wird eine gewaltige Strafe zuteil sein.


Also, Allah verschließt einigen oder auch vielen das Herz, verschleiert ihren Blick… dann wenn ihre Zeit gekommen werden sie hart bestraft? Dann ist dieser Gott ein ungerechter Gott? Und das hat nichts mit mangelndem Verstehen göttlicher Weisheit zu tun. Wenn ich einem Kinde die Nahrung verweigere derer es bedarf und es dann schlage weil es nicht isst, dann ist das zutiefst böse und niederträchtig. Wie kann ich einen Gott, allmächtig oder barmherzig und vergebend heissen wenn er die einen glauben lässt und belohnt und die anderen den glauben verwehrt und dafür noch bestraft. Gerecht wäre es wenn die bestraft werden die den Gott erkennen der sich ihnen offenbart und dennoch nicht glauben. Ist Allah also ungerecht?


23.Und wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir auf Unseren Diener herabgesandt haben, so bringt doch eine Sura gleicher Art herbei und beruft euch auf eure Zeugen außer Allah, wenn ihr wahrhaftig seid.


Hier ist das Missverständnis noch größer. Wenn ich Zweifel hege an einem Teil des Quran oder sogar an der Richtigkeit des Ganzen, wie kann ich dann eine Sure gleicher Art zum Beweis bringen? Eine Sure gleicher Art bestätigt doch dann allenfalls die Richtigkeit der Bezweifelten ich müsste also eine völlig andere Sure bringen. Desweiteren kann ich auch Zweifel haben ohne das ich deswegen auch gleich was Gegenteiliges behaupten kann. Ich kann doch auch die Schuld einen Angeklagten bezweifeln ohne einen anderen Verdächtigen nachweisen zu können.

137.wenn sie so glauben, wie ihr glaubt, dann werden sie rechtgeleitet sein; wenn sie sich aber abwenden, so sind sie nur in Abspaltung geraten. Doch Allah wird dir wider sie genügen, und Er ist der Allhörende, der Allwissende.
138.Dies ist die Weisung Allahs, und wer hat eine schönere Weisung als Allah! Und Ihm dienen wir.


139.Sprich: "Wollt ihr etwa mit uns über Allah streiten, wo Er unser Herr und euer Herr ist? Doch wir haben unsere Taten und ihr habt eure Taten, und Ihm sind wir aufrichtig zugetan.


Hier wird unterschwellig ausgesagt das vorangegangen nur wahrhaft glauben wenn sie so glauben wie Mohammed es lehrt. Somit erhebt Mohammed sich über alle seine Vorgänger er der des Lesens nicht kundig war und sich darauf verlassen musste was andere ihm vorlasen.


Und streiten nicht auch die Muslime über die Worte Mohammeds? Wie viel mehr also streiten Christen mit Muslime und Muslime mit Juden und Juden mit Christen.


158.Wahrlich, As Safa und Al-Marwa gehören zu den Kultstätten Allahs; und wer zu dem Hause pilgert oder die `Umra vollzieht, für den ist es kein Vergehen, wenn er zwischen beiden hin- und herschreitet. Und wenn einer freiwillig Gutes tut, so ist Allah Erkenntlich, Allwissend.


Braucht ein allmächtiger allwissender Gott der mit seiner Schöpfung nicht gemein ist der angeblich ohne Ort ist und ohne Zeit brauch der feste Kultstätten? Das mutet etwas seltsam an. Wird denn das Gebet nur gehört wenn sich der betende gen Osten neigt?


Wie die Bibel erhebt auch der Koran den Anspruch das ultimative Wort Gottes zu sein. Mit dem Unterschied das die Christliche Bibel keine Zweifel an den Texten der Thora hegt sondern sich bewusst auf diese beruft. Der Quran verwirft die Mehrheit der Textlichen Überlieferungen aus Bibel und Thora und beruft sich auf diese nur tendenziell nicht aber auf das Wort an sich.

Dieser Anspruch leitet sich vor allem aus dem absolutistischen Anspruch ab die wahre Religion des alleinigen Gottes zu sein.

Für mich ist es nicht nachvollziehbar an jenen Allah an jenen absoluten einzigen Gott zu glauben der ohne Ort und ohne Zeit existiert und unvergleichbar ist.

Die Anderen

In unserer Zeit der Verfügbarkeit von Informationen unabhängig von Zeit und Ort und wenn man sowieso Interesse hat sich mit dem Anderen auseinander zu setzen und das dann auch tut, bildet sich natürlich auch eine Meinung, ein Urteil, eine Bewertung. Ich interessiere mich für die Anderen, für Christen, für Muslime, für Buddhisten, Hindi und andere Glauben. Nicht weil ich an dem meinen Glauben zweifle, oder ich damit nicht zufrieden wäre, oder sonst irgendwie meine das mich zu verändern suche. Nein, ich interessiere mich für den Glauben Anderer um zu sehen welche Gründe sie haben, was ihnen ihr Glaube bedeutet. Warum sie glauben was sie glauben. Auch was die Inhalte dieses Glaubens sind. Warum? Weil durch die Sichtweisen Anderer sich die eignen Sichtweisen erweitern können. Oder, simpel ausgedrückt – über den eignen Tellerrand schauen -


Die Anderen – Das Christentum
Das Christentum ist ja nicht nur der christliche Glaube des Einzelnen, sondern auch eine Religion. Und eine Religion hat natürlich auch eine Religionsgeschichte die wiederum nicht immer Identisch sein muss mit den Anforderungen und Inhalten des Glaubens.


