Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Posts mit dem Label Glaube werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Glaube werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 25. Mai 2022

Des Menschen Glauben ist sein Himmelreich? echt jetzt?

Das ich kein Freund des Christentums, respektive seiner Inhalte bin, hab ich ja schon hier und da geäußert, begründet und ausgeführt unter Bezug  christlicher und anderer Quellen aber vor allem von eignen Überlegungen, die aber wiederum auf den Aussagen des Christentums selbst beruhen.

 So hab ich auch meine eigene Definition dessen was ein Christ ist. Diese Wertung setzt sich zusammen aus meiner Definition einer Gefolgschaft wie sie die Bibel beschreibt mit all ihren Anforderungen. Des Weiteren den geäußerten Aussagen einzelner Anhänger des Christentums und dem publizierten Selbstverständnis der Kirchen Gemeinden und ihrer Vertreter.

 Der Papst, das Papsttum, der Vatikan, die ganze Struktur der katholischen Kirche von ganz Oben bis in den Gemeindeballtagen hat meines Erachtens bestenfalls mit den Begriffsbezügen des Christentums der Bibel Gemeinsamkeiten, weil sich eben genau darauf berufen wird. Ich sehe die katholische Kirche aber nicht als christlich an, klerikal-faschistisch? Ja, unbedingt, stark erinnernd an die Arroganz pharisäischer Juden. Aber das christliche Selbstverständnis kann ich da wenig ausmachen. Ich sehe in der Gesamtheit christlicher Kirchen christlich-naher Organisation wenig derer die ich als Christen als Christi Nachfolger bezeichnen mag.

Meine Wertung dessen was ein Christ ist, ihn oder sie ausmacht ist die wortnahe Umsetzung der Anforderungen des Textes des NT.

Ein Christ hat die Bibel, respektive das NT als direkten und absoluten Maßstab für sein Denken, Handeln und Sein. Was nach meinem Verständnis das Böse schlechthin ist. Wobei ich im Gegensatz zu den Christen nicht an das absolute Böse glaube, wie auch nicht an das absolut Gute.

Pastor Wilhelm Busch (1897 – 1966) Jesus unser Schicksal (47. Auflage 2017 Neukirchener Verlagsgesellschaft)

Ein Mann der meines Erachtens ein hervorragendes Beispiel des Begriffs Christ ist, in all seiner Arroganz und Boshaftigkeit die er in seiner Selbstwahrnehmung genau gegenteilig sieht. 

Seite 12 Abs. 1: …. sondern es kommt darauf an, dass Sie den richtigen Glauben haben, einen Glauben, mit dem man leben kann, auch wenn's sehr dunkel wird, der Halt gibt auch in großen Versuchungen, einen Glauben, auf den man sterben kann. Das sterben ist eine große Probe auf die Richtigkeit unseres Glaubens. 

Abs. 2: Es gibt nur einen richtigen Glauben, mit dem man richtig leben und richtig sterben kann. Das ist der Glaube an den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes….

Boahh, ich kann gar nicht so viel kotzen wie mir schlecht wird, bei solcher Aussage.

Eine unverfrorene Arroganz und auch Selbstverherrlichung, eine Selbstüberhebung auf Millionen andere Menschen. Das muss man erst mal fertigkriegen.

.. den richtigen Glauben? Das impliziert per se es gibt einen richtigen und einen falschen Glauben. Allein damit habe ich als Feststellung zumindest Probleme, das der eigne der einzig wahre alle anderen aber den falschen, gleich welchen auch immer haben, das ergibt sich in der fortführenden Argumentation dieses Herrn. Diese Fortführung selbst widerspricht sich dann.

...einen Glauben auf den man sterben kann... das bedeutet, wie ich es verstehe, ein Glaube der sich nicht im Angesicht des Todes verliert. Dem kann ich sogar ein Stück weit folgen. Doch dann stellt er scheinbar allumfassend fest, dass eben nur der Glaube, sein Glaube, der Glaube an Jesus der Einzige ist der in allen Bezügen Stand zu halten vermag. Ähhm ja, nee, oder? Nein... das Urteil ob mein Glaube dem standhält kommt ihm nicht zu. Zum Ersten gehe ich aufgrund seiner vermittelten Ansichten davon aus das ihm meine Götter kaum bekannt sind, von meinem Glauben nicht zu reden und von einem ertragbaren Glaubensverständnis ganz zu schweigen.