Die christliche Religionsgeschichte ist, wie bekannt eine Geschichte von Gewalt, Sex, Folter und anderen exzessiven Machtdemonstrationen. Angefangen von der Missionierung durch das Schwert und die Kreuzzüge, über die Zeit der Hexenverbrennung und dem sogenannten 30- jährigen Krieg.

Ignoranz, Missbrauch, Unterdrückung sind feste Bestandteile dieser Religionsgeschichte. Insgesamt ist die christliche Religionsgeschichte bis in die Zeit der Aufklärung, mit wenigen Ausnahmen aus heutiger Erkenntnis durchweg negativer Art.

Aber ist die Religionsgeschichte einer Religion gleichbedeutend mit den Inhalten des Glaubens? Pauschal, sicher nicht. Geschichte wird von Menschen gemacht, Menschen die innerhalb einer bestimmten Organisation arbeiten und die Ziele dieser Organisation vertreten. Menschen aber sind Irrungen unterworfen, aber auch Emotionen und ihren eignen Vorstellungen von Gut und Böse von Richtig und Falsch.


Inhalte eines Glaubens aber werden von ihren Gründern, sofern vorhanden, weitgehend festgelegt. Das Heidentum hat im Allgemeinen keinen zeitlich begrenzten Gründer sondern seine Komplexität entstand aus den Erfahrungen einzelner Gläubiger über Jahrtausende.


Anders das Christentum. Hier gibt es eine direkte Bezugsperson Jesus, in vorderster Front dazu seine Apostel die Gefährten des Jesus von Nazareth. Sie sind die Begründer der Inhalte des Christentums. Ob diese Inhalte heute noch so wider gegeben sind wie sie ursprünglich waren steht nach dem Stand heutiger Forschungen und archäologischen Funden zumindest in Zweifel. Aber an irgendwas muss man sich ja halten um sich eine Meinung zu bilden. Und so halte ich mich an die Inhalte wie sie auf dem Konzil von Nicäa fest gelegt wurden. Denn diese galten als Grundlage der Inhalte mit welchen die Missionare ihren Weg gingen.

Als biblische Quelle nutze ich verschiedene Bibelübersetzungen Elberfelder, Luther, Menge, Schlachter so wie sie um 1980 allgemein üblich waren. Sonstige Quellen werde ich bei Bedarf benennen.


Der christliche Glaube stellt bestimmte Absolute Thesen/Bedingungen auf die ich mal mehr, mal weniger nach vollziehen kann. Etwas nach zu vollziehen bedeutet aber nicht diese Bedingung oder Sichtweise auch zu teilen. Es sind etliche Punkte in der christlichen Religion und im christlichen Glauben die heute einander widersprechen ausser das sie auch noch mit Wissenschaft und Forschung im direkten Konflikt stehen. Die Abweichung und Umdeutung einer absoluten These löst aber das Problem nicht sondern verdrängt oder verwässert es allenfalls ein wenig.

Absolute Thesen des Christentums –


Alle Menschen leben von Geburt an in der Sünde

Vergebung ist nur möglich durch Jesus Christus

Alle Sünden werden vergeben, außer die welche wider den heiligen Geist sind

Es ist im Prinzip egal welcher christlichen Gemeinschaft man angehört, solange eben die Absoluten Thesen des Christentums nicht gebeugt oder ignoriert werden.


Vorbehalte untereinander sind immer von den Menschen geschaffen und betreffen meist weniger entscheidende Punkte von Ablauffolgen Umsetzungen liturgischer Handhabungen. Obwohl die Betroffenen das meist wesentlich gravierender Ansehen. Nicht umsonst gab es soviele gewalttätige Auseinandersetzungen, Aggressionen und massive Gewalt auch unter den christlichen G0emeinschaften im Äußeren aber auch im Inneren. Siehe die Vielzahl christlicher Gemeinschaften die sich einander ihre Zurechnung leugnen. Obwohl nicht selten die Unterschiede nur Kleinigkeiten ausmachen.

Zwar gibt es auch welche die sich durch klare Aspekte des Glaubens unterscheiden, doch bei fast Eintausend verschiedenen christlichen Gemeinschaften allein in Deutschland sind die Unterscheidungen oft nur minimal. Vielleicht liegt es auch an der absolutistischen Glaubenshaltung das anders gestrickte Gemeinschaften schlicht und einfach verteufelt werden.


Das allein kann einen Menschen schon abstoßen, aber das ist m. E. nicht die Hauptsache warum Menschen dem Christentum den Rücken kehren. Vielmehr ist es ein wachsendes Zweifeln an der Einzigartigkeit des Christentums, an den Anspruch der Bibel als DAS WORT GOTTES.


Durch die Kenntnisse neu gefundener Evangelien, aber auch Erzählungen bisher nicht so sehr erforschter Völker und eben nicht röm. kath. Schriften hat sich das Bild von Jesus und seiner Bedeutung doch verändert. Aber eben auch die Wertigkeit der sog. Heiligen Schrift, die bis vor wenigen Jahrzehnten noch als das unfehlbare Wort Gottes galt. Inzwischen weiss man das Noah seine Sintflut vom Gilgamesch - Epos abgekupfert hat. Man weiss das eben etliches im Widerspruch zur realen Ereignissen steht. Und das selbst Daten ganz einfach zeitlich oder inhaltlich falsch wider gegeben wurden. Was eben bei einem Absoluten Wort Gottes prakt. Auszuschließen wäre.


Etliche Christen gehen trotz oder sogar trotzig weiter davon aus, dass die Bücher der sog. Heiligen Schrift das unverfälschte Wort Gottes ist was auch wortwörtlich so zu nehmen ist, es sei denn es ist darauf hingewiesen das es sich um ein Gleichnis oder ähnliches Metapher handelt. In dem Falle lassen auch diese einen gewissen aber immer noch recht engen Interpretationsspielraum zu. Mit solchen ist auch nicht wirklich ein Austausch möglich weil einfach die Sicht der Grundlagen zu verschieden ist.


Wird die Bibel als grundlegender Leitfaden gesehen in den der eigene Glaube integrierbar ist, dann lässt dies auch Irrtümer zu und was wichtiger ist, es sind Korrekturen möglich, denn kein Mensch ist ja, wirklich vollkommen. Steht übrigens auch in der Bibel.


Eine Beurteilung (Dies kann immer nur eine für sich selbst getroffene Beurteilung, Meinung, These, was auch immer, sein. Sie ist niemals für andere, selbst für ähnlich denkende übertragbar.) Eine solche Beurteilung habe ich vor vielen Jahren getroffen, die ich auch gelegentlich überprüfe, auch hier nur für mich. Diese Beurteilung setzt sich zusammen


Aus den Inhalten wie sie die Bibel verkündet


Die Selbstdarstellung christlicher Menschen


Die Selbstdarstellung unterschiedlicher christlicher Vereinigungen

Die Geschichte, die christlich geprägte Religionsgeschichte in der Weltgeschichte.

Die Inhalte sind in der Hauptsache die oben genannten Thesen die unterstützt aus verschiedenen Textstellen wenig Raum zur Interpretation lassen.


Alle Menschen sind Sünder – 1. Mose 3. 1 – 19 / Psalm 14. 1 – 3 / Römer 3. 9 – 20


Wenn man sich nun diesem Wortwörtlich anschließt, die Auslegung des Paulus also als Wort Gottes nimmt Dann sind alle Menschen vor Gott Sünder. Eine Interpretation die anders lautet wäre ja nicht zulässig. Wäre sie zulässig – aber dazu später mehr

Die zweite These lautet

Vergebung ist nur möglich durch Jesus Christus – Johannes 14. 6


Diese Bibelstelle lässt wirklich absolut keinen Spielraum für irgendeine Interpretation auch und im Besonderen, zum Bezug zur voran gegangenen These. Selbst bei der liberalmöglichsten Bemühung bleibt diese Textstelle allein für sich der ultimative Kasus Knacktus christlicher Fundamente. Und dies im Zusammenhang insbesondere mit Paulus wüsten Ansprüchen nicht mehr zu negieren.


Nehme ich allerdings die Bibeltexte nicht mehr als das ultimative Wort Gottes, sondern allenfalls als eine Inspiration einer Glaubensvorstellung und gestehe zu das dort auch sicher Fehler nieder gelegt sind. Dann verliert die These das nur Jesus der Weg zu dem einzig wahren Gott ist an Richtigkeit und Sinn. Denn dann gibt es viele Wege zu vielen Göttern oder keinen Weg zu garkeinem Gott. Letzteres wäre der Glaube der Atheisten. Das vorherige stellt jede Religion jeden Glauben auf eine Stufe, auf Augenhöhe zu jedem anderen Glauben. Dann wäre auch der missionsauftrag lediglich eine Nebensache deren Umsetzung wie sie aber geschehen ist eine Sünde wider allem Anderen für was der christliche Glaube zu stehen behauptet.


Weitere Stellen der Bibel respektive des NT


Matth. 10. 34 – 39


Ist es den nicht hat ein Zeichen von niederem Beweggrund wenn ein Lehrer, Prophet der sich der Retter vor der Sünde heißt sich selbst vor Vater und Mutter vor die Kinder setzt und den verdammt der seine Kinder mehr liebt als den Retter? Wo kann Rettung vor Sünde sein wenn ich den Retter mehr lieben soll als die meinen? Mit welchem Recht beansprucht Jesus die Vorwegnahme seiner Person vor den Meinen (Vater, Mutter, Kinder, Ehepartner?) Er der im selben Abschnitt sagt. Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen sondern das Schwert? Nun wer das Schwert bringt der fällt durch das Schwert.