Das Sterben ist eine große Probe auf die Richtigkeit unseres Glaubens. Tja das war dann wohl ein Eigentor. Viele die sich Christen nennen erheben ein Geschrei und Gejammer, wenn es ans Sterben geht. Aber ich will nicht die verschweigen die in Frieden gehen auch unter den Christen. Unter Heiden, weiß ich tatsächlich keinen der mit Geschrei ging, wenn er denn gehen musste. Anmerkung es geht hier um den gewaltlosen Tod, nicht um gewaltsame (Folter, Unfall, Katastrophen) die den Tod verursachen 

Ich selbst hatte ein Nahtoderlebnis, ich war sicher das meine Zeit um war und zu keiner Zeit hatte ich mehr Frieden. Ich war komplett im Reinen mit mir, so jedenfalls empfand ich das Erleben. Hatte ich nun den richtigen Glauben? Bestand ich im Sterben doch die Anforderung die dieser Herr Busch stellt. 

Die Nachfolgende Argumentation dieses ersten Kapitels ist dann Wiederholungen... bis kurz vor Abschluss des Kapitels

Ich möchte sie geradezu überreden – um Ihretwillen! -, dass Sie Jesus aufnehmen und ihm Ihr Leben geben. Denn: ohne ihn ist es doch ein jämmerliches Leben 

Der Satz, diese Aussage komplettiert die Boshaftigkeit, die Überheblichkeit seiner Denkweise. 

  1. Glaube ist keine Sache der Überredung, ein Glaube der auf Überredung basiert ist wertlos ganz und vollständig.
  1. Ein Glaube sollte nicht, kann nicht ein jämmerlich geführtes Leben zu einem wertvollen Leben führen. Vielleicht Augenscheinlich aber niemals von Herz und Geist.
  1. Glaube ist nicht Überredung, sondern deine persönliche Beziehung zu dem wen oder was du Gott, Götter, göttlich nennst Alles andere ist Religion

Ich finde es zutiefst als Böse sich und seinen Glauben wertend über andere und ihren Glauben zu erheben. Ja, ich glaube das mein Glaube der richtige ist – der richtige für mich! Ja ich bin überzeugt das mein Glaube mein Leben aufgewertet hat (Intensität, Wahrnehmung, Erfahrungen, Erlebnisse, Entscheidungsfindung, Spirituelles) aber das alles erleben auch der Nigerianer in seinem Glauben, der Schamane in Peru, der Angehörige der First Nation in Kanada und der Maori in Neuseeland oder der sibirische Schamane in den Weiten der Mongolischen Welt. Und viele andere die überall auf dieser Welt in ihren Glauben verankert sind. Über keinen dieser mag ich mich erheben in meinem Glauben, die Idee das zu tun scheint mir schon pervers.

Heil erfahre jeder in seinem Glauben. Frage nicht ob einer an Gott glaubt, Frage welchen Göttern er opfert. An seiner Antwort erkennst du seinen Glauben

Donnerstag, 9. September 2021

Glaubst du an Gott?

 

Der Glaube des Christentums.

 Christen die ihren Glauben bewusst leben wollen führen gerne das Argument: Der christliche Glaube sei eben keine Religion, sondern der lebendige Glaube an einen, an den einzig lebendigen Gott.

Ist das so?

Aus atheistischer Sicht wird das mehrfach abgelehnt, weil schon die Existenz eines Gottes, besonders eines allmächtigen Gottes abgelehnt wird. Und somit alle damit zusammenhängenden Ansichten Fundamente und Argumentationen. 

Doch wie ist das aus der Sicht Anderer, aus der Sicht glaubender Menschen die eine andere Glaubensvorstellung haben, andere Götter anbeten oder eben ihnen opfern?

Heiden und Christen, der Glaube

Ich frage niemals jemanden, An was glaubst du? Ich finde diese Fragestellung zum ersten zu ungenau und zweitens beantwortet es keinesfalls was ich wissen will.