Matth. 10. 5 – 15 und speziell 5+6

Die 12 Apostel hatten also eindeutige Anweisungen NICHT zu den Heiden zu gehen allein in den Städten Israels sollten sie ihr Werk verrichten.


Ja es wird sogar gesagt sie werden nicht fertig werden in Israel bis Jesus wieder käme. Wie verträgt sich das dann eigentlich mit…

Matth. 28. 16 – 20


Hier ändert sich der Missionsbefehl wieder und wird erweitert auf alle Völker. Widerruft also Jesus seine eignen Befehle? Denn zuvor sagte er ja das sie, die Jünger, ausschließlich zu den Städten Israels gehen sollen und keinesfalls zu den der Heiden.


Zusammenfassung
Nehme ich also den Jesus den die Bibel seit nahezu 2000 Jahren beschreibt und dessen von ihm beschriebenen Wesen und Selbstverständnis dann sage ich NEIN, nein danke denn meines Erachtens ist dieser beschriebene Jesus ein engstirniger egozentrischer sich selbst Verherrlichender Mensch mit niederen Beweggründen. Da ich aber glaube das dieser Jesus ein anderer war als das Bild das die Bibel wiedergibt halte ich Jesus für einen Rufer in der Wüste oder einen Juden der in Anbetracht römischer Herrschaft einen Ausweg suchte ohne militärischen Einsatz sein Volk zu befreien von römischer Knechtschaft und es zurück zu führen zu einem dem Volke Israels eignen Gottesverständnis mit möglicherweise neuen Herangehensweisen.


Alles andere Sohn Gottes, Retter von der Erbsünde einziger Weg für alle Menschen, das halte ich für Dichtung und Erfindung. Ebenso wie die Bibel nicht das Wort des einzigen Gottes ist sondern allenfalls inspirierter Leitfaden.
Doch wie erwähnt sind die obigen Erkenntnisse nur für mich geltend, man mag sie teilen oder nicht. Ich glaube mich in der Richtigkeit meiner Schlussfolgerungen.

Der Islam


Der Islam ist etwa 400 Jahre jünger als das Christentum und doch ist seine Entstehung im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Christentum zu sehen. Sein Begründer Mohammed wuchs auf in einem Umfeld vieler verschiedener heidnischer Religionen und Götter aber auch im Umfeld des jüdischen sowie auch des christlichen Glaubens mit all ihren Queroleinen gegen- und untereinander

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Ebenso wie ich die Bibel (AT und NT) als allenfalls inspirierter Leitfaden sehe, so sehe ich auch den Quran das Wort Gottes der Muslime als Menschenwerk an, mit dem Unterschied das die wesentlichen Inhalte von nur einem einzigen Mann, eben Mohammed festgelegt und da er des Schreibens nicht kundig seinen Gefährten verfasst wurden.

Auch hier findet sich der absolutistische Anspruch des alleinigen Besitzes der Wahrheit des Wortes Gottes respektive Allahs und Mohammed als letzter und abschließender Prophet.

Grundsätzlich greift hier für mich dieselbe Schlussfolgerung wie beim Christentum die auch mit einem Satz zusammenfassbar ist. –

Wer von sich behauptet im Besitz der einzig gültigen Wahrheit zu sein die für alle Menschen zu gelten habe. Wer das von sich behauptet ist des Zuhörens nicht Wert.

Denn keinem Menschen ist gegeben was selbst Götter nicht wissen. Alle Dinge Wahrheit von Anbeginn bis zum Ende allen Seins.

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Montag, 21. März 2011

Die Seele - was sie ist, woher sie kommt. wohin sie geht - Seelenwanderung

Die Seele ist ein Wort das in allen Religionen und vielen Philosophien auch weltlicher Prägung zu allen Zeiten immer wieder behandelt wird.
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Über keinen anderen Begriff des Menschseins wird mehr philosophiert, gestritten als über die Seele in allen ihr zugesprochenen Aspekten, in ihrer Bedeutung und in ihrer Wesenheit.
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Die Fragen lassen sich wie folgt formulieren.
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Was ist die Seele?

Woher kommt die Seele?
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Wozu braucht man eine Seele?
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Wohin geht die Seele?
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Was ist die Seele? –
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Jede Religion, jeder Glaube, jede Philosophie setzt andere Komponenten oder Schwerpunkte in der Definition der Seele.
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Im Christentum ist die Seele, von Gott eingehaucht, mit dem Körper ebenso wie mit dem Geist eine absolut bedingte Dreieinigkeit. Die Seele gibt dem Fleisch erst das Leben. Sie ist zwar an den Körper und seine Erfahrungen als Körper gebunden, sie fühlt was der Körper auch fühlt, aber sie kann auch nachdem körperlichen Ableben existieren. Sie stirbt nicht mit dem Körper. Man kann im Christentum die Auffassung vertreten, Das Gott Adam die Seele einhauchte und diese Seele zu Gott zurück kehrt um beurteilt zu werden.
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Die Seele sammelt also, nach Christlicher Lehre, die Essenz des körperlichen Lebens und Erlebens, des geistigen Lebens und Erlebens und des Seeleneigenen Erleben und einer, dem entsprechenden Handlungsverantwortung.
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Besonders aus dem AT lässt sich eine ausgeprägte Seele – Körperinteraktion erkennen. Man spricht auch von der Vitalseele. Eine genauere Definition ist nach zu lesen bei http://www.wikipedia.de/ oder eben im AT (Hesekiel 18.4, Sprüche 13.4, 3.Mose 17.14, 5. Mose 12,23)
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Im Christentum nimmt die Seelendefinition eine differenziertere Stelllung und Bedeutung ein. Es wird eine Trinität aufgezeigt von Körper – Geist – Seele. Das griechische Seelenverständnis hat hier anteilig aber doch deutlich Einzug gehalten. Eine genauere Definition ist nach zu lesen bei http://www.wikipedia.de/ oder eben im NT (Römer 2.9, 1.Petrus 2.11, Häbräer 4.12, Apg 4.32)
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Wenn man nun beide, die alttestamentarische und die neutestamentarische Varianten zusammen bringt ergibt sich daraus ein relativ einfaches Seelenverständnis. Sicher umfasst die folgende Definition aus AT und NT zusammen gestellt nicht alle kleineren Aspekte eines biblischen Seelenverständnis aber gibt sie doch eine grundsätzliche Definition.
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Die Erfahrungen des Körpers und des Verstandes spiegeln sich durch das Gewissen und das Wissen bewertet in der Seele wider.
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Im Islam Ist die Definition der Seele, erstaunlicher Weise, nicht allgemeingültig verifiziert. Verschiedene Islamgelehrte vertreten eine große Bandbreite an Auffassungen was denn Seele sei. Grundsätzlich aber gilt, was auch in der Bibel gilt. Die Seele ist von Gott / Allah.
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Ansonsten aber ist die Varianz über das Wesen der Seele weitgehend größer als im Christentum. Aber, es mutet auch an das die Seele im Islam keine vergleichbar hohe Bedeutung hat wie im Neutestamentlichen Christentum. Es ist wohl auch anhand der diversen Stellungnahmen islamischer Gelehrter tendenziell an zu nehmen das die Seele eine hohe Anbindung an den Körper hat in dem sie war. Die Seele wird im Islam dem Menschen der sie beherbergte deutlicher zugerechnet. Eine mögliche Seelenwanderung = Reinkarnation ist hier faktisch ausgeschlossen. Dies ist zwar meines Wissens nicht explizit im Quran oder den bekannten Hadithen ausgewiesen, Ist aber nahezu zweifelsfrei aus eben diesen Schriften zu deuten.
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Interessant ist das islamische Philosophen wie al-Kindi (gest. 873) oder später der Sufi Ibn Arabi (gest.1240) von einer Weltenseele (al-nafs al-kulliyya) aus der alle menschlichen Seelen geflossen, und später zurückkehrend aus gegangen sind. Wie sich das dann mit dem Paradies und Verdammnisprinzip assoziieren lässt ist allerdings nicht ganz nach vollziehbar.
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Das Prinzip einer Weltenseele begegnet uns aber in vielen Religionen und Philosophien bis hin zur Esoterik.
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Im Hinduistischen Weltbild. Hier treffen wir auf die höchste Varianz an Lehren, Auslegungen, Meinungen und Überzeugungen die Seele betreffend. Die Standpunkte sind so unterschiedlich und vielfältig das eine Grundsätzliche allen gemeinsame Idee dessen was Seele ist nicht zu treffen ist.