Wenn mir jemand diese Frage so stellt, antworte ich das Ernährung nur ausgewogen sein sollte, man könne essen was man will, es muss nur ausgewogen sein. Sex mit Frauen find ich immer besser als mit Männern, nun ja ich bin heterosexuell, da ist das wohl fast zwangsläufig so. Ich glaube das Hipp-hopp nichts mit Musik und Rap nicht wirklich mit Gesang zu tun hat. Und wenn ich Lust habe und es auf die Spitze treiben will, sag ich noch, Ich glaube an eine Existenz des Göttlichen.

Habe ich gelogen? Nein, ich sprach komplett die Wahrheit. Ist dem Frager geholfen? Nein überhaupt nicht. Er hätte auch fragen können glaubst du an Gott?

Würde ich ja sagen wäre das ebenso gelogen wie auch die Wahrheit, hätte ich gesagt Nein, wäre es ebenso eine Lüge und die Wahrheit.

Als Heide oder Paganer glaube ich an Gott, nicht nur an einen an mehrere sogar.

Als Heide oder Paganer glaube ich nicht an einen einzigen wahren, allmächtigen Gott als den Gott Abrahams.

Wie ich auch antworte ist es ebenso falsch wie richtig? Nein es ist irreführend weil der Frager einfach die Frage falsch stellt. Er fragt aus seiner christlich geprägten Vorstellung. Diese besagt es gibt nur einen Gott der allwissend, vollkommen und allseiend ist, der Schöpfer des Himmels und der Erden und alles was ist. Also muss das jeder auch so sehen. Alles andere ist auszuschließen 

Das sehe ich als Anhänger des germanischen Heidentums ein wenig anders, das sieht auch der indische Hindi anders, der peruanische Azteken Anhänger siehst das anders, selbst viele die sich dem Christentum zugewandt haben sehen das anders.

Was wäre also die richtige Frage?

Glaubst du an den Gott Abrahams, an Jesus Christus als unseren Rette und den Heiligen Geist? Klingt ein wenige Klerikal-katholisch oder? Nun, tatsächlich fragen einige sehr konservative Christen so, oder sehr ähnlich.

Natürlich gibt es hier, für mich, nur ein deutliches Nein!

Doch ist die Frage, sofern sie nicht um des Fragers Willen und des Fragers Glauben geht, nicht gänzlich beantwortet. Wohl genügt sie dem Christen, denn für ihn gilt es nun den Befragten zu missionieren. Damit er den einzig wahren glauben folgt. Ebenso halten es die Muslime. Beide glauben nun das du ohne Gott lebst. 

Ich halte es anders, ich glaube in dieser Frage einfach tatsächlich ein besserer Mensch zu sein. Meine Frage ist anders formuliert. Welchen Göttern opferst du?

Der Hindi antwortet wahrscheinlich ich opfere (frei einsetzbar 1 - unendlich viele indische Götternamen), der Anhänger der Azteken gibt eine ähnliche Antwort, ein jeder Gläubige, der nicht dem abrahamitischen Gott folgt eine entsprechend kompatible Antwort.

Interessant ist die Antwort der Christen im allgemeinen Tenor. Im günstigsten Falle antworten sie: Ich diene dem Gott Abrahams und Israels und meinem Herrn Jesus Christus der für meine Sünden starb.

Meistens aber lügen sie in ihrer Antwort und das nicht mal bewusst. Sie wissen es einfach nicht besser 

Die häufigste Antwort aber ist.

Ich opfere nicht, ich glaube an Gott und Jesus Christus als meinem Herrn, der sich aller Menschen Sünden opferte damit wir in Gemeinschaft mit Gott sein können.

Was für eine arrogante bigotte und dummdreiste Antwort!

Warum ich so reagiere?

Nun tatsächlich, denke ich das nur, denn ich weiß nun was derjenige glaubt, und wie wenig er seinen eignen Glauben versteht und eben nur einer Religion folgt.

Er opfert nicht? Nennt diesen Jesus aber seinen Herrn. Wenn er nach seiner eigenen Auslassung nun Jesus dient und will das dieser durch ihn wirkt, hat er dann nicht sich selbst zum Opfer gemacht, zum Nutzen eben dieses Jesus? Und nennt er ihn nicht seinen Herrn? Wenn das kein Opfer ist, dann was?

Apropos Opfer! Jesus, der angebliche Sohn Gottes, geboren durch eine Menschenfrau

gezeugt durch den heiligen Geist etc. etc. Tatsächlich wäre Jesus dann ein Halbgott gewesen, zumindest solange er auf Erden wandelte.