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Sie sind sogar, je nach Lehre, so gegensätzlich das sie einander ausschließen. Die Frage was denn die Seele ist, ist an eine ganz bestimmte Weltsicht, einen ganz bestimmte Glaubensauffassung innerhalb der Hinduistischen Glaubenswelt gebunden.
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Die radikalen Advaita vertreten dabei eine für westlich und nahöstliche Auffassung nicht mehr wirklich nach vollziehbare Theorie das die Individualseele mit all ihren Erlebnissen reine Illusion ist. Eine weitere Ausführung dieser abstrusen Glaubensvorstellung würde zu weit vom Thema und einem möglichen westlichen und nahöstlichen (Christentum – Islam – europäisch/heidnischem) Verständnis weg führen. Deswegen wird es hier auch nicht weiter berücksichtigt.
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Die andere Hinduistische Sicht geht auch von einer bestimmten Trinität aus. Sie spricht von drei Realitäten Gott – Materie – Seele. Die Seele ist hier das verbindende Glied zwischen einer göttlichen Realität und der rein materiellen Realität. Diese geht davon aus, wie auch die christliche und islamische das die Seele unsterblich ist. Nur hier eben das sie komplett unabhängig vom materiellen also vom Körper des Menschen agierend ist und mehrfach reinkarniert bis es ihr, der Seele, gelingt sich gänzlich von der Reinkarnation befreiend ins Nirwana zu gelangen.
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Es gibt im ostasiatischen, Indischen Subkontinent, China, Japan und diversen regionalen Glaubenswelten noch mancherlei Varianten dessen was Seele ist oder nicht ist oder, wie im Buddhismus überhaupt nicht existent ist. Aber ich will mich doch mehr auf die europäische Variantenvielfalt beziehen, nicht weil ich diese besser bewerte sondern für den europäischen Geist einfach verständlicher sind. Auch da ich überzeugt bin, dass er auch nicht schlechter oder falscher ist sollen mir die europäischen Varianten eben unter Einzug von Christentum und Islam die ja ein Teil der europäischen Gegenwart (bevorzugt im deutschsprachigen Raum) sind.
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Die Seele, in ihrer deutschen begrifflichen Herkunft aus dem alt-germanischen *saiwalö*und dem Begriff *saiwaz = See* ist nicht gesichert weil die mythologische Begründung doch regional sehr unzureichend bestätigt wird. Eher geht man allgemein davon aus, das lappische Wort savio für *saiwaz* eine Verbindung ist zum späteren Begriff Seele. Aber es geht ja nicht um linguistische Forschung und Spitzfindigkeiten sondern um das allgemeine Seelenverständnis. Im deutschen Sprachraum variierte das Seelenverständnis vor allem durch die Gesellschaftsform und ihren Werten.
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Während nach stark flächendeckender Ablösung des Heidentums durch das Christentum etwa ab dem 10. Jahrhundert die katholische Sichtweise über die Seele den Menschen doktrinär aufgezwungen wurde, kam es in spteren jahrunderten insbesondere in der Aufklärung zur Seelensicht der neoklassizistischen Moderne, mehr oder weniger irgendwo angesiedelt zwischen germanischem Heidentum und althellenistischer Sicht von Sokrates über Platon bis Diogenis.
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Heute richtet sich das Seelenverständnis wohl individuell nach Glaubens und Weltanschaulichen Grundlagen und das nicht nur im deutschsprachigen Raum sondern in der gesamten westlichen Welt. Allerdings hat diese Vielfalt bei einigen und nicht wenigen einen eher verwirrenden Effekt.
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Die Seele im germanischen Heidentum
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Bisher bin ich, nach meinem Wissen auf keine komplexere Vernetzung zwischen Körper – Geist – Seele gestoßen als im germanischen Heidentum Als hauptsächliche Quelle, des Wissens, diverser Nachschlagewerke Dritter, und auch teilweise eigner Inspirationen sprich Überlegungen diente mir hierzu Stilkamps Asatru – Seiten, Seelenvorstellung und folgende (zur zeit offline, zu erfahren aber über den Verein für germanisches Heidentum http://www.vfgh.de/)
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Ein mögliches Seelenbild ist nicht so zu isolieren wie im Christentum, Islam oder Hinduismus sondern ist wesentlich gebunden an den Menschen indem sie innewohnt. Auch ist im germanischen Heidentum nicht ein singuläres Erscheinungsbild der Seele zu fixieren sondern in grenzverschwimmendes Seelengebilde.
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Die Seele insgesamt kann man (theoretisch) in drei Bereiche unterteilen… alle drei Teile zusammen mit ihren Vernetzungen sind die Seele ohne ihre Vernetzung ist die Seele nichtmehr die Seele im gleichen Verständnis die Seele ist nicht die Summe ihrer Teile sondern die Vernetzung aller Teile untereinander und dem körperlichen, dem rein Materiellen geben der Seele ihren eigenen Charakter.
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Das liest sich etwas kompliziert, wohl differenziert aber eben auch kompliziert und das ist es auch wenn man Stillkamps Seiten nach liest dann schlüsselt sich das zwar auch noch etwas auf wirft aber auch neue Fragen auf.
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Zusammenfassend kann man es ausdrücken… So wie der Mensch mehr ist als die Summe seiner Teile ist auch die Seele mehr als die Summe ihrer Teile.
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Was also ist nun Seele?
Ein Fremdkörper der wie ein Parasit sich im materiellen Körper einnistet und sich von dessen Erfahrungen seinen Handlungen und Unterlassungen und nach dessen Vergehen seiner Wege zieht?
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Ist die Seele der eigentliche Mensch der die Körperlichkeit braucht um weiter zu kommen und schließlich im Nirwana, oder wenn ein System der Entlohnung vorlieg, je nach dem, im Paradies oder im Höllenfeuer der Ewigkeit sein Dasein findet?
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Ich glaube das die Seele ein Teil einer Trinität aus Körper – Seele – Geist ist das keins ohne das andere seinen festen gleichen bestand hat wie ohne die anderen Teile. Ich glaube das alle drei Teile für sich auch wieder unterteilt sind usw. Ich glaube das die Seele besteht aus einer Vitalseele dem Schicksalsteil der unveränderlich ist und dem Teil der das im Geist erarbeitete Wissen und Erfahrung einen Sinn gibt. Ich glaube nicht das allein aus verstand Weisheit entsteht sondern durch das verstandesmäßig erfasste Wissen und Erfahrung die Seele die Weisheit macht.
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Woher kommt die Seele?
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Wenn ich frage, woher die Seele kommt, dann setze ich ja voraus, es eine Seele gibt. Wer aber nun davon ausgeht das es eine Seele gibt der glaubt auch fast immer an die Existenz des göttlichen, in welcher Form auch immer. An eine Göttlichkeit glauben und eine Seele leugnen gibt es nur bei kleinen, unerheblichen Gruppierung wie der Advaita – Sekte.
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Wer also an die Existenz einer Seele glaubt, der glaubt auch im Regelfall an eine göttliche Existenz. Wenn man dann also die Existenz einer Seele sowie die Existenz des göttlichen voraussetzt und für sich geklärt hat was Seele ist. Dann ist die nächste sich daraus ergebende schon logisch und die Antwort beinahe auch.
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Auch ist diese Antwort im Allgemeinen einfach, im Besonderen tritt aber je nach Sicht dessen was Seele ist, auch eine komplexere Antwort zu Tage.
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Eine der einfachsten Antworten über die Herkunft der Seele liegt wohl im Christentum. Als in der Alttestamentarischen Schöpfung im Buch 1.Mose 1,26 – 30 oder 1.Mose2,7 niedergelegt ist das Gott dem Menschen seinen Odem einblies. Nach meinem Verständnis war damit gemeint alles was den Menschen aus alt- und neutestamentarischer Sicht über den gesamten Rest der Schöpfung erhebt. (Krone der Schöpfung) Ihm, dem Menschen als “Ebenbild“ Gottes herauslöst und die Schöpfung ihm unterstellt. “Mache dir die Erde untertan und alles was auf und in ihr ist.“ So jedenfalls redet die Bibel.
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Die mir, komplexeste, bekannte Definition der Seele so wie auch deren Herkunft finde ich auch wieder im germanischen Heidentum. Der Schöpfungsmythos wie ihn die Edda darstellt. Völuspa 17 -18 … Hier sind drei Götter die dem Menschen ihre Gaben zuteil werden lassen. Daraus lässt sich, wenn man will, auch eine Dreiteilige Seele begründen.
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Zusammenfassend kann man durchaus vertreten wo ein Glaube an die Existenz einer Seele ist, dort ist diese Seele zumindest unter göttlicher Beteiligung oder Initiative dem Menschen gegeben worden. Die Frage wohin die Seele geht variiert dann doch wieder.
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Wohin geht die Seele.