Doch nehmen wir mal die christliche Lehre als Grundlage. 

  1. Jesus ist der Sohn Gottes
  2. Jesus ist auch das Wort, Johannes 1.1 – ff
  3. Jesus wusste also ebenso viel wie der Vater
  4. In wieweit brachte Gott dann ein Opfer wenn er selbst wusste wie es ausgeht und das ihm keiner Zeit Gefahr drohte.
  5. Wenn das Opfer also kein echtes Opfer war, was war es dann? Eine Symbolik?
  6. Ist die angebliche Ursünde dann auch nur Symbolik?

Christen glauben dass ihr Gott sich selbst in Jesus geopfert hat. Für ihre Sünden für ihre Ferne von ihm die durch Adam begründet wurde mit dem Rauswurf aus dem Paradies.

Ist diese Ursünde denn nicht schon mit der Flut bei Noah weggespült worden? Wo angeblich alles Leben das nicht auf jener Arche war, hinweggefegt wurde? Ich empfinde diesen Gott, dessen angebliche Macht ich eh bezweifle als hochgradig Eigensinnig wie Loki dem Gott de Schabernacks, ein Titel den ich letztendlich auch für fragwürdig halte, aber das ist ein anderes Thema. Die Egozentrik der sich auch in der Selbstdarstellung behauptet wie Christen sie verstehen und der Eigenanspruch des Absoluten wie auch Einzigartigkeit ist im Vergleich zu allen anderen Göttermythen geradezu lächerlich. So jedenfalls empfinde ich das. Und da dürfte ich nicht der Einzige sein.

Dieses Ursünden-Geschwafel dient keinem Gott, sehr wohl aber einer damit arbeitenden Priesterschaft. 

Ein allmächtiger, all seiender, allwissender Gott bestraft seine Geschöpfe immerwährend weil sie ihm nicht dienen wollen? In meinem eignen Götterverständnis reicht das bestenfalls einen drittklassigen Gott eher noch für einen kleinen fiesen Troll.  Aber nicht für Götter wie ich sie verehre.

Allein der Anforderungskatalog um als Kinder Gottes zu gelten ist enorm. Es geht darum eine Art Kadavergehorsam an den Tag zu legen, sich ihm zu unterwerfen. Alles an zunehmen wie er es dir “serviert“ absolutes unzweifelhaftes Vertrauen und Dankbarkeit Was soll das für ein Leben sein? Was ist das für ein Gott der mein Leben komplett einfordert und dem ich dann auch noch Dank schulde für alles was mir geschenkt und auch widerfährt. Übrigens ist nirgendwo der Gotteszweifel größer als bei den Christen.

Nee, nee auf einen solchen Gott kann ich verzichten. Weder bin ich der Sklave noch der Spielball eines Anderen, auch nicht eines Gottes. An einem Gott zu wenden bedeutet entweder um Beistand zu bitten oder Dank zu sagen für einem, diesem Gott eben zugeschriebenen Umstand. Aber sicher nicht per se für Alles. Wie kommen die Christen nur darauf? Eine Antwort hab ich nie wirklich erhalten, oder wenn, dann eine lächerliche pseudo- Antwort. Der Mensch könne Gottes Wege nicht verstehen. Und der Nicht-Christ schon gleich gar nicht, weil er nicht beseelt ist vom Geiste Gottes. Diese Antwort erhält man für alles und jedes was man nicht so versteht, wie es eben Christen tun. Ich finde das arrogant überheblich und vor allem sich selbst erhöhend und soweit ich weiß ist das eine der schlimmsten Sünden. Das mangelnde Selbstverständnis für das Leben, die Natur. Dem Respekt dafür ist den Christen zu Eigen.

Wem das Irdische nichts Wert der ist des Himmlischen auch nicht Wert. Doch wie sollte ein Christ das verstehen wenn er glaubt dass ihm die Erde von Gott untertan gemacht wurde?

So gibt es noch unzählige Behauptungen des Christentums die sie ihrem Gott zurechnen die völlig unsinnig gegen alles verstößt was man natürlich nennen mag. Meines Erachtens die widersprüchlichste und dem Leben feindlichste Religion überhaupt. Aber die anderen abrahamitischen Religionen Judentum und Islam kommen gleich dahinter. Mit all ihren Sekten Abspaltungen und sonstigen Varianten. Es gibt in Deutschland allein mehr diverse  christliche Abspaltungen als heidnische Gruppierungen des weltweiten Heidentum.

Von der Gewalt der christlichen Kirchen und ihren Beauftragten der letzten 1800 Jahre ist dabei noch nicht mal gesprochen.

Freitag, 2. Juli 2021

Glaube und Wissenschaft

 

Der Glaube und die Wissenschaften

Wo der Glaube anfängt hört die Wissenschaft auf. Ernst Haeckel. (1834 – 1919)

Ist das so? 

Ich hab auch schon gehört. Wo die Wissenschaft anfängt hört der Glaube auf.

Ist das so? 

Nun ja, Jeder hat das Recht meiner Meinung zu sein, ich bin da tolerant, du kannst sogar ganz anderer Meinung sein, obwohl das natürlich Quatsch ist. (Scherz beiseite) Ich finde beide Standpunkte über Glaube und Wissenschaften mit den hier aufgestellten Übergängen für Blödsinn. Warum?

Beide Thesen gehen davon aus das Glaube und Wissenschaft in Konkurrenz stehen, wahrscheinlich weil sich wenige dessen bewusst machen, dass Wissenschaft erklärt, was Glaube mythologisiert. Soll heißen, beide ergänzen einander.

Natürlich klappt das selten bis gar nicht bei dogmatischen Religionen, wo feste, ja  absolutistische Dogmen das Glaubensleben bestimmen. Und anderes nicht gelten lassen wollen. Alles ist wortwörtlich zu nehmen. Nun selber schuld. Glaube stellt auch Thesen auf  in den Mythen die erzählt werden. Doch stellen diese keine Absolutistischen Forderungen wie die abrahamitischen Religionen. Und dadurch können Glauben und Wissenschaft einander ergänzen bis hin zur wechselseitigen Beweisführung. Natürlich kommt es auch vor das Glaube und Wissenschaft Diskrepanzen aufweisen, die der Atheist für Widersprüche hält, ebenso wie der religiöse Dogmatiker. Der Nicht- dogmatisierte Gläubige aber für lediglich ungeklärtes was noch keinen Konsens ergibt. Einfach weil man nicht genug weiß oder was nicht zu erklären vermag. Ich gehe sogar so weit zu sagen. Wo Wissenschaft und Glaube sich allzu offensichtlich widersprechen hat der Mensch das eine oder andere nicht verstanden, oder eben falsch interpretiert. Wer Glaube und Wissenschaft als sich ergänzend ansieht der hat auch keine wirklichen Probleme wenn mangels ausreichendem Wissen etwas nicht passt.

Das Glaube und Wissenschaft grundsätzlich widersprechen, ist die Ansicht von geistig armen Menschen die sich nur das eine ohne das andere vorstellen können und denen unendlich viel entgeht. Die werden auch nie verstehen das Musik ebenso spirituell wie mathematisch ist.

Samstag, 20. März 2010

Die Verhältnismässigkeit von Glauben und Esoterik

Glauben und Esoterik
Eine Konkurrenz? Eine Erweiterung? Schließen einander aus?

Grundsätze des Glaubens:

1. Ein Glaube hat im allgemeinen eine oder mehrere sich selbst bewusst seiende, relativ
definierbare Götter.

2. eine komplexe Vorstellung von Schöpfung Götter Geburt Leben Tod und Neuwerdung

3. eine relativ in sich geschlossene Glaubenswelt in Themen der Magie der Natur und der
Seele

Grundsätze der Esoterik:

1. keine personifizierte sich selbst bewusste Gottheit. Sondern eine tendenziell alles
durchdringende positive = göttliche Energie

2. eine persönlich angepasste variable immer veränderbare Glaubenswelt in der Götter
allenfalls aufgestiegene Meister sein können denen ein historisch spirituelles
Verhalten durch völlig aus dem Zusammenhang gezogenes Verhalten angedichtet wird.

3. immer variabel nach persönlichen Bedürfnissen ausgerichtete Vorstellungen die auf drei
ebenso variablen Definitionen fußen

A) Der Gott in mir

B) Alles ist Gott

C) Alles ist mögliche und das Unmögliche erst recht

Glauben und Esoterik stehen also nicht wirklich in Konkurrenz zu einander denn...

*Glauben ist wie oben beschrieben eine komplexe in sich geschlossene Welt von der Schöpfung
bis zur Neuwerdung!

*Esoterik ist nach allen Seiten offen und aus esoterischer Sicht mit allem kompatibel..

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Ist Esoterik also eine Erweiterung des Glaubens? Eine Entwicklung zum Höheren?

Dazu müsste die Esoterik auf mindesten einem Glauben beruhen. Tut sie aber nicht. Je nach dem persönlichen Bedürfnis stellt sich der Esoteriker seine Glaubenswelt zusammen und bedient sich dabei anderer Glauben und religiöser Dogmen die ihm angemessen erscheinen.

Das bedeutet NICHT das ein Mensch in der Esoterik Impulse finden kann die seinen Glauben auf neue Wege bringt aber die Esoterik an sich ist weder Ersatz noch Verbesserung noch Konkurrenz zu einem komplexen Glauben.

Es gibt einige die sich esoterischer Mittel bedienen um eben neue Wege im Glauben zu gehen das mag in den einem oder anderem Fall tatsächlich Nutzen bringen. Insgesamt aber liegt eher Nahe das man sich verzettelt. Jeder lebendige Glaube hat in sich alle Weiterentwicklungen deren der Glaubende Bedarf. Ansonsten ist der Glaube tot und nur noch Gewohnheit.

Esoterik wie sie landläufig praktiziert wird ist meist nur bestehend aus Astrologischen TV- Sendungen, irgendwelche Teilaspekte diverser Religionen bevorzugt Ost- und südasiatischer Natur und schwülstig vorgetragenen sog, Hausfrauenerkenntnissen . So sieht es bei 90% aller sich Esoterik schimpfender Menschen ist. 5% sind die die mit dem Esoquark den sie verscherbeln (“Magische“ Steine, ebensolcher billiger Modeschmuck und Luft in Flaschen).

Glauben so er gelebt wird war ist und wird immer das bleiben was Esoterik niemals ist, eine komplexe Weltanschauung, Ein Weg zu leben und auch zu sterben, Eine Gewissensgrundlage, und eine Anleitung für Begrifflichkeiten wie Gut und Böse, Richtig und Falsch, Gerecht und Ungerecht und allem was dazwischen liegt.

Die Esoterik bietet nichts von alledem. Sie relativiert alles und jedes als Gleich, gleichwertig gleichartig alles zum selben Ziel führend wie schon in vorherigen Artikeln umschrieben. Und genau aus dieser schwammigen Einstellung zur Relativierung von Allem was ist sucht die Esoterik ihre Berechtigung zu ziehen.

Der wesentlichste Irrtum in der Esoterik ist die Annahme das man sich aus jeder beliebigen Religion, jeder Glaubenswelt der Dinge bedienen kann die einem Zusagen und sie dann dem Rest seiner Vorstellungen an zu passen. Da werden Engel aus dem christlich / jüdischen Glauben mit den Alben (Elfen) aus dem germanisch/keltischem Heidentum vermischt und dann neu gedeutet in ihrem Zweck und ihren Aufgaben. So entsteht ein aus vielen Glauben, Religionen und teilweisen Sience Fiktion Romanen zusammen geschustertes Glaubensbild. Das darum als höher weiser spiritueller angesehen wird da es eben alle Konsequenzen einer Glaubenswelt ignorierend angesehen wird.

Esoteriker, mit vielleicht geringfügigen Ausnahmen sind aber nichts weiter als Menschen die sich vor den Konsequenzen einer Glaubenswelt fürchten und diese deshalb insoweit ablehnen wie es ihren Ängsten entspricht. Dies ist natürlich nur eine von unzähligen Gründen das Menschen sich der Esoterik so sehr zuwenden. Aber eine sehr häufige auch wenn sie naturgemäß geleugnet wird.

Tatsache aber ist: Wer seinen Glauben lebendig hält, ihn lebt und sich mit ihm beschäftigt dem ist Esoterik nicht mehr Wert als eine alberne Spinnerei.
.
Und damit soll das Thema Esoterik abgeschlossen sein, zumindest mittelfristig