Ich will mich nicht wieder ausführlich mit den Antworten der verschiedenen Religionen vergleichend auseinander setzen wie in den anderen Fragen. Es soll genügen zu sagen das die Seelen, entsprechend des jeweiligen Glaubens, an ihren Ursprungsort zurückgehen und dort verweilen oder bei einem vorhandenen Entlohnungssystem eben ins Paradies, respektive in die Verdammnis gesandt werden. Oder eben das Nirwana erreichen was im weitesten Sinne auch einer Belohnung gleich kommt.
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In meiner Glaubensvorstellung, die ich ja schon in den anderen Fragen thematisch angeschnitten habe, ist die Seele etwas komplexer, eben dreigeteilt und erst im Zusammenhang und das Mehr als die Summe ihrer Teile, wodurch die Seele erst ihre Eigenständigkeit erhält.
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Wenn nun der Mensch (der materielle Körper stirbt, stirbt natürlich auch der Geist und die Vitalseele. Ein weiterer Teil der Seele ist die *Exkursionsseele* Dieser Teil der Seele, so glaube ich, ist der Teil der mit dem göttlichen in Verbindung tritt. Oder natürlich auch mit dem Dämonischen, so man daran glaubt. Ich weigere mich, mich hier dahin gehend fest zu legen womit die Seele in Verbindung tritt. Das einzige was ich diesbezüglich für mich festlege ist das ich mit diesem Teil der Seele mit den Göttern denen ich opfere in Verbindung treten kann, natürlich auch nur wenn die Götter es zulassen. Der Magier, die Hexe, in der Meditation immer ist es dieser Teil der Seele die reagiert und agiert. Im Prinzip ist jedes Gebet eine Aktivierung dieses Teils der Seele. Unerheblich ob nun Christ, Moslem, Hindu, Buddhist oder Heide. Der dritte Teil der Seele ist die Verstandes- oder auch Geistseele des Menschen sie ist die Verbindung zwischen der Vital- und der Exkursionsseele sie macht aus der Logik des Geistes und der Erfahrung des Körpers aus Erleben und Wissen die Weisheit.
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Die dreigeteilte Seele ist nie einheitlich gestaltet, denn auch das persönliche Schicksal das, was der Mensch nicht zu ändern vermag (übrigens das Schicksal ist auch dreigeteilt aber dazu ein andermal) spielt da eine maßgebliche Rolle. Die Gewichtung der Seelenteile beim Individuum bestimmt auch seinen Werdegang Eine starke Vitalseele ist m.E. wichtig für Menschen die schwere körperliche Arbeit verrichten oder früher für heldenhafte Krieger ebenso. Während die Geistseele eher bei den Denkern von Philosophen bis zum Anführer eher eine stärkere Ausprägung hat. Und eben Priester Hexen, Magier, spirituell ausgerichtete Menschen eher eine gestärkte Exkursionsseele haben. Ja ich glaube sogar das Talente des Menschen ihre Grundlagen auch in der, wie soll ich es sagen, Seelenkoordination haben. Aus meiner Lebenserfahrung ergibt sich eigentlich vor allem eine Erkenntnis, alle Dinge haben immer wieder einzelne Bereiche die mit den einzelnen Bereichen anderer Dinge zusammenhängen. So wie die Natur ein geschlossenes Ökosystem ist in dem alle Teile irgendwo sich verbindend zusammen wirken. So wirken auch Körper Verstand und Seele zusammen und als Einzelbereiche und im großen Ganzen das dann den Menschen ausmacht.
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Insgesamt bin ich der Auffassung das der Mensch ohne Seele nicht lebensfähig ist. Ob nun Tiere auch eine Seele haben oder etwas Vergleichbares oder ob sie ohne Seele lebensfähig sind? Keine Ahnung, das ist auch nicht mein Thema. Ich glaube die Seele macht den Menschen zum Menschen im guten wie im schlechten. Daß aber der Mensch über der Schöpfung steht das lehne ich dennoch ab. Eine Besonderheit entspricht noch lange nicht einer Göttlichkeit.
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Seelenwanderung.
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Die Seelenwanderung ist hauptsächlich im südostasiatischen Raum, Indien zum Beispiel, wesentlicher Teil der Glaubenswelt. Der Hinduismus und der Buddhismus haben diese Grundlage obwohl sie ein doch unterschiedliches Seelenverständnis haben. In Europa hängt der Glaube einer Seelenwanderung oft mit Esoterik und deren Irritationen zusammen.
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Ziel der Seelenwanderung ist ja, mehr oder weniger soweit zu lernen das die Seele es schafft ins Nirwana ein zu ziehen und den ewigen Frieden zu erringen. Wie immer das auch erreicht werden soll. Der Weg dahin wird oft sehr unterschiedlich beschrieben, die Bedingungen recht unterschiedlich besetzt.
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Auch im Islam gibt es eine Gruppierung die Sufi die eine Seelenwanderung propagieren.
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„Ich starb als Mineral und wurde Pflanze,
Ich starb als Pflanze und wurde Tier,
Ich starb als Tier und wurde Mensch.
Warum soll ich mich fürchten?
Wann wurd ich weniger durch einen Tod?
Noch einmal werd ich sterben als ein Mensch,
Nur um dann aufzusteigen mit der Engel Segen.
Doch auch vom Engelsdasein muss ich weitergehen …“
.(Auszug aus dem Mathnawi von Rumi).
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Danach lässt sich davon ausgehen das die Seelenwanderung auch im Islam Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen ist. Die Sufis selbst werden aber gerade von den Traditionalisten des Islam, unter anderem den Salafisten , generell als Muslime abgelehnt.
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In Europa geht die Thematik der Seelenwanderung sehr einher mit diversen Rückführungsaktivitäten, der Nirwana-Aspekt spielt da eher keine Rolle. Wie bereits erwähnt ist dies hauptsächlich im esoterischen Bereich, insbesondere dem finanziellen Aspekt ein großes Thema. Es gibt aber unter den freien nicht konfessionsgebundenen Christen einige die eine Seelenwanderung nicht ausschließen, dies für möglich halten oder sogar daran glauben, davon überzeugt sind.

In der traditionellen Kirche evangelische oder katholischen Landeskirche ist die Seelenwanderung oder auch Reinkarnation genannt eher kein Thema bzw. eine Grundlage des christlichen Glaubens dasselbe gilt für die meisten Freikirchlich organisierten Gemeinden und erst Recht für die sog. Hardcore-Christen.
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Ich selbst halte die Reinkarnationslehre in welchem Glaubenskonstrukt auch immer für mehr oder weniger unsinnig. In meinem Seelenverständnis und Sicht der individuellen Bindung an den Einen Menschen als Einzigartigkeit ist dafür keinerlei Raum. Denn die Einzigartigkeit des Individuums in der materiellen Welt bedingt auch seine Einzigartigkeit im Geiste (Verstand, Denken, Meinen) und auch seine Einzigartigkeit der Seele und des Schicksals.

Die Seele als Teil des Menschen ist ebenso einzigartig wie der Mensch selbst. Sie mag ein gegensätzliches Spiegelbild haben oder auch einen Seelenverwandten besitzen. Aber sie ist Einzigartig und dies Einzigartigkeit ginge verloren durch viele materielle Durchläufe.
so als kleiner amüsanter Abschluss ... --->YouTube - Wie definiert ein Soldat Seele? <--
